Neuproduktion von Wagners »Lohengrin« mit Roberto Alagna und Vida Miknevičiūtė am Sonntag aus der Berliner Staatsoper auf ARTE

Lohengrin ~ Staatsoper unter den Linden ~ Lohengrin (Roberto Alagna) und Elsa von Brabant (Vida Miknevičiūtė) ~ © Monika Rittershaus

Am 13. Dezember feiert Richard Wagners LOHENGRIN in der Regie von Calixto Bieito, der mit dieser Produktion sein Hausdebüt gibt, dank unseres Partners ZDF/ARTE als Fernsehübertragung und als Stream, der europaweit abrufbar ist, Premiere. Die Produktion wird am 13. Dezember um 22:20 Uhr live zeitversetzt bei ARTE ausgestrahlt sowie bei ARTE Concert und auf www.staatsoper-berlin.de gestreamt. Die Produktion ist danach für 30 Tage in der ARTE Mediathek verfügbar.

Lohengrin
Staatsoper unter den Linden
Elsa von Brabant (Vida Miknevičiūtė)
© Monika Rittershaus

Die musikalische Leitung hat Matthias Pintscher inne, der erstmals Wagners LOHENGRIN dirigiert. Es spielt die Staatskapelle Berlin in einer reduzierten Besetzung wie bei der Weimarer Uraufführung. Roberto Alagna ist in der Titelpartie zu erleben und Vida Miknevičiūtė in Vertretung für die erkrankte Sonya Yonchev, als Elsa von Brabant, beide geben hiermit ihre Rollendebüts. Zum weiteren Ensemble gehören René Pape (Heinrich der Vogler), Martin Gantner (Friedrich von Telramund), Ekaterina Gubanova (Ortrud) und Adam Kutny (Heerrufer des Königs). Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Das Bühnenbild hat Rebecca Ringst entworfen, die Kostüme stammen von Ingo Krügler.

Intendant Matthias Schulz: »LOHENGRIN, mit Calixto Bieitos Hausdebüt und den Rollendebüts von Vida Miknevičiūtė und Roberto Alagna, ist ein Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Saison. Auch Matthias Pintscher wird erstmals diese Oper dirigieren. Wir sind unserem Partner ZDF/ARTE überaus dankbar, dass die Premiere im Fernsehen und online stattfinden kann und wir das Publikum so zumindest von zu Hause aus daran teilhaben lassen können. Gerade der Dezember ist normalerweise einer unserer stärksten Monate – eine Zeit, in der sich viele besonders auf kulturelle Ereignisse und gemeinschaftliche Erlebnisse einlassen. Wir vermissen den unmittelbaren Kontakt zu unseren Zuschauerinnen und Zuschauern sehr! Umso wichtiger ist es aber, dass wir damit ein Zeichen setzen können – ein so wichtiges Ziel für das ganze Haus.«

Die Handlung beginnt in einem Gerichtssaal: Elsa von Brabant ist des Brudermords angeklagt. Niemand wagt es, die Unschuld der jungen Frau in diesem unerklärlichen Fall zu beweisen. Die Erscheinung von Lohengrin ist für sie der Glaube an einen utopischen Gegenentwurf zur Realität jenseits gesellschaftlicher Maßstäbe. Er verspricht, für sie zu kämpfen – unter einer Bedingung: Elsa muss ihm blind vertrauen und darf ihn weder nach seinem Namen noch der Herkunft fragen.

Regisseur Calixto Bieito und die Bühnenbildnerin Rebecca Ringst haben einen Weg gefunden, der es ermöglicht, das Konzept coronakonform auf die Bühne zu bringen, mit einem Bühnenbild, das einen leicht reduzierten Chor mit 74 Sängerinnen und Sängern zulässt, indem die ganze Tiefe der Hinterbühne genutzt wird und der Chor die vorgeschriebenen Abstände einhalten kann.


Lohengrin

Romantische Oper in drei Aufzügen (1850)
Musik und Text von Richard Wagner

Premiere als Fernsehübertragung und Stream aus der Berliner Staatsoperunter den Linden am Sonntag, den 13. Dezember 2020

22:20 Uhr bei ARTE sowie bei ARTE Concert und auf staatsoper-berlin.de sowie 30 Tage nach der Premiere europaweit in der ARTE Mediathek abrufbar.

Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung.