Neuigkeiten von den Bregenzer Festspielen (30. Juli)

Lohn der Nacht - Probenfoto ~ © Bregenzer Festspiele / Anja Köhler ~ andereart.de

Zeynep Buyraç spielt die Titelrolle in Bernhard Studlars Lohn der Nacht
Brigitte Fassbaender liest am 7. August aus ihrer Biografie
Die Requisite: Zur richtigen Zeit am richtigen Platz in der richtigen Form
Bekannt aus Funk und Fernsehen
Festival-Potpourri
Ausblick: Das tut sich in den nächsten Tagen


Zeynep Buyraç spielt die Titelrolle in Bernhard Studlars Lohn der Nacht

Mit der Operndiva am Würstelstand

Bregenz 30.7.21. Bregenz scheint ihr zu liegen. Am Vorarlberger Landestheater hatte Zeynep Buyraç schon zweimal gespielt. Sie mag den See. „Er erinnert mich ans Meer. Ich bin ja ein Meereskind“, sagt die 38-Jährige. Heuer hat sie genau eine Hälfte ihres Lebens in ihrer Geburtsstadt Istanbul und die andere Hälfte in Wien verbracht.

Vor zwei Jahren kam die Anfrage für die Uraufführung der Auftragsoper Impresario Dotcom bei den Bregenzer Festspielen, die im Rahmen der Festtage im Festspielhaus 2020 zur Aufführung kam. Sie wurde ein großer Erfolg, was auch der Jury des Österreichischen Musiktheaterpreises auffiel. In der Kategorie „Beste weibliche Hauptrolle“ wurde Buyraç nominiert, was sie selbst am meisten überraschte. „Ich war mitten in einer Probe und habe durch eine Kollegin von der Nominierung erfahren. Da habe ich mir gedacht: Sie verwechselt mich wahrscheinlich“, erzählt sie ohne jede Koketterie.

Zeynep Buyraç
© Nela Pichl

„In den Zwischenräumen“

Es war keine Verwechslung. Am Montag entscheidet sich bei einer Gala in Steyr, wer in dieser und in 21 anderen Kategorien gewinnt. Insofern wird es eine doppelt aufregende nächste Woche für Zeynep Buyraç. Vor allem liegt das am Theaterstück Lohn der Nacht mit ihr als Hauptdarstellerin. Sie verkörpert eine Operndiva und Mutter, die nach einer Babypause erstmals auf einer Bühne steht – der klassische Konflikt einer arbeitenden Künstlerin, in diesem Fall ist sie sogar Alleinerziehende. Weitere Handlungsstränge spielen auf einer Straßenkreuzung und einer Brücke. Im Zentrum dieses Dreiecks steht ein Würstelstand. Autor Bernhard Studlar schreibt in seinem Vorwort: „Wir treffen uns in den Zwischenräumen. Wo keiner von uns hingehört, schütten wir unsere Herzen aus.“ Dazu verknüpft er lose einzelne Szenen mit Menschen, die sich sonst nie begegnen würden.

Tragikomik

Weitere Figuren in dieser besonderen Nacht sind ein Fußballstar, ein lebensmüder Mann, eine Kinderfrau, ein korrekter Polizist, ein Mäzen – und natürlich die Besitzerin des Würstelstandes. Was passiert mit ihnen, was ist ihr jeweiliger Lohn der Nacht? „Die Diva zahlt einen sehr hohen Preis. Ihre Fallhöhe ist groß“, erzählt Zeynep Buyraç. Mehr möchte sie verständlicherweise nicht verraten. Die tragikomische Mischung zeichne dieses Werk aus. Heftige, traurige Momente wechseln sich mit lustigen ab.

Von der Arroganz des Kapitals

Entstanden ist Lohn der Nacht als Sieger des Wettbewerbs der Österreichischen Theaterallianz, der in Kooperation mit den Bregenzer Festspielen stattfand. Die Ausschreibung orientierte sich inhaltlich an Puccinis Oper Madame Butterfly, die ursprünglich als Spiel auf dem See bereits für diesen Sommer geplant war. Nun kommt das Stück als Vorbote der nächsten Produktion auf der Seebühne. Der Arbeitstitel des Wettbewerbs lautete „Die Arroganz des Kapitals“. Ein Thema, für das bei Giacomo Puccini der amerikanische Marineoffizier Pinkerton steht, der sich die Geisha Cio-Cio San – genannt Butterfly – zur Frau nimmt. In Lohn der Nacht zeigt sich die Arroganz des Kapitals in Form von Korruption. Ein brandaktuelles Thema, nicht nur, aber auch in Österreich.

