Neujahrskonzert 2023 der Wiener Philharmoniker erscheint im Januar bei Sony Classical

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Das berühmteste klassische Musikereignis der Welt – das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker – wird auch 2023 auf Audio und Video wieder bei Sony Classical veröffentlicht. Diesmal mit Dirigent Franz Welser-Möst und 14 Neujahrskonzert-Premieren.

Der Live-Mitschnitt des Neujahrskonzerts 2023 erscheint am 13. Januar auf Doppel-CD sowie ab dem 27. Januar auf DVD, Blu-ray und Vinyl und natürlich auch als digitales Album.

Es gibt wenige Konzerte auf der Welt, die mit so viel Spannung erwartet werden wie das Neujahrskonzert aus Wien. Das Konzert wird in über 90 Länder der Welt übertragen und erreicht mehr als 50 Millionen Zuschauer.

Das Neujahrskonzert 2023 wird von dem österreichischen Dirigenten Franz Welser-Möst geleitet. Ihn verbindet eine besonders enge und produktive künstlerische Partnerschaft mit den Wiener Philharmonikern. Er stand bereits zweimal auf dem Podium des Neujahrskonzerts (2011 und 2013) und sowie einmal des Sommernachtskonzerts (2010), dirigiert das Orchester regelmäßig in Abonnementkonzerten im Wiener Musikverein sowie auf Tourneen in Europa, Japan, China und den USA. Auch bei historischen Gedenkkonzerten in Sarajevo und Versailles traten Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker gemeinsam auf.

Seit 20 Jahren prägt Franz Welser-Möst als Musikdirektor des Cleveland Orchestra eine unverwechselbare Klangkultur. Unter seiner Leitung wurde das Orchester von der internationalen Kritik immer wieder für seine musikalische Exzellenz gelobt. Durch innovative Projekte und Kooperationen wurde das junge Publikum kontinuierlich angesprochen und beraten, so dass das Cleveland Orchestra heute eines der jüngsten Publikumsgruppen in den USA hat. Während seiner Amtszeit hat er die historische Tradition des Orchesters fortgesetzt, indem er sowohl neu in Auftrag gegebene Werke als auch Opernproduktionen in das künstlerische Programm aufgenommen hat. Neben Orchesterresidenzen in den USA, Europa und China sind er und das Cleveland Orchestra regelmäßig zu Gast bei allen großen internationalen Festivals. Franz Welser-Möst bleibt bis 2027 Musikalischer Leiter des Cleveland Orchestra, die längste Amtszeit eines Musikdirektors, die das Orchester je hatte.

Franz Welser-Möst hat eine Reihe bedeutender Ehrungen und Auszeichnungen erhalten. Er ist Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Träger des Ehrenrings der Wiener Philharmoniker und wurde mit der Kilenyi-Medaille der Bruckner Society of America sowie mit der Kennedy Center Gold Medal in the Arts ausgezeichnet. Im Jahr 2020 wurde Franz Welser-Möst mit der Salzburger Festspielnadel mit Rubin ausgezeichnet und 2021 erhielt er den Österreichischen Musiktheaterpreis für Elektra bei den Salzburger Festspielen in der Kategorie „Beste musikalische Leitung“.

Die Geschichte der Wiener Philharmoniker geht auf das Jahr 1842 zurück, als Otto Nicolai ein „großes Konzert“ mit „allen Mitgliedern des Orchesters des k. k. Hofoperntheaters“ dirigierte. Dieses Ereignis gilt allgemein als die Geburtsstunde des Orchesters. Seit seiner Gründung wird das Orchester von einem demokratisch gewählten Vorstand geleitet und ist künstlerisch, organisatorisch und finanziell unabhängig. Jahrhundert wurde das künstlerische Profil des Orchesters von führenden Musikern wie Richard Strauss, Arturo Toscanini, Wilhelm Furtwängler und nach 1945 von drei emeritierten Dirigenten, Karl Böhm, Herbert von Karajan und Leonard Bernstein, geprägt. Seit seiner Gründung hat das Orchester rund 9.000 Konzerte in allen Teilen der Welt gegeben. Seit 1989 veranstaltet es eine Wiener Philharmonikerwoche in New York. Eine ähnliche Konzertreihe findet seit 1993 in Tokio statt.

Die Tradition der Neujahrskonzerte begann im Jahr 1941. Das erste Neujahrskonzert fand bereits 1939 statt, allerdings am 31. Dezember. Der erste Dirigent war Clemens Krauss. Willi Boskovsky übernahm 1955 die Leitung und dirigierte bis 1979 nicht weniger als fünfundzwanzig Neujahrskonzerte. Die Liste der Musikerinnen und Musiker, die Neujahrskonzerte dirigiert haben, liest sich wie ein „Who is Who“ der großen Maestros. 1959 wurde das Neujahrskonzert erstmals live im Fernsehen übertragen. Für die Wiener Philharmoniker ist das Neujahrskonzert ein traditionelles Ereignis, um der Welt im Geiste der Hoffnung, der Freundschaft und des Friedens mit den Mitteln der Musik ein gutes neues Jahr zu wünschen.


Repertoire Neujahrskonzert 2023

Eduard Strauß: Wer tanzt mit? Polka schnell, op. 251*
Josef Strauß: Heldengedichte. Walzer, op. 87*
Johann Strauß: Zigeunerbaron-Quadrille. op. 422*
Carl Michael Ziehrer: In lauschiger Nacht. Walzer, op. 488*
Johann Strauß: Frisch heran! Polka schnell, op. 386*
Franz von Suppé: Ouvertüre zur komischen Operette Isabella*
Josef Strauß: Perlen der Liebe. Walzer, op. 39*
Josef Strauß: Angelica-Polka. Polka française, op. 123*
Eduard Strauß: Auf und davon. Polka schnell, op. 73*
Josef Strauß: Heiterer Muth. Polka française, op. 281*
Josef Strauß: For ever. Polka schnell, op. 193*
Josef Strauß: Zeisserln. Walzer, op. 114*
Joseph Hellmesberger Glocken-Polka und Galopp (aus Excelsior)*
Josef Strauß: Allegro fantastique. Orchesterfantasie, Anh. 26b *
Josef Strauß: Aquarellen. Walzer, op. 258

(+ Zugaben; * Premieren beim Neujahrskonzert)

Das Neujahrskonzert 2023 wird in über 90 Länder weltweit übertragen (u. a. vom ZDF) und von Millionen TV-Zusehern verfolgt.

sonyclassical.de / wienerphilharmoniker.at