Neuigkeiten von den Bregenzer Festspielen (29. Juli)

Jörg Lichtenstein (© Lisa Mathis)


Fünf Fragen an Jörg Lichtenstein, Regisseur von Armida

Komisches Heldentum und Fragezeichen in der Musik

Jörg Lichtenstein, Universitätsprofessor für Schauspiel am Salzburger Mozarteum, inszeniert zum dritten Mal eine Produktion des Opernstudios der Bregenzer Festspiele. Nach den bekannten Mozart-Opern Cosí fan tutte (2015) und Die Hochzeit des Figaro (2017) beschäftigt sich der gebürtige Rostocker heuer mit Armida. Joseph Haydns erfolgreichste, aber selten gespielte Oper ist eine Geschichte aus der Epoche der Kreuzzüge, die dem heutigen Publikum noch einiges zu sagen hat.

Worum geht es in dem Stück?

Innerhalb einer verblüffenden Mischung aus Fantasy-Oper, Historiendrama und Liebesgemetzel interessiert Haydn offenbar besonders die Schwierigkeit bis Unmöglichkeit, eine Partnerschaft zu leben. Uns auch. Warum ist es so kompliziert, miteinander klarzukommen – selbst ohne wirklichen Grund für Misstrauen und Frust? Das sensationell Untypische dieser Oper besteht in der Überforderung aller Figuren nicht durch Dreieckskonflikte oder Ähnliches, sondern aus sich selbst heraus. Unser musikalischer Leiter Jonathan Brandani spricht da gern von den Fragezeichen in der Musik. Armida muss erleben, dass ihre Zauberkräfte keine Hilfe sind, ihren Geliebten zum Guten zu beeinflussen. Der militärische Popstar Rinaldo findet sich zerrissen von seinen Gefühlen und Kategorien wie Tugend, Pflicht und Ehre. Darin stecken Tragik, jede Menge Komik und viel Anlass für Zauberei.

Armida trägt den Untertitel „Dramma eroico“, wörtlich übersetzt „heroisches Drama“. Wie wird Heldentum in Ihrer Inszenierung interpretiert?

Ich sehe schon in dieser Zuschreibung Haydns Humor. Alle sechs Figuren scheitern doch komplett. Idreno an seinen eigenen Intrigen, Ubaldo an den Zweifeln Rinaldos, Zelmira an konträren Loyalitäten, Clotarco ganz ähnlich. Man sieht versuchtem Heldentum dabei zu, wie es nicht klappt. Und wie vielfarbig Haydn das komponiert, ist wunderbar.

Wie weit sind Sie mit den Proben?

Wir haben Bergfest: Zweieinhalb Wochen liegen hinter uns, zweieinhalb Wochen sind es noch bis zur Premiere. Alles wurde wenigstens einmal geprobt. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Wege der Figuren und die Koordination mit ihren schwierigen Gesangspartien. Das Ensemble ist toll, die Stimmung sehr gut. Für mich ist das reine Freude. Ich möchte, dass alle genau wissen, warum sie wann etwas tun. Das Publikum ist nah dran. In einem vergleichsweise kleinen Opernhaus entgeht ihm nichts. Anders als beispielsweise auf der Seebühne sieht man ja sogar die Gesichter sehr genau.

Welches Standing hat das Opernstudio Ihrer Erfahrung nach?

Nach meinem Eindruck ist es sowohl der Festspielleitung als auch dem Publikum sehr wichtig. Ich habe die Begeisterung bei einer Vorstellung von »Die Italienerin in Algier« (Anm. d. Red.: der nachgeholten Opernstudio-Produktion des Vorjahres) erlebt. Das Opernstudio ist alles andere als ein Anhängsel. Es ist eine große Inspiration, junge Künstlerinnen und Künstler dabei zu erleben, wie sie sich erstmals an die schweren Brocken der Oper herantrauen.

Mit welchem Gefühl sollte das Publikum idealerweise den Theatersaal verlassen?

Am besten mit einer Art von beglückter Verwirrung. Wir sollten feststellen, wie großartig diese Welt ist und wie schnell es passiert, dass wir sie kaputtmachen. Das gilt für das fürchterlich aktuelle Thema Frieden/Krieg, die Zerstörung der Natur und das menschliche Miteinander. Wenn wir an Haydns 28 Jahre lange unglückliche Ehe und seine außer- und nachehelichen Beziehungen denken, werden uns einige Szenen der Oper plötzlich sehr verständlich. Der Mann kannte sich einfach aus.

Joseph Haydns Armida feiert am 15. August Premiere. Zwei Vorstellungen folgen am 17. und 19. August, jeweils im Theater am Kornmarkt.


12 Projektoren schaffen die perfekte Illusion

Hinter den ikonischen Bildern für die Seebühne stehen 1,8 Terabyte „Content“

Adrian Boss an den Projektoren
© Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Spielte bei bisherigen Inszenierungen oft die Bewegung eine große Rolle, wie zuletzt jene von Kopf und Händen des Clowns bei Rigoletto, unterstreicht beim diesjährigen Spiel auf dem See das Licht die momentane Gefühlsregung der Protagonisten. Mal taucht das riesige Blatt Papier in blaue Farben, mal in Rot- und Orangetöne. Es wären aber nicht die Bregenzer Festspiele, stünde nicht auch dafür besondere Technik im Einsatz.

Das Licht und vereinzelte bewegte Bilder werden durch Projektionen erzeugt. Um begreifbar zu machen, was sich dazu an 26 Abenden in der Bodenseekulisse abspielt, kommen wir nicht um einige, wenige Zahlen herum. Die Bühne von Madame Butterly ist 1340 Quadratmeter groß, steil und wellig. Jeder fürs Publikum sichtbare Winkel ist im buchstäblichen Sinn Projektionsfläche für insgesamt zwölf Laser-Beamer. Sechs davon arbeiten mit jeweils 50.000 ANSI-Lumen, die anderen sechs mit 35.000 ANSI-Lumen. Ein handelsüblicher Heimkino-Projektor fürs Wohnzimmer oder fürs Vereinsheim, illustriert Projektleiter Adrian Boss zum Vergleich, komme mit etwa 3000 ANSI-Lumen* aus.

Die schwarzen, rechteckigen Geräte sind völlig unscheinbar. Im obersten Stockwerk des Festspielhauses, wo das technische Herz schlägt und überwacht wird, sind jeweils ein großer und ein kleinerer Projektor übereinander montiert und auf die Seebühne in 80, 90 Meter Entfernung ausgerichtet. Vereinfacht gesagt ist die Seebühne in sechs Felder unterteilt und jedes Feld wird von einem der Projektoren-Paare angestrahlt. Die insgesamt zwölf fließenden Projektionen überlappen einander ganz leicht. Es gilt „für die perfekten Übergänge zu sorgen, die die Besucher nicht wahrnehmen sollen“, schildert Adrian Boss die Herausforderung und zeigt mit dem Finger auf eine Skizze, die neben einem Monitor hängt, „da im oberen Bereich der Seebühne gibt es eine Stelle, wo gleich acht Projektoren zusammentreffen.“

Jedes Detail, jede Sequenz ist auf zwei Medienservern gespeichert. Dieser sogenannte Content umfasst 1,8 Terabyte. Ein Terabyte ist eine Zahl mit zwölf Nullen. Auch der Laie kann sich ausmalen, welche Rechenleistung nötig ist, um die zwölf Projektoren synchron zur Musik und dem menschlichen Geschehen auf der Seebühne zu steuern. Und jeder Besitzer eines Laptops oder auch nur eines Smartphones weiß, dass angestrengte Rechenleistung gleichzusetzen ist mit Temperatur. Adrian Boss: „Jedes Projektoren-Paar wird einzeln klimatisch überwacht und mit einem eigenen Zuluftsystem mit 17 Grad kalter Luft versorgt.“ Der gesamte, quer über das Festspielhaus laufende Raum wird tagsüber gekühlt, damit es bei Vorstellungs- und Arbeitsbeginn der Projektoren angenehme 18 Grad hat. „Zwei Stunden später ist es im gesamten Raum 34 Grad warm.“ Zum Glück dauert eine Aufführung von Madame Butterfly nicht viel länger, denn bei 38 Grad würden sich die Projektoren aus Sicherheitsgründen von selbst abschalten.

Die rein technische Installation der Projektoren dauerte lediglich eine Woche. Aber was, wann, wie und in welcher Intensität projiziert wird, war ein die Proben begleitender Prozess, auch wenn der Content praktisch schon fertig geliefert wurde. An einem digitalen 3D-Zwilling konnte alles schon ausprobiert werden. Doch weil zum Beispiel die Malereien auf der Seebühne von Hand gemacht wurden, wurde die gesamte fertiggestellte Seebühne noch einmal, auch von Drohnen aus gescannt und vermessen. Denn der Medienserver muss schließlich zentimetergenau „wissen“, mit welcher Projektion jede Fläche, jede Welle, jede Kante bespielt werden soll. Während der Vorstellung gibt der Inspizient des Abends die jeweiligen Kommandos an den Systemtechniker am Schaltpult.

Davon bekommen die 7000 Besucher nichts mit. Das spielt sich hinter ihnen, oberhalb der Tribüne ab. Und die Künstler und Mitwirkenden auf der Seebühne? Werden die eigentlich nicht geblendet? „Nur wenn sie direkt in Richtung Projektoren blicken würden“, sagt Adrian Boss. Doch dafür gibt es ja keinen Grund.

*) ANSI-Lumen ist eine international gebräuchliche Bezeichnung im Zusammenhang mit der technischen Spezifikation von Projektoren. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine spezielle lichttechnische Einheit, sondern es sagt aus, dass der Lichtstrom (umgangssprachlich „die Helligkeit“) des Projektors in der Einheit Lumen gemäß einer Messvorschrift ermittelt wurde, die vom American National Standards Institute (ANSI) entwickelt wurde. Dabei sollen vor einem weißen Hintergrund ein fünf Prozent graugetöntes Feld von einem zehn Prozent graugetönten Feld zu unterscheiden sein, also zwei sehr helle Grautöne.


Der Seebühnen-Knigge

Das Spiel auf dem See ist ein Opernerlebnis, nicht nur für Kenner

Ein Opernbesuch muss keine steife Angelegenheit sein, wie manche Leute erwarten. Das gilt besonders für die Bregenzer Seebühne. Hier ein nicht repräsentativer Überblick zu den gängigsten Vorurteilen, mit denen wir nun aufräumen.

Eine Oper dauert ewig.

Natürlich gibt es sehr lange Opern: Manche Werke, etwa von Richard Wagner, dauern vier oder fünf Stunden. Doch beim Spiel auf dem See geht es traditionell deutlich flotter zu: Die Spielzeit von Madame Butterfly zum Beispiel liegt bei rund zwei Stunden. Das Spiel auf dem See wird ohne Pause gezeigt.

Da gehen doch nur Snobs hin.

Die Bregenzer Festspiele und ihr Spiel auf dem See stehen für die Idee einer qualitätsvollen Oper für alle. Entsprechend bunt ist die Mischung der Besucherinnen und Besucher. Und die Preispalette ist breit gefächert: Die günstigsten Tickets auf der Seebühne gibt es schon ab 30 Euro. Karten für eine Madame Butterfly Vorstellung finden Sie hier.

Bei Freiluft kann ich alles mitnehmen.

Nicht ganz, denn manche Gegenstände sind auch auf der Seebühne tabu. Dazu zählen beispielsweise Speisen, Selfie-Sticks, Laptops, Thermoskannen und Glasflaschen. Plastikflaschen bis maximal 0,5 Liter, Sitzkissen und Taschen sind erlaubt. Letztere werden beim Einlass kontrolliert.

Koffer, Trolleys, Stockschirme, professionelle Foto- und Videoausrüstung, Motorradhelme und Kindersitze sind zu sperrig und haben in den Vorstellungen nichts verloren. Tiere müssen ebenfalls zuhause bleiben. Ausgenommen sind, nach vorheriger Anmeldung, Assistenzhunde mit Bescheinigung.

Handyfotos stören doch nicht auf die große Distanz.

Auch wenn angesichts des imposanten Bühnenbildes die Verführung groß ist: keine Fotos, Handyvideos oder Tonaufnahmen während der Vorstellung! Zuvor ist hingegen reichlich Zeit für Aufnahmen – die Tribüne öffnet eine Stunde vor Beginn. Die kompletten FAQ gibt es unter bregenzerfestspiele.com.

Die singen die ganze Zeit auf Italienisch. Da verstehe ich kein Wort und mir wird langweilig.

Langweilig kann es dann werden, wenn man der Handlung nicht folgen kann. Dagegen helfen zum einen die deutschen Übertitel, die auf zwei großen Leinwänden links und rechts eingeblendet werden. Zum anderen gibt es an Aufführungstagen Einführungsvorträge um 19.00 und 19.30 Uhr im Festspielhaus. Der Preis liegt bei 7,50 Euro. Außerdem sind die Inszenierungen auf der Seebühne so angelegt, dass ein spontanes Verstehen der Handlung erleichtert wird – auch für Nicht-Opernfreaks.

Ich klatsche bestimmt an den falschen Stellen und blamiere mich.

Dieses Thema war früher komplizierter, als man zum Beispiel erst nach einem Akt Beifall spenden durfte. Solange der Applaus heutzutage nicht mitten in eine Arie hineinplatzt, ist er keine besonders heikle Sache mehr. Im Zweifel gilt: einfach abwarten, bis die anderen klatschen.

Ohne Smoking oder Abendkleid bin ich bestimmt underdressed.

Anders als im James-Bond-Abenteuer „Ein Quantum Trost“ dargestellt, als der Geheimagent einige Bösewichte über die Seebühne jagte, ist die Kleider-Palette sehr breit. Mitunter sollen schon Flip-Flops gesichtet worden sein. Natürlich darf sich jeder aufbrezeln, wie er oder sie möchte. Aber das muss keineswegs so sein, es gibt keinen Dress-Code. Allzu luftig sollte die Garderobe trotzdem nicht ausfallen. Denn am späten Abend können die Temperaturen unter 20 Grad Celsius sinken. Unser Tipp ist warme und wetterfeste Kleidung. Keine Angst: Sie werden nicht schief angeschaut, wenn Sie eine leichte Decke mitbringen. Im Gegenteil – daran erkennt man die echten Seebühnen-Experten.


Festspielmitglieder lassen Rasen brennen

Die ersten Veranstaltungen der Bregenzer Festspiele sind erfolgreich über die Bühne gegangen, und schon steht der nächste Höhepunkt der Saison an: Der Festspiel-Cup. Beim alljährlichen Fußballturnier haben sechs Mannschaften um die heiß begehrte Trophäe gekämpft, die am Ende erneut in die Hände der Symphoniker überging.

Bregenz am 25.7.2022: Bregenzer Festspiele Fussballturnier, Viktoria Stadion
© Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Nicht nur auf der großen Bühne legen die Wiener Symphoniker die Latte hoch, sondern auch am Rasen. In alter Tradition setzen sie sich gegen alle anderen Teams durch und konnten jedes einzelne Spiel, und letztendlich auch das Turnier für sich entscheiden.

Ebenfalls überzeugen konnte das Tontechniker-Team „Rosa Rauschen“, das im rosaroten Dress in Richtung Tor rauschte und in den ersten fünf Minuten vier Bälle ins gegnerische Tor gefeuert hat. Ebenso mit von der Partie waren „Bühne United“ und „Kostüm Assemblage“, die nicht nur am Platz, sondern auch im Punkto Fans gut aufgestellt waren. Diese heizten das ohnehin schon drückend heiße Stadion ordentlich an.

Das Team „Kommunikation“ hatte die Chance auf einen kreativen Namen ebenso verspielt wie die Möglichkeit, den Pokal mit nach Hause in Festspielhaus zu tragen. In einem vorgezogenen Finale konnten sie sich nicht gegen die Titelverteidiger durchsetzen und haben somit den erneuten Sieg der Wiener Symphoniker finalisiert. Auch aufs Treppchen geschafft haben es „Kostüm Assemblage“ auf dem zweiten-, und „Kommunikation“ auf dem dritten Platz.

Ähnlich schnell wie die Wiener Symphoniker die Bälle ins Tor gespielt haben, haben sie nach dem Turnier ihre Sachen gepackt und einen fliegenden Wechsel ins Festspielhaus gemacht, wo am selben Tag das erste von drei Symphoniker-Orchesterkonzerten über die Bühne ging.


Einzigartiges Bier für die Bregenzer Festspiele

Mohrenbrauerei kreiert „Madame Butterfly“

Anlässlich der Generalprobe zu Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ präsentierte die Mohrenbrauerei ihr Festspielbier. Für einen perfekten Opernabend kreierte das Traditionsunternehmen ein „Tropical Pilsner“ in limitierter Auflage.

Stoßen mit einer Flasche Madame Butterfly auf eine gelungene Generalprobe bei den Bregenzer Festspielen an (von links): Mohrenbrauerei-Geschäftsführer Thomas Pachole, Intendantin Elisabeth Sobotka, Präsident Hans-Peter Metzler und der kaufmännische Direktor Michael Diem.
(Foto: Dietmar Mathis)

Als „ein fulminant erfrischendes Duett aus einem hopfenbetonten Körper und einer dezent kräutrigen Zitrusnote“ beschreiben die Biersommeliers der Mohrenbrauerei ihre Craft-Beer-Kreation. Seit über 20 Jahren ist der Dornbirner Familienbetrieb Lieferant der Bregenzer Festspiele. Da war ein spezielles Festspielbier nur eine Frage der Zeit. „Unsere erfolgreiche Premiere haben wir vergangenes Jahr mit ‚Rigoletto‘ gefeiert“, sagt Thomas Pachole, Geschäftsführer der Mohrenbrauerei. Das erste Festspielbier kam so gut an, dass die Neuauflage nun auch in der umliegenden Gastronomie und im Lädele der Mohrenbrauerei erhältlich ist.

Exotische Aromen für „Madame Butterfly“

So exotisch wie der Spielort von Puccinis Oper ist auch der Geschmack des zweiten Festspielbiers. „Die dritte Hopfengabe macht den Unterschied“, erklärt Braumeister Ralf Freitag. Die verleihe dem handgebrauten Pilsner außergewöhnliche Maracuja- und Grapefruit-Aromen.

Die limitierte Auflage besteht aus 40.000 0,33-Liter-Mehrweg-Leichtflaschen, die die Gastronomie anbietet. Dazu kommen 500 0,75-Liter-Einwegflaschen, die im Lädele in Dornbirn erhältlich sind. Beim Verpackungsschmuck setzt das Familienunternehmen auf Regionalität: Die dekorativen Etiketten aus Papier wurden in Zusammenarbeit mit den Festspielen gestaltet und werden von der Vorarlberger Lebenshilfe um die Bierflaschen gewickelt.

Produktinfo „Madame Butterfly“

Biersorte: Pilsner
Brauart: untergärig, filtriert, handgebraut
Alkoholgehalt: 4,3 % Vol.
Stammwürze: 11,3 %
Limitierte Auflage: 40.000 x 0,33-Liter-Mehrweg-, 500 x 0,75-Liter-Einwegflasche

Factbox Mohrenbrauerei Vertriebs KG

Gründung: 1763
Gesellschafter: Familie Huber
Geschäftsführer: Heinz Huber, Mag. Thomas Pachole
Mitarbeiter/innen: 150
Umsatz 2020: 23,3 Millionen Euro
Bierproduktion: 175.000 Hektoliter/Jahr
Marktanteil in Vorarlberg: 53 Prozent

mohrenbrauerei.at


Festival-Potpourri

„Team-Soprano“: Barno Ismatullaeva und Elena Guseva nutzen die vorstellungsfreien Tage voll und ganz aus. Bei einer Wanderung in den Vorarlberger Bergen erkunden sie das „Ländle“: instagram.com

Wohlverdient! Auf der Premierenparty feiern Hamida Kristoffersen, Anna-Lisa Stroppa und Yi-Chen Lin gemeinsam mit allen Beteiligten die Madame Butterfly-Premiere: instagram.com

„Siberia and Family“: Das Sibirien-Team genießt die Zeit in Bregenz. Hier teilt Scott Hendricks ein gemeinsames Bild im Festspielhaus-Restaurant „buehnedrei“: instagram.com


Ausblick: Das tut sich in den nächsten Tagen

Madame Butterfly

Giacomo Puccinis Madame Butterfly ist weiterhin regelmäßig am Programm der Bregenzer Festspiele – ab August beginnen die Vorstellungen bereits um 21.00 Uhr. Termine und Tickets: bregenzerfestspiele.com

Am 30.7.2022 wird die ORF-Dokumentation „Madame Butterfly – Sehnsuchtsmigrantin am Bodensee“ um 16.30 Uhr auf ORF2 ausgestrahlt. In einem „Making of“ wird hinter die Kulissen der Produktion geblickt.

Wiener Symphoniker – ganz persönlich

Am 30.7.2022 um 19.30 Uhr findet im Seestudiodie erste Veranstaltung der Reihe Wiener Symphoniker – ganz persönlich statt. Ohne Frack und ohne Dirigenten präsentiert das „Umia Quartett der Wiener Symphoniker“ ihre Lieblingskompositionen. Ganz nah, ganz anders, ganz persönlich. Weitere Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com

Festspielfrühstück

Am 31. Juli 22 findet das zweite Festspielfrühstück statt – diesmal mit Armida-Sängerin Nicole Wacker. Das Seefoyer öffnet bereits um 9.00 Uhr zum Frühstück, das Gespräch mit Nicole Wacker und Jasmin Ölz beginnt um 9.30 Uhr. Weitere Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com

Orchesterkonzert

Am 31. Juli 22 findet um 11.00 Uhr die Orchestermartinee der Wiener Symphoniker statt. Unter der Leitung von Karina Canellakis werden Ludwig van Beethovens Leonore-Overtüre Nr. 3 und Richard Wagners Siegfried, dritter Aufzug, aufgeführt.Weitere Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com

Sibirien

Der letzte Vorstellungstermin von Umberto Giordanos Sibirien ist am 1.8.2022 um 19.30 Uhr.
Weitere Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com

Eine weitere Möglichkeit, die Oper zu sehen bietet der ORF III. Dort wird die Vorstellung am 31.7.2022 ab 22.15 Uhr gezeigt.

Nach ihrer Zeit bei den Bregenzer Festspielen reist die Produktion weiter nach Bonn. Ab 12.3.2022 ist Sibirien im Theater Bonn zu sehen.

Musik & Poesie

Im Programm Innenwelten im Rahmen der Veranstaltungsreihe Musik & Poesie führt die weltweit gefeierte Sopranistin Marlis Petersen am 31. Juli 22 mit Liedern von Franz Schubert bis Richard Strauss und von Gabriel Fauré bis Henri Duparc in die entlegenen Welten des Seins. Vertieft werden diese musikalische Streifzüge durch literarische Texte, gelesen von Theater- und Filmschauspieler Ulrich Reinthaller.
Weitere Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com

Fräulein Else

Am 3.8.2022 um 17.00 Uhr findet im Festspielhaus die Vorstellung von Fräulein Else – ein Remake des Stummfilmklassikers nach Arthur Schnitzlers Novelle – statt. Die bekannte Musicbanda Franui liefert gemeinsam mit dem Kabarettduo maschek eine Live-Synchronisation und Neuvertonung der bewegten Bilder.
Weitere Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com


Die Bregenzer Festspiele 2022 finden von 20. Juli bis 21. August statt. Tickets und Infos unter bregenzerfestspiele.com Telefon 0043 5574 407 6.