Die Premiere von Lohn der Nacht am 5. August ist bereits ausverkauft. Tickets (bregenzerfestspiele.com) gibt es noch für die Vorstellungen am 6. und 7. August. Jeweils 20 Uhr, Theater KOSMOS, Mariahilfstraße 29. (tb)


Meisterklasse
© Bregenzer Festspiele / Karl Forster

Brigitte Fassbaender liest am 7. August aus ihrer Biografie Komm’ aus dem Staunen nicht heraus

„Von Rossini ist mir alles recht”

Tickets und weitere Infos zur Lesung finden sich unter bregenzerfestspiele.com

Eine Meisterin inszeniert ein Meisterwerk: Brigitte Fassbaender erarbeitet Gioachino Rossinis Die Italienerin in Algier mit den jungen Solistinnen und Solisten des Opernstudios. Im Interview verrät die Ausnahmekünstlerin, worauf sie sich dabei am meisten freut und wo Fallstricke lauern, warum ein guter Sänger nicht nur singen können muss und wie ihre Memoiren sie verändert haben.

Frau Fassbaender, wie haben Sie als bekennender Workaholic die Zeit des Corona-bedingten Kultur-Lockdowns erlebt? Wie geht es Ihnen?

Der Kultur-Lockdown musste sein – am schlimmsten davon betroffen waren und sind freischaffende Künstlerinnen und Künstler, deren Existenz die Bühne ist. Viele Chancen konnten nicht wahrgenommen werden, viele Verpflichtungen wurden abgesagt. Wer durchgehalten hat, wird hoffentlich durch erneute Angebote belohnt! Mir selbst geht es gut: Ich war noch nie in meinem Leben so viel zu Hause und habe das genossen.

Bei den Bregenzer Festspielen bringen Sie nun Gioachino Rossinis Oper Die Italienerin in Algier auf die Bühne. Was hat Sie an diesem Werk gereizt?

Ich habe mir das Werk zwar nicht ausgesucht, das obliegt der Intendanz – aber da ich Rossini-Fan bin, ist mir alles von ihm recht! Brillante Musik, tolle Rollen, temperamentvolles Geschehen, skurrile Komik mit Möglichkeiten zu Ernst und Tiefe: Was will man mehr? Die Italienerin in Algier ist ein ziemlich abgehobenes, verrücktes Stück in typischer Rossini-Turbulenz.

Wie legen Sie Ihre Inszenierung an? Und wo sehen Sie bei dem Stück die größte Herausforderung für die Regie?

Wie immer bei Rossini sind die endlosen Ensembleszenen und Finali die größte Herausforderung. Die müssen sprachlich rasant und mit großem stimmlichen Einsatz von den Sängerinnen und Sängern bewältigt werden. Darauf muss die Regie Rücksicht nehmen, ohne aber das Tempo der Aktion zu stark zu drosseln. Wie – und ob – das gelingt, ist jedes Mal ein Vabanquespiel …

Haben Sie eine Lieblingsszene?

Noch nicht! Das kommt nämlich sehr auf die Mitspielerinnen und Mitspieler an: Ich lasse mich immer von den Akteuren inspirieren, deren Fantasie ich wiederum „anheize”. Das erste Finale ist genial – mal sehen, was daraus wird!

Die Produktion entsteht zusammen mit den jungen Solistinnen und Solisten des Opernstudios, das Sie bereits zum fünften Mal als Mentorin begleiten. Worauf legen Sie bei der Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs besonderen Wert?

Entscheidend ist, dass die Sängerinnen und Sänger erkennen, wie wichtig ihr eigener Beitrag zur Entstehung des Ganzen ist. Und sie müssen für die Sache brennen und verstehen, dass sie auch schauspielerisch gefordert werden. Das Singen sollte selbstverständlich sein.

Woran erkennen Sie ein Talent? Und wie wird aus einem Talent eine große Künstlerpersönlichkeit?

Die erste Voraussetzung, um den Beruf des Sängers oder der Sängerin zu wählen, muss ein hervorragendes Stimmmaterial sein, unter allen Umständen. Dazu kommen dann eine möglichst hohe Musikalität, Charisma, Fleiß und Konzentration auf die Sache. Eine Künstlerpersönlichkeit wird man nur durch solides Können und souveräne Beherrschung seiner Mittel, sodass man zum Interpreten heranwächst.

Vor zwei Jahren haben Sie Ihre Memoiren veröffentlicht, im Rahmen der Festspielgespräche werden Sie am 7. August daraus lesen. Wie haben Sie den Schreibprozess, die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie empfunden?

Als Bewältigung eines Verdrängungsprozesses. Ich hatte nie Zeit – und auch Scheu –, mich mit meiner Vergangenheit und der Entwicklung meines Lebensweges auseinanderzusetzen. Das war ein spannender, oft aber auch schmerzlicher und subtiler Vorgang.

Als Titel haben Sie ein Zitat aus Richard Strauss’ Rosenkavalier gewählt: „Komm’ aus dem Staunen nicht heraus”. Worüber staunen Sie rückblickend am meisten?

Ich staune, was aus mir geworden ist, mit sehr viel harter Arbeit, Fleiß und glückhaften Konstellationen. Und wie logisch sich mein Weg nach dem Singen fortentwickelt hat. Aber am meisten staune ich – dankbar – darüber, dass ich immer noch gefragt bin und Theater machen darf. (em)


Bregenzer Festspiele Requisite Seebühne, Theresia Steiner, Rigoletto
© Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Die Requisite: Zur richtigen Zeit am richtigen Platz in der richtigen Form

Unsichtbare Handreichungen und eine wiederverwertbare Leiche

Bregenz, 30.7.21. Requisiten sind unabdingbar, am Theater die Illusion zu erzeugen. Beim Spiel auf dem See sind sie oft überdimensioniert, auf jeden Fall müssen sie für den Einsatz inmitten der Naturelemente besondere Eigenschaften erfüllen, wie Theresa Steiner schildert.

Zuvor Graz, jetzt Bregenz, dann Bremerhaven. Die 26-jährige ausgebildete Bühnenbildnerin Theresa Steiner aus Altenmarkt/Zauchensee liebt es, Orte und Aufgaben zu wechseln. Diesen Sommer ist sie Teil des siebenköpfigen Requisiteurinnen-Teams von Rigoletto. Bei jeder Aufführung kümmern sich drei von ihnen um die reibungslose „Versorgung“ der Mitwirkenden. Die Vorbereitungen beginnen bereits am Nachmittag und die Requisiteure zählen zu den Letzten, die etwa um Mitternacht die Seebühne verlassen.

Die Verdi-Oper ist kein Kindergeburtstag. Schon sehr früh geht’s mit einer Leiche zur Sache. Das Publikum ist Zeuge des Mordes, wie der Leichnam in ein Tuch gewickelt und von den Helfern des Auftragsmörders Sparafucile ins Wasser geworfen wird. Anhand dieses Leichensacks lässt sich das Leistungsspektrum der Requisite gut erklären. Ein Requisit muss echt ausschauen, das richtige Gewicht haben, das richtige Verhalten an den Tag legen. „Den Leichensack hat noch das Vorgängerteam der Saison 2019 entwickelt“, beginnt Theresa Steiner. Es sei nicht einfach gewesen, wurde ihr überliefert. „Da ist ein Dummy drin“, der nicht nur einen menschlichen Körper vortäuschen muss, sondern auch dessen Eigenschaften im Wasser – „der darf nicht sofort untergehen. Der soll noch einige Sekunden lang in Richtung Zuschauer treiben.“ Das ist das eine. Das andere: So eine Leiche muss wiederverwertbar sein, denn morgen gibt’s die nächste Vorstellung.

Bregenzer Festspiele Requisite Seebühne, Theresia Steiner, Rigoletto
© Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Theresa Steiner nimmt das Seil des Leichensacks, und während sie es zusammenlegt und einen kleinen dunklen Schwimmer herunterbaumeln lässt, spricht sie von Klebestreifen, die ums Seil gewickelt werden und die sich nach bestimmter Zeit im Wasser auflösen. Dadurch werde das Seil, das samt der Leiche versinkt, später wieder frei und entlässt den Schwimmer als Boje an die Wasseroberfläche: „Damit die Taucher nach der Vorstellung oder, wenn der See zu unruhig ist, am nächsten Tag wissen wo sie die Leiche bergen müssen.“ Dann geht es wieder von vorne los. Trocknen lassen, alles überprüfen, präparieren und zur richtigen Zeit am richtigen Ort auf der Seebühne bereithalten.

