Nominierungen für die 45. Mülheimer Theatertage bekannt gegeben

Heute haben die beiden Auswahlgremien der Mülheimer Theatertage die Nominierungen für die „Stücke 2020“ bekannt gegeben.

Um den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikpreis 2020 konkurrieren folgende Autor*innen und Stücke:

Sivan Ben Yishai: LIEBE/ Eine argumentative Übung (Nationaltheater Mannheim)
Caren Jeß: Bookpink (Schauspielhaus Graz)
Thomas Melle: Ode (Deutsches Theater Berlin)
Ewald Palmetshofer: Die Verlorenen (Residenztheater München)
Bonn Park: Das Deutschland (ETA Hoffmann Theater Bamberg)
Falk Richter: In My Room (Maxim Gorki Theater Berlin)
Kevin Rittberger: IKI. Radikalmensch (Theater Osnabrück)
Felicia Zeller: Der Fiskus (Staatstheater Braunschweig)

Dem Auswahlgremium gehörten Eva Behrendt, Jürgen Berger, Christine Dössel, Stephan Reuter und Christine Wahl an.

In den Wettbewerb um den Mülheimer KinderStückePreis 2020, dessen Dotierung in diesem Jahr von 10.000 auf 15.000 Euro angehoben wurde, gehen:

Anah Filou: Am Hafen mit Vogel (Hessisches Landestheater Marburg)
Finn-Ole Heinrich / Dita Zipfel: Zonka und Schlurch (Junge WLB Esslingen)
Tina Müller: Schokolade (Theater Fallalpha, Zürich)
Jens Raschke: Wer nicht träumt, ist selbst ein Traum (Theater an der Rott, Eggenfelden)
Holger Schober: Familie auf Bestellung (Junges Nationaltheater Mannheim)

Dem Auswahlgremium gehörten Oliver Bukowski, Thomas Irmer und Werner Mink an.

Die „Stücke 2020“ finden vom 16. Mai bis zum 6. Juni statt, die KinderStücke werden vom 25. bis zum 29. Mai gezeigt.
Der Kartenvorverkauf beginnt voraussichtlich am 20. März 2020.

Die Wettbewerbs-Gastspiele werden von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet.
Die Teilnehmer*innen der neu gegründeten Mülheimer StückeWerkstatt stellen sich vor. Die Übersetzer*innen der 21. Internationalen Werkstatt „Theater übersetzen“ arbeiten während des Festivals an Texten des diesjährigen Wettbewerbs. Studierende verschiedener Hochschulen aus der Region nehmen an „Stücke“-Seminaren teil, sind als Blogger*innen aktiv oder entwickeln eigene künstlerische Arbeiten. Außerdem gastiert das Gewinnerstück des Heidelberger JugendStückePreises 2019, „Iason“ von Kristo Šagor in Mülheim.

stuecke.de