Neuigkeiten von den Bregenzer Festspielen (12. August)

Armida ~ Bregenzer Festspiele ~ Rinaldo (Kieran Carrel) ~ © Bregenzer Festspiele / Karl Forster


Fünf Fragen an Kieran Carrel, der in Armida Rinaldo spielt

„Hier dürfen wir das Ganze stemmen – großartig!“

Nach Die Italienerin in Algier Anfang Juli ist in der letzten Festspielwoche mit Armida eine weitere Opernstudio-Produktion zu sehen. In diesem Format „trauen sich junge Künstlerinnen und Künstler erstmals an die schweren Brocken der Oper heran“, wie es Armida-Regisseur Jörg Lichtenstein formulierte. Mit dabei ist Kieran Carrel (26), Sohn eines Engländers und einer Deutschen. Der aus Gütersloh (Westfalen) stammende Tenor wechselt im Herbst von der Oper Bonn an die Deutsche Oper Berlin. Zuvor gibt er sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen – mit spürbarer Vorfreude.

Sie haben bereits an über zehn Opern mitgewirkt. Was ist im Opernstudio der Bregenzer Festspiele anders?

Der Hauptunterschied ist, dass man eine große Partie singt. Sonst erhalten junge Künstler oft nur kleinere Rollen, füllen den Cast auf. Hier ist es so, dass wir das Ganze stemmen dürfen. Dazu gehört auch, sich in der Vorbereitung mehr Gedanken zu machen: Wie interpretiere ich meine Figur? Was möchte ich dem Publikum zeigen? Das ist großartig.

Wie sind Sie das erste Mal mit den Bregenzer Festspielen in Berührung gekommen?

Wie viele andere bin ich durch den James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ aufmerksam geworden (lacht). Die erste Assoziation beim Stichwort Bregenz ist natürlich der See mit dieser riesigen Bühne. Als ich das Bühnenbild von Rigoletto gesehen habe, dachte ich mir: Wow, das ist big boys‘ stuff! Das ist wirklich etwas Großes. Im Detail wusste ich anfangs nicht viel über die Festspiele, um ehrlich zu sein. Das Vorsingen bei Elisabeth Sobotka und Susanne Schmidt war sehr angenehm. Sie haben nicht, wie manche andere, ein Pokerface aufgesetzt. Danach haben sie mir einen detaillierten Bericht zu meinem Vorsingen geschickt. Da wusste ich, dass hier tolle Leute am Werk sind. Mit viel Ahnung und Herzblut.

Sie verkörpern in Armida den Rinaldo. Was für eine Figur ist er?

Rinaldo hat ein großes Problem. Er muss sich zwischen der Pflicht als Soldat und seiner Liebe zu Armida entscheiden. Alle Seiten zerren an ihm. Dieser Zwiespalt spielt eine zentrale Rolle in dieser Partie und in der ganzen Oper. Das zeigt sich im dritten Akt sehr gut, wenn er durch den Zauberwald irrt. Es ist reizvoll, diesen Konflikt psychologisch darzustellen. Und seine Beziehung zu Armida ist ein ewiges Hin und Her.

Bei Facebook stünde im Beziehungsstatus „Es ist kompliziert“?

Genau. Vielleicht würde man sogar von einer toxischen Partnerschaft sprechen. Eigentlich haben sie sich nichts mehr zu sagen. Dennoch können sie einfach nicht voneinander lassen, auch wenn es für keinen der beiden gut ist.

Mancher Gast ist vielleicht noch unentschlossen, Karten für Armida zu kaufen. Warum sollte man das Stück auf jeden Fall sehen?

Da ist zum einen die wunderschöne, farbenreiche Musik, die zu Unrecht ein bisschen in Vergessenheit geraten ist. Zum anderen ein Beziehungsdrama mit schön viel Zoff. Und beim Blick auf die Ästhetik, auf das Bühnenbild und die Kostüme, sollten auch Fans von Game of Thrones ihre Freude haben. Ich zum Beispiel sehe ein bisschen aus wie Jon Snow. Lange Schwerter, laute Trompeten – alles dabei.

Joseph Haydns Armida feiert am 15. August Premiere. Zwei Vorstellungen folgen am 17. und 19. August, jeweils im Theater am Kornmarkt.


Uraufführung von Melencolia von Brigitta Muntendorf und Moritz Lobeck

Pressetag der Bregenzer Festspiele, u. a. zu »Melancolia«
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler (andereart.de)

Musiktheater mit virtuellen Gästen ~ Neue Musik trifft künstliche Intelligenz:

Der Titel verheißt zwar anderes, doch bei Melencolia werde „es auch etwas geben, was man beim zeitgenössischen Musiktheater nicht oft findet: Humor!“ Das verspricht Olaf A. Schmitt, Künstlerischer Berater der Bregenzer Festspiele. Das Werk der deutsch-österreichischen Komponistin Brigitta Muntendorf, das am 18. August uraufgeführt wird, wird jedenfalls außergewöhnlich.

Pressetag der Bregenzer Festspiele, u. a. zu »Melencolia« mit Brigitta Muntedorf
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler (andereart.de)

Das gesamte Festspiel-Team blickt der Premiere gespannt entgegen. Denn selbst in den letzten Tagen davor probieren Brigitta Muntendorf und Moritz Lobeck noch einiges aus. Sie und der Dramaturg, die Melencolia auch gemeinsam inszenieren, sind begeistert von den technischen Finessen der Werkstattbühne und wie im Raum mit dem Publikum interagiert werden kann. So viel sei verraten: Mit einer App werden die Besucher durch ihre Smartphones schon vor der Aufführung verschiedene Wesen herbeirufen und diese als virtuellen Chor erklingen lassen.

Pressetag der Bregenzer Festspiele, u. a. zu »Melencolia« mit Moritz Lobeck
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler (andereart.de)

„Normalerweise hören wir künstliche Stimmen immer als digitale Dienstleister, zum Beispiel Alexa oder Navigationsstimmen. In Melencolia führen die Stimmen ihr Eigenleben, schreien uns an, sind melancholisch, poetisch, verzweifelt oder gelangweilt“, sagt Brigitta Muntendorf im Interview mit der „Festspielzeit“.

Bei Melencolia handelt es sich um ein Auftragswerk der Bregenzer Festspiele und des Ensemble Modern, das in Frankfurt am Main beheimatet ist. Dort wurden im Frühjahr auch verschiedene Ton- und Filmsequenzen für die Uraufführung in Bregenz aufgenommen. Das „hybride Musiktheater“, so Olaf A. Schmitt, lote die Grenzen einer Aufführung aus: „Sehr vielschichtig, direkt und zugänglich!“

Der Untertitel „Show gegen die Gleichgültigkeit des Universums“ klingt nach Kampfansage. Schließlicht trachten wir den bestimmten Gemütszustand eher zu vermeiden … oder etwa doch nicht? Eine gewisse Zwiespältigkeit sitzt tief. Die Melancholie galt über Jahrhunderte und Kulturen hinweg einerseits als körperliche Krankheit, andererseits aber auch als Schwester der Genialität. Und so möchte die Komponistin „Melancholie als eine Haltung beschreiben, die uns erlaubt oder uns vielleicht auch zwingt, Widersprüche zu beobachten und auszuhalten. Ein Stillstand, der uns in eine tiefe Auseinandersetzung mit uns und der Welt führt“.

In der Melancholie gebe es keine Erlösung, befindet Brigitta Muntendorf, „es gibt nur Gedankenschleifen, Assoziationen, Verkettungen. Und ebenso erlebt der Abend einen ständigen Wandel und spielt mit Übergängen zwischen weit voneinander entfernten Bild-, Video- und Musikmaterial“. 3D-Audio-Landschaften, 60 im Kreis um die Besucher gruppierte Lautsprecher und natürlich die 14 Instrumentalsolisten des Ensemble Modern, die auf die virtuellen Gäste oder ihren eigenen digitalen Zwilling stoßen. Doch niemand müsse an diesem Abend Angst vor Technologie und Künstlicher Intelligenz haben, beruhigt die Komponistin: Die musikalische Erkundung all der Gegensätze, die der Melancholie zugeschrieben werden, sei „recht menschlich“ geworden.

Übrigens: Brigitta Muntendorf wurde 1982 in Hamburg geboren und hat einen direkten Bezug zu Vorarlberg: Ihre Mutter ist hier geboren und hat sogar 1959 bei Die verkaufte Braut im Festspielchor gesungen. „Sie erzählt mir immer wieder amüsiert, wie jedes Mal bei den Proben irgendwer von den damaligen rumpelnden Holzkonstruktionen ins Wasser gefallen ist“, so die Deutsch-Österreicherin, die an der Hochschule für Musik und Tanz Köln eine Professur für Komposition innehat.

Hinweis: Kommenden Sonntag um 9.30 Uhr ist die Komponistin Brigitta Muntendorf zu Gast beim „Festspielfrühstück“ im Seefoyer, es moderiert Stefan Höfel (ORF).


Fulminantes Festspielfinale

Weltpremiere lädt auf Werkstattbühne ~ Armida verzaubert im Theater am Kornmarkt

Eine Musiktheater-Uraufführung auf der Werkstattbühne, eine Opernstudio-Premiere im Theater am Kornmarkt, ein Konzert der erstmals veranstalteten Orchesterakademie – und neun verbleibende Aufführungen von Madame Butterfly: Das Programm des Festspielfinales in der letzten Woche der 76. Saison könnte vielfältiger kaum sein.

Bevor die diesjährigen Bregenzer Festspiele am Abend des 21. August mit der 26. Aufführung von Madame Butterfly zu Ende gehen, bietet das Sommerfestival an drei weiteren Spielorten ein vielfältiges Programm.

Melencolia: Menschliche Sehnsucht nach Erlösung

In ihrer „Show gegen die Gleichgültigkeit des Universums“ spüren Komponistin Brigitta Muntendof und Dramaturg Moritz Lobeck der Melancholie nach. Der Gemütszustand bewegt seit jeher Kunstschaffende, so auch Albrecht Dürer in seinem Bild Melencolia I aus dem Jahr 1514, das von dem Produzentenduo als „Sinnbild für die Widersprüche und das Unlösbare inmitten menschlicher Sehnsucht nach Erlösung“ beschrieben wird. Melancholie sei eine Stimmung, die wir brauchten, um zu lernen Konflikte auszuhalten, für die es keine Lösung gäbe.

In der von Ensemble Modern und Bregenzer Festspielen in Auftrag gegebenen Musiktheater-Uraufführung interagiert die digitale Welt mit der realen. So kommen auch künstliche, verfremdete Stimmen zum Einsatz, das Publikum kann mithilfe einer eigens programmierten App sowie Green-Screens die Aufführung teilweise virtuell erleben. 60 Lautsprecher schaffen eine 3D-Klangwelt.

Weltpremiere ist am 18. August auf der Werkstattbühne, es folgt eine weitere Aufführung am 20. August.

Siebte Opernstudio-Premiere der Bregenzer Festspiele

Zur zweiten Opernstudio-Premiere der laufenden Saison laden die Bregenzer Festspiele erneut ins Theater am Kornmarkt. Bereits im Juli begeisterte Die Italienerin in Algier das Publikum. Die von Intendantin Elisabeth Sobotka 2015 ins Leben gerufene Programmreihe soll einerseits jungen Sängerinnen und Sängern den Einstieg ins Berufsleben erleichtern und andererseits unkonventionelle Inszenierungen bieten.

Bei Joseph Haydns Armida gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit Jonathan Brandani, Dirigent der ersten Opernstudio-Premiere der Saison 2022. Mit Jörg Lichtenstein kehrt der Regisseur der umjubelten Opernstudio-Inszenierungen Così fan tutte (2015) und
Die Hochzeit des Figaro zurück. Es spielt das Symphonieorchester Vorarlberg.

Das Werk um die Zauberin Armida sei eine „verblüffende Mischung aus Fantasy-Oper, Historiendrama und Liebesgemetzel“, in deren Zentrum die Schwierigkeit stünde, eine Partnerschaft zu leben, sagt Lichtenstein. „Das sensationell Untypische in dieser Oper besteht aus der Überforderung der Figuren aus sich selbst heraus, nicht durch äußere Einflüsse.“

Armida ist die siebte Opernstudio-Inszenierung der Bregenzer Festspiele. Premiere ist am 15. August, es folgen zwei weitere Aufführungen.

Erste Orchesterakademie mit Uraufführung

Am kommenden Sonntag werden junge Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 17 und 27 Jahren das Abschlusskonzert der ersten Orchesterakademie der Bregenzer Festspiele präsentieren. Die musikalische Leitung hat Daniel Cohen. Zuvor arbeiten die jungen Musikerinnen und Musiker eine Woche lang mit dem aus Israel stammenden Dirigenten sowie Mitgliedern der Wiener Symphoniker am Konzertprogramm:

DSONG für Orchester – Auszug in drei Sätzen (2022) Uraufführung von Herbert Willi, Joseph Haydns Konzert für Trompete und Orchester Hob. Es-Dur VIIe:1 sowie von Dmitri Schostakowitsch die Symphonie Nr. 5 d-Moll op.47. Die Trompetensolistin ist Selina Ott.