Bei Rigoletto gibt es auch markante Einweg-Requisiten. Ohne allzu viel zu verraten: Es sind zwei Miniaturausgaben des großen Fesselballons, die in den Nachthimmel entschwinden. Was bedeutet: „Sie müssen genauso aussehen. Jeder einzelne wird von uns von Hand bemalt und aufgeblasen. Einen dritten haben wir immer in Reserve.“ Weil niemand weiß, wohin es die Ballone weht, ist das Material umweltfreundlich. Und heikel. Heikel in dem Sinne, dass so ein Ballon frühzeitig platzen kann, wenn der Druck zu hoch ist. Oder, im umgekehrten Fall, nicht inszenierungsgerecht davonfliegen will.

Im Grunde genommen ist es bei den zwei prallen Augäpfeln, die im 2. Akt über die riesige Seebühne gerollt werden, das ähnliche Problem. Auch dabei geht es um die richtige Befüllung. Wer hinter der Bühne unterwegs ist, entdeckt an allen möglichen Stellen kleine Aufkleber mit „Augendruck überprüfen“ in roter Schrift. Damit die Szene optimal über die Rampe kommt. „Je nach Temperatur und Luftdruck schwankt die Festigkeit der beiden Augen. Da machen zwei, drei Grad Temperaturunterschied eine Menge aus“, erklärt Theresa Steiner, „deshalb müssen wir von der Requisite den Augendruck nochmals überprüfen, kurz bevor die Augen auf die Bühne kommen … und Luft hineinpumpen oder herauslassen.“

Bregenzer Festspiele Requisite Seebühne, Theresia Steiner, Rigoletto
© Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Zusammen mit dem Messerrad sind die beiden Augäpfel die größten Requisiten bei Rigoletto. Die kleinste Requisite ist ein Butterfly-Messer, das Sparafucile im richtigen Zeitpunkt zugesteckt werden muss. Solche Handreichungen erfolgen in der Regel schwarz gewandet – derzeit auch mit schwarzer Corona-Maske – im Hintergrund des Bühnenbildes, um von der Nacht verschluckt zu werden.

Gibt es bei mehreren Dutzend Requisiten eine Checkliste, so wie sie Piloten vor dem Start abhaken müssen? Die gibt es, und nicht nur eine. „Wir haben unterschiedliche Requisitenlisten, geteilt nach Akten, wann sie auftreten“ – man merke: auch Requisiten treten auf! –, „das ist praktisch für den Probenablauf, weil man nicht immer das ganze Stück probt. Dann haben wir eine, die nach Orten auflistet, damit man schnell weiß, was wohin muss. Und dann haben wir noch eine dritte Liste, wo drinsteht, was wir während der Aufführung zu welcher Uhrzeit machen müssen.“ Und nein, nicht am iPad, sondern noch klassisch in Papierform. „Im Idealfall wird’s laminiert, damit die Liste länger hält.“

„Nach jeder Vorstellung, wenn die Bühne freigegeben wird, heißt es die Requisiten wieder einzusammeln und fürs nächste Mal einzuräumen oder zur Reparatur vorzumerken. Manchmal sitzen dann noch die letzten Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Tribüne und winken herüber oder halten den Daumen in die Höhe. Das freut einen schon sehr“, sagt Theresa Steiner, die wie ihre Kolleginnen ansonsten unsichtbar bleiben muss. (ami)


Bekannt aus Funk und Fernsehen

Bregenz, 30.7.21. Die Bregenzer Festspiele sind in vollem Gange und weiterhin präsent in den Medien. Auch nach der Eröffnung und den zahlreichen Premieren werden in Fernsehen und Radio verschiedene Produktionen aus dem Festspielhaus und von der Seebühne übertragen.

Den Anfang der Berichterstattung im August macht am 2. August 2021 ORF Radio Vorarlberg mit der Übertragung des zweiten Festspielfrühstücks – diesmal mit Rigoletto-Dirigentin Julia Jones. Knapp eine Woche später zeigt ORF III Arrigo Boitos Nero im TV. Neben der Oper im Festspielhaus erscheint auch das Spiel auf dem See wieder auf den Bildschirmen: Am 16. August 2021 strahlt ORF 2 um 22:30 Rigoletto aus dem Jahr 2019 aus.

Auch in der zweiten Hälfte des Augusts wird Kultur aus Bregenz übertragen. Am 18. August 2021 ist Elisabeth Sobotka bei Guten Morgen Österreich auf ORF 2 zu Gast. Das dritte Festspielfrühstück mit Hanna Herfurtner ist am 19. August auf ORF Radio Vorarlberg zu hören. Ebenso im Radio sind der Ö1 Klassik-Treffpunkt mit Brigitte Fassbaender und Wind auf Ö1 und Nero im ARD Radiofestival zu erleben.


Festival-Potpourri


Selfie aus dem alten Rom – Ilya Kutyukhin, der in Arrigo Boitos Nero den Dositèo spielt, zeigt sich auf Instagram mit Glitzer-Zylinder und Flügeln. Die diesjährige Oper im Festspielhaus wird am 2. August 2021 um 19.30 Uhr das letzte Mal aufgeführt. instagram.com

„Here we are!“ – Sopranistin Julia Bullock ist in Bregenz angekommen und freut sich auf die Vorstellungen von Upload – und auf alle Facetten, die die Filmoper zu bieten hat: „It’s human. It’s virtual. It’s vulnerable. It’s rigorous. It’s opera! And I can’t wait!” Am 30. Juli 2021 um 20.00 Uhr besteht die zweite und gleichzeitig letzte Möglichkeit, Upload in Bregenz zu erleben. instagram.com

Fruchtige Festspiel-Erfrischung – Womit stimmt man sich optimal auf einen Abend beim Spiel auf dem See ein? Richtig – mit dem eigens für die Festspiele kreierten Rigoletto-Eis. Die eiskalte Erfrischung mit Orange und Gin lässt sich bei der Eismanufaktur Kolibri in der Bregenzer Innenstadt genießen. eismanufaktur-kolibri.at


Ausblick: Das tut sich in den nächsten Tagen

Am 30. Juli 2021 wird Michel van der Aas zeitgenössische Filmoper Upload erneut zur Aufführung gebracht – um 20.00 Uhr auf der Werkstattbühne. Tickets für die Vorstellung finden sich auf der Webseite der Bregenzer Festspiele (bregenzerfestspiele.com).

Giuseppe Verdis Rigoletto bleibt regelmäßig am Programm der Bregenzer Festspiele – ab 1. August 2021 beginnen die Vorstellungen bereits um 21.00 Uhr. Tickets und Termine unter bregenzerfestspiele.com.

Am 1. August 2021 findet das zweite Festspielfrühstück statt – diesmal mit Rigoletto-Dirigentin Julia Jones. Das Seefoyer öffnet bereits um 9.00 Uhr zum Frühstück, das Gespräch mit Julia Jones und Moderatorin Jasmin Ölz beginnt um 9.30 Uhr. Informationen zum Festspielfrühstück finden sich unter bregenzerfestspiele.com.

Am 1. August 2021 findet um 11.00 Uhr die Orchestermatinee der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada statt. Zum 75. Geburtstag der Bregenzer Festspiele wird Richard Wagners Rheingold in einer halbszenischen Fassung des Regisseurs Johannes Erath aufgeführt. Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com

Der zweite Abend der Veranstaltungsreihe Musik & Poesie findet am 1. August 2021 um 19.30 Uhr statt und widmet sich den italienischen Musikern Verdi, Boito und Faccio. Das vielschichtige Verhältnis der drei Künstler soll durch die Lesung ihrer Briefe und Texte aufgezeigt werden. Musikalisch begleitet wird der Abend vom HABE-Quartett der Wiener Symphoniker. Tickets und weitere Informationen: bregenzerfestspiele.com

Arrigo Boitos Nero wird am 2. August 2021 um 19.30 Uhr zum letzten Mal im Festspielhaus zu sehen sein. Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com

Am 5. August um 20.00 Uhr wird Bernhard Studlars Theaterstück Lohn der Nacht uraufgeführt. Das Siegerstück des Wettbewerbs der Österreichischen Theaterallianz ist an insgesamt drei Terminen im Theater KOSMOS zu sehen. Tickets und Informationen: bregenzerfestspiele.com