Neuigkeiten von den Bregenzer Festspielen (26. Juli)

Bregenzer Festspiele ~ Steuerungstechnik der Seebühne bei »Rigoletto« (© Ralph Larmann)

Übersicht:

Know-how aus der Robotertechnik erweckt „Rigoletto“ jeden Abend zum Leben ~ Neue Steuerungstechnik bewährt sich: „stabil, gut und sicher“

Die Mechanik flüchtiger sexueller Beziehungen ~ Zwei Werke nach Arthur Schnitzlers „Reigen“

Ein Treffpunkt für Augen und Ohren ~ Ö1-Klassik-Treffpunkt aus Bregenz

Brahms-Zyklus live im Internet ~ Streamingdienst takt1 macht das Zuhause zum Konzertsaal

Video-Serie Künstlereingang Folge 7 ~ Im Spagat zwischen Oper und Akrobatik

„Veni, Vidi, Verdi“ ~ Die neue Festspielzeit ist da

Ball statt Ballon ~ Beim Festspiel-Fußballturnier 2019 ging es rund

Festival-Potpourri


Know-how aus der Robotertechnik erweckt „Rigoletto“ jeden Abend zum Leben ~ Neue Steuerungstechnik bewährt sich: „stabil, gut und sicher“

Bregenz, 26.7.2019. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Nachdem – auch im Wortsinn – einige Opern-Abende verstrichen sind, ist es an der Zeit, dem Technischen Leiter Wolfgang Urstadt mehr Details über die neue Steuerungstechnik zu entlocken, die bei den Bregenzer Festspielen erstmals für Rigoletto zum Einsatz kommt.

Kaum ein Theaterkritiker und kaum eine Theaterkritikerin, die nicht auf die eindrucksvollen Bewegungen des Clowns Bezug genommen hätten. „Frappant, welche Vielzahl an Gesichtsausdrücken, welchen mimischen Reichtum diese Bühnenskulptur zu leisten imstande ist“, schrieb beispielsweise die Austria Presse Agentur in ihrer Premierenkritik und kam zum Schluss: „Dieser Rigoletto hat eine neue Zeitrechnung in Sachen Bühnentechnik bei den Bregenzer Festspielen eingeläutet.“

Von Cue zu Cue

Dabei geht es in vielen Szenen um Millimeterarbeit, sagt Wolfgang Urstadt, auch wenn dies angesichts der gewaltigen Ausmaße von Kopf und Hand aufs Erste übertrieben scheint. Mit gegeneinander gehaltenen Handflächen nimmt er ein fiktives Maß, um es zu veranschaulichen: „Das ist das Fenster, das die Software für eine Bewegung vorgibt. Wird ein Punkt überschritten, wird automatisch gestoppt.“ Die gesamte Rigoletto-Aufführung ist in viele solcher Bewegungen, sogenannte „Cues“ unterteilt. Ein Cue kann wenige Sekunden dauern, ein anderer eine Minute oder mehr. Schon aus Sicherheitsgründen „gibt es ausschließlich programmierte Fahrbewegungen“. Jede ist von den beiden Pultfahrern mit einem unverwechselbaren Kommando bedacht worden.

Zusammenarbeit von Mensch und Maschine

Der erste steuert alle Bewegungen von Clownskopf und Kragen, der andere alle Bewegungen der „Hand Lindau“. Wolfgang Urstadt: „Jede Fahrbewegung musste sicher programmiert und ausgetestet sein, bevor man Leute auf die Bühne gelassen hat.“ Schließlich werden unglaubliche Massen geradezu spielerisch bewegt: Der Kopf, der an der 34,7 Meter langen Wippe befestigt ist, wiegt allein 35 Tonnen und um ihn im Extremfall innerhalb von 27 Sekunden von 14,5 Grad nach minus 28 Grad zu drehen, ist ein hydraulischer Druck von bis zu 160 bar notwendig. Jeder Mitwirkende muss während der Aufführung seine genauen Positionen kennen und einhalten. Es geht um nichts anderes, als das sichere Zusammenarbeiten von Mensch und Maschine. Dafür holten sich die Bregenzer Festspiele wertvolles Know-how bei einer Vorarlberger Firma, die auf den Robotereinsatz in der Industrie spezialisiert ist

Unzählige Blickwinkel

Neun Überwachungskameras liefern den beiden Pultfahrern Bilder auch aus unzugänglichen Blickwinkeln. „Zusätzlich stehen an acht Positionen Personen, die auf einen Nothalt drücken können“, fügt der Technische Leiter ein weiteres Detail der ausgeklügelten Sicherheitsvorkehrungen an. Die unmittelbare Koordination der beiden Bedienpulte fügt sich in die Teamarbeit ein: „Der Inspizient gibt die Kommandos und ist somit der Regisseur der Vorstellung. Die Bühnenmeister auf der Bühne sind vor allem für die Sicherheit und den korrekten Ablauf zuständig. Der technische Proben- und Vorstellungsleiter sitzt als einziger in der sogenannten Wetterküche, die sich oberhalb der Zuschauertribüne befindet, und ist übergeordnet für die Sicherheit und den Vorstellungsablauf zuständig“. Über Funk stehen alle miteinander in ständigem Kontakt.

Auf dem letzten Stand der Technik

Bei Rigoletto handelt es sich um die bisher komplexeste Steuerungstechnik. Die beiden neuen Bedienpulte sind auf dem letzten Stand der Technik. Dennoch mussten bis zum Schluss zahlreiche Anpassungen vorgenommen werden, um das reibungslose und homogene Zusammenspiel aus Stahlbau, Maschinenbau und Steuerungstechnik zu gewährleisten. Zwar war von Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl in einem Computermodell, dem „digitalen Zwilling“, bereits die gesamte Aufführung filmisch durchgespielt und programmiert gewesen, doch die Realbedingungen auf der 48 Meter breiten Seebühne verlangten die eine oder andere Änderungen bei der Programmierung.

Sicherheit geht vor

Nach einer Handvoll Rigoletto-Aufführungen verspürt Wolfgang Urstadt „ein Durchatmen: Die Anlage läuft gut, stabil und sicher“. Keine unvorhergesehenen Ereignisse? „Doch, die gibt es bei jeder Vorstellung.“ Der Technische Leiter verdeutlicht es wieder mit seinen Handflächen: Eine kleine Gewichtsverlagerung im Kopf, in dem sich gleichzeitig bis zu 13 Personen aufhalten, und die Messsysteme melden: Achtung, Toleranzgrenze wird erreicht. Oder eine starke Windböe, die die Software veranlasst den Cue abzubrechen. Sicherheit geht vor.

In Sekundenschnelle ist dann zu entscheiden, ob und welche Fahrbewegung übersprungen werden kann, um beim nächsten geplanten Bewegungsablauf anzuknüpfen. Dass das Publikum nichts davon merkt, auch das ist eine Kunst.


Musicbanda Franui
© Julia Stix

Die Mechanik flüchtiger sexueller Beziehungen ~ Zwei Werke nach Arthur Schnitzlers „Reigen“

Bregenz, 26.7.17. Dirne, Soldat, Stubenmädchen, junger Herr, junge Frau, Ehemann, süßes Mädel, Dichter, Schauspieler und Graf: Fünf Frauen und fünf Männer begegnen und begehren sich in Arthur Schnitzlers Werk aus dem Jahre 1903. Das Bühnenstück in zehn Dialogen sorgte damals für einen Skandal.

Die Bregenzer Festspiele blicken mit zwei unterschiedlichen Werken auf den Stoff: Arthur Schnitzler:Reigen ist im Festspielhaus am 15. August zu erleben. Auf der Werkstattbühne feiert Der Reigen am 30. Juli seine Premiere. Eine weitere Vorstellung gibt es am 31. Juli.

Formal folgt das Original dem Reigen-Tanz: Für die nächste Szene reicht immer eine Figur einer neuen die Hand. „Hauptsächlich geht es um die Mechanik von sexuellen Beziehungen fernab einer Liebesabsicht“, sagt Dramaturg Olaf A. Schmitt.

Er ordnet die Auswahl des Reigen-Stoffs in das diesjährige Festspielprogramm ein: „In Rigoletto gibt es mit dem Herzog von Mantua einen mächtigen Mann, der seine Position ausnutzt, um sich Frauen gefügig zu machen. Dieses Prinzip birgt auch eine gewisse Mechanik in sich wie beim Reigen.“ Auf Schnitzlers Vorlage basieren zwei Produktionen, die bei den Bregenzer Festspielen zu sehen sind.

Arthur Schnitzler: Reigen

Bei diesem „Konzert mit Drama“ treffen zwei renommierte Schauspieler – Regina Fritsch und Sven-Eric Bechtolf – auf die Musicbanda Franui. Dieses Musikensemble aus Osttirol komponiert selbst und stellt dabei auch die Werke anderer Künstler in seinem unverwechselbaren Stil zusammen: humorvoll und mit deutlichem Augenzwinkern. So auch in diesem Fall: Beispielsweise erklingen in der zweiten Szene zwischen Soldat und Stubenmädchen ausgewählte Tänze von Franz Schubert. Die Musicbanda Franui macht diese Szene zum „Alptraum eines österreichischen Pianisten“. Zum Dialog zwischen junger Frau und Ehemann sind ein Duett aus Rigoletto und ein Bolero zu hören, in dem die Künstler verschiedene Brahms-Lieder ineinander verschachtelt haben.

Neben Mozart werden auch Erik Satie und Gustav Mahler zu hören sein. Dazu lesen die beiden Schauspieler einen Großteil des Originaltextes. Schmitt freut sich auf einen lebendigen Abend und „ein immer wieder überraschendes Spiel mit bekannter und unbekannter Musik“.

Der Reigen

Als österreichische Erstaufführung in Koproduktion mit der Neuen Oper Wien kommt Der Reigen von Bernhard Lang (Libretto: Michael Sturminger) auf die Werkstattbühne. Diese zeitgenössische Oper besticht laut Schmitt mit ihrer „mitreißenden, leichtfüßig wirkenden Musik, die unglaublich Spaß macht und den Fokus auf die menschliche Stimme legt“. Außergewöhnlich daran ist, dass Lang Mittel einsetzt, die das Publikum vor allem aus einem ganz anderen Genre kennt – nämlich aus dem Techno. Zentrales Element ist für ihn der Loop, also schleifenartige Wiederholung. „Das passt bei kaum einem Stück so brillant wie beim Reigen“, sagt Schmitt.


Ein Treffpunkt für Augen und Ohren ~ Ö1-Klassik-Treffpunkt aus Bregenz

Bregenz, 26.7.19. Die sommerliche Reise des „Klassik-Treffpunkts“ führt das Ö1-Publikum am 3. August in den Westen Österreichs, zu den Bregenzer Festspielen. Aus dem Parkstudio des Festspielhauses begrüßen Sie Helmut Jasbar und seine Gäste: Intendantin Elisabeth Sobotka, Regisseur Jan Eßinger, Sänger Wolfgang Stefan Schwaiger und Sängerin Mélissa Petit geben Einblicke in das Festspielgeschehen und die Probenarbeiten. Besucher sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Tschaikowskis Eugen Onegin feiert am 12. August seine Bregenz-Premiere im Theater am Kornmarkt. Regisseur Jan Eßinger spürt mit den jungen Talenten des Bregenzer Opernstudios den widerstreitenden Gefühlen der Figuren nach.

Wolfgang Stefan Schwaiger, ehemals selbst Mitglied des Opernstudios am Kornmarkt, ist in diesem Jahr bereits das vierte Mal in Folge bei den Bregenzer Festspielen – diesen Sommer als Marullo in Rigoletto auf der Seebühne und im Orchesterkonzert mit dem Symphonieorchester Vorarlberg.

Mélissa Petit ist diesen Sommer als Gilda in Rigoletto zu erleben. Auch sie ist mit den Herausforderungen der Seebühne bereits bestens vertraut: Als Micaëla in Carmen führten sie ihre Auftritte in die höchstgelegenen Winkel der riesigen Kulisse.

Bereits die fünfte Ausgabe der Bregenzer Festspiele ist es für Intendantin Elisabeth Sobotka, die auch in diesem Festspielsommer ein facettenreiches und spannendes Programm geplant und zu verantworten hat.

Festspielgäste, Bregenz-Urlauber und Ö1-Hörerinnen und -Hörer, Sie alle haben die Möglichkeit, Einblicke in das Festspielgeschehen und die Probenarbeiten zu bekommen. Musikalische Ausschnitte und die Gespräche von Gestalter Helmut Jasbar mit seinen Gästen können im Parkstudio des Festspielhauses live miterlebt und im Radio mitverfolgt werden.

PARKSTUDIO | FESTSPIELHAUS
Ö1 KLASSIK-TREFFPUNKT
3. August – 10.00 Uhr
Gäste: Elisabeth Sobotka, Jan Eßinger, Mélissa Petit und Wolfgang Stefan Schwaiger
Präsentation Helmut Jasbar
EINTRITT FREI


Vorplatz der Bregenzer Festspiele
©Anja Koehler ~ andereart.de

Brahms-Zyklus live im Internet ~ Streamingdienst takt1 macht das Zuhause zum Konzertsaal

Den Auftakt zum Zyklus aller vier Symphonien von Johannes Brahms unter der Leitung von Symphoniker-Chefdirigent Philippe Jordan, bildet die Orchestermatinee am Sonntag, den 4. August um 11.00 Uhr mit den ersten beiden Symphonien. Tags darauf folgen um 19:30 Uhr die Symphonien Nr. 3 und 4.

Beide Konzerte überträgt der Streamingdienst takt1 live ins Internet unter unter takt1.de.
Für das Montagskonzert gibt es außerdem noch Tickets auf der Homepage der Bregenzer Festspiele.

bregenzer-festspiele.com


Künstlereingang Folge 7 mit Lukas-Aue: Im-Spagat zwischen Oper und Akrobatik
© Bregenzer-Festspiele / KoenigsFreunde

Video-Serie Künstlereingang Folge 7 ~ Im Spagat zwischen Oper und Akrobatik

Bregenz, 26.7.19. Das diesjährige Spiel auf dem See verlangt von Sängern und Akrobaten viel Körpereinsatz ab. Das freut den Akrobaten Lukas Aue, der sein Pantomime-Repertoire während der Aufführung voll ausschöpfen kann.

Gemeinsam mit anderen Künstlern erweckt er die Zirkuswelt von Rigoletto bereits auf dem Vorplatz zum Leben. In Folge 7 des „Künstlereingangs“ erklärt er, was seinen Charakter ausmacht und in welcher Szene er das am liebsten zur Geltung bringt.

Immer freitags: kleine Szenen abseits der großen Bühnen

Für Neugierige und all jene, die schon immer mal durch den Künstlereingang ins Festspielhaus gelangen wollten, öffnen die Bregenzer Festspiele in der gleichnamigen Serie per Video ihre Backstage-Pforten.

Von Probenstart bis Ende der Festspielzeit lässt jeweils freitags ein Kurzfilm auf die kleinen Szenen abseits der großen Bühnen blicken. Mitwirkende vor und hinter den Kulissen erzählen in rund zwei Minuten ihre ganz persönlichen Erlebnisse.

Auf der Homepage des Festivals unter bregenzerfestspiele.com stehen die Videos jeweils ab Freitagnachmittag zum Ansehen bereit.


„Veni, Vidi, Verdi“ ~ Die neue Festspielzeit ist da

In der neuen Sommerausgabe des Festspielmagazins „Festspielzeit“ gibt es exklusive Infos rund um Verdi, Tschaikowski und Co. zu lesen: Neben anderen erzählen Regisseure, Musiker und Stuntprofis in Interviews vom aktuellen Festivalgeschehen. Wer schon auf den Geschmack gekommen ist, kann sich in der Programmvorschau 2020 auch gleich für die nächste Saison schlau machen. Die nächste Ausgabe der „Festspielzeit“ erscheint im November.


Bregenz, 22.7.2019 Bregenzer Festspiele Fussballturnier Viktoria Platz, Siegerteam Wiener Symphoniker2 gewinnt gegen die Wiener Symphoniker Jugend mit 2 zu 0. Im Bild: alle Teams beim Gruppenbild
© Bregenzer Festspiele / Diemar Mathis

Ball statt Ballon ~ Beim Festspiel-Fußballturnier 2019 ging es rund
Bregenz, 23.07.2019. Auch abseits der Bühne sind die Mitwirkenden der Bregenzer Festspiele noch lange nicht am Ende ihrer Kräfte: Fünf Tage nach Festivalstart lieferten sich sportbegeisterte Künstler und Mitarbeitende beim jährlichen Fußballturnier am Viktoria-Platz hitzige Duelle. Das Finale konnten die Wiener Symphoniker mit zwei zu null für sich entscheiden.

Symphoniker blasen zum Sturm

Dass die Wiener Symphoniker ein eingespieltes Team sind, zeigte sich auch am Montagnachmittag auf dem Fußballfeld – dort spielten sie aber nicht nur mit- sondern auch gegeneinander: Im Finale standen die „Symphoniker 2“ dem Team „Symphoniker Junior“ gegenüber. Als Revanche für 2018 bliesen die Altsymphoniker zum Sturm und entschieden das Turnier diesmal klar für sich.

In 16 Spielen lieferten sich die Teams ein Kräftemessen nach dem anderen. Die Hälfte der sechs teilnehmenden Mannschaften stellten die Wiener Symphoniker allein, eine weitere musikalische Truppe kam aus den Reihen des „Bregenzer Festspielchors“. Die Festspielbelegschaft war durch die Abteilungen Veranstaltungstechnik (Team „Hakim“) und Publikumsservice auf dem Feld vertreten. Mit einigen Pferdestärken schaffte es auch „PS 300“ aufs Podest.

Jahrzehntelanger Fixpunkt

Den sportlichen Fixpunkt dieser Saison organisierten Manfred Bischelsberger und Claudia Aßmann aus dem Controlling. Moderator Bischelsberger feierte bereits sein zwanzigstes Fußball-Jubiläum und bedankte sich bei Festspielveteran Gerbert Salzmann für die langjährige Zusammenarbeit. Letzterer organisierte heuer die Preise von den Sponsoren Schlumberger, Weltenburger, Pfanner & Gutmann und von der Bregenzer Gastronomie.

Überreicht wurden die Gewinne bei der Siegerehrung von Festspiel-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn. Dabei wurde auch Geschäftsführer Michael Diem in den vorderen Publikumsreihen gesichtet. Vom Clubhaus der Viktoria Bregenz waren die beiden Schiedsrichter Isi Aktuna und Franz Roithinger vor Ort. „Ausgezeichnet“, kommentiert Roithinger die Stimmung um und auf dem Platz. „Ein Tor schöner als das andere!“

Gemeinsamer Einzug der Gegenspieler

Eine kurze Verschnaufpause konnten sich die Spieler nach dem Turnier zwar gönnen – dann war aber Zeit für raschen Wechsel: Die Wiener Symphoniker tauschten Trikots gegen Abendgarderobe und zogen gemeinsam mit Gegenspielern aus dem Bregenzer Festspielchor, dem Publikumsservice und der Veranstaltungstechnik ins Festspielhaus ein. Dort fand im Anschluss das erste von insgesamt vier Orchesterkonzerten dieses Sommers statt. Infos und Tickets unter: bregenzerfestspiele.com/de/programm/orchesterkonzerte-3


Festival-Potpourri

„Ein voller Erfolg“. Die Rigoletto-Liveübertragung zwei Tage nach der Premiere war laut ORF die „erfolgreichste der Bregenzer Festspiele“. Bis zu 341.000 Opernfans saßen am vergangenen Freitag am Bildschirm. twitter.com/ORF/status/1152503427248918529

Beauty & Creativity“. Auch die Türkische Tageszeitung Cumhuriyet berichtet über den Bregenzer Rigoletto. Journalistin Zeynep Oral schreibt, sie versuche darin ihre Gedanken über Kreativität und Schönheit anstelle von Sorgen um die politischen Vorgänge in der Türkei zu teilen. Cumhuriyet gilt als eine der letzten oppositionellen Zeitungen in dem Land.
cumhuriyet.com

„Applaus, Applaus!“ Auch die Salzburger Festspiele feierten vergangene Woche ihren Auftakt. Mit einer digitalen Runde Applaus bedanken sie sich bei allen Künstlerinnen und Künstlern für dieses „wunderbare erste Festspiel-Wochenende“. Wir klatschen mit und wünschen den Salzburger Kollegen einen erfolgreichen Festivalsommer! instagram.com/p/B0ORpztI20A/

Sneak Peek. Wer die Gilda-Darstellerin Mélissa Petit nur auf Distanz kennt, kann sich Make-up und Kostüm auf ihrem Instagram-Profil im Detail ansehen. Dort zeigt sie sich frisch aus der Maske, im schwarz-weißen Profil und im farbenfrohen Selfie.
instagram.com/p/Bztp76KCGT3/
instagram.com/p/Bz6XWspi2P_/


Die Bregenzer Festspiele 2019 finden vom 17. Juli bis 18. August statt. Tickets und Infos unter bregenzerfestspiele.com und Telefon 0043 5574 4076.