Der 1984 geborene Cohen dirigierte 2019 die Oper im Festspielhaus Don Quichotte und das Spiel auf dem See 2021 Rigoletto neben Julia Jones. Bereits im Alter von 19 Jahren begann seine mehrjährige Mitwirkung als Geiger im West-Eastern Diwan Orchestra, wo er wertvolle Erfahrungen mit einem professionellen Nachwuchsorchester sammeln konnte. Er ist Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt und dirigierte bislang unter anderem die Staatskapelle Berlin, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, die Dresdner Philharmonie und Israel Philharmonic Orchestra. Kooperationspartner ist das Vorarlberger Landeskonservatorium.

Das Spiel auf dem See Madame Butterfly hat an bislang 17 Abenden mehr als 100.000 Besucher begeistert (inkl. Generalprobe und cc-night), bislang gab es drei Wetterabsagen.


Ausblick 2024/25: Der Freischütz

Während die diesjährige Festspielsaison noch im vollen Gange ist und ganz Bregenz im Zeichen von Madame Butterfly steht, laufen im Hintergrund schon Vorbereitungen für die nachfolgende Produktion Der Freischütz, die 2024 als Spiel auf dem See Premiere feiern wird.

Philipp Stölzl
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler (andereart.de)

Vom Beginn der Planung bis zur tatsächlichen Umsetzung einer Seeproduktion der Bregenzer Festspiele vergehen in der Regel rund vier Jahre. So lässt sich der Besuch von Philipp Stölzl Anfang Juli erklären: Der ehemalige Rigoletto-Regisseur inszeniert im übernächsten Jahr Carl Maria von Webers Der Freischütz, weshalb er schon jetzt Termine in Bregenz wahrnimmt.


Orchesterakademie

Orchesterakademie
© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler

Junge Musikerinnen und Musiker zwischen 17 und 27 Jahren arbeiten in der neugegründeten Orchesterakademie eine Woche lang mit Dirigent Daniel Cohen an einem fulminanten Konzertprogramm, das am 14. August 22 um 11.00 Uhr im Festspielhaus zu hören sein wird.

Daniel Cohen dirigierte bereits 2019 die Oper im Festspielhaus Don Quichotte und das Spiel auf dem See 2021 Rigoletto neben Julia Jones. Als Leiter der Orchesterakademie führt er heuer durch Herbert Willis DSONG für Orchester – Auszug in drei Sätzen (2022), Joseph Haydns Konzert für Trompete und Orchester Hob. Es-Dur VIIe:1 und Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 5 d – Moll op. 47.

Konzert der Orchesterakademie

der Bregenzer Festspiele und der Wiener Symphoniker
in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Landeskonservatorium

Vorstellung: 14. August 2022 – 11.00 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde 50 Minuten (inkl. Pause)


Madame Butterfly für alle

Für all jene, die dieses Jahr keine Karten mehr ergattert haben und die Zeit bis zum nächsten Jahr überbrücken möchten, gibt es ab sofort eine DVD vom Spiel auf dem See. Damit können sich Opernfans Madame Butterfly „live“ ins Wohnzimmer holen. Erhältlich ist die DVD im Onlineshop (bregenzerfestspiele.com) oder vor Ort im Ticket Center der Bregenzer Festspiele.

Eine weitere Möglichkeit das Spiel auf dem See Zuhause zu erleben gibt es morgen, am 13.8.2022: Ab 20.15 Uhr wird Madame Butterfly auf 3sat gezeigt. Gleich im Anschluss, um 22.30 Uhr, blickt der Puccini-Kenner Marcus Nigsch in der ORF-Doku „Madame Butterfly – Grenzenlose Sehnsucht am Bodensee“ hinter die Kulissen der Seebühnen-Produktion in Bregenz.


Ausblick: Das tut sich in den nächsten Tagen

Madame Butterfly

Giacomo Puccinis Madame Butterfly ist weiterhin regelmäßig am Programm der Bregenzer Festspiele – die Vorstellungen beginnen jeweils um 21.00 Uhr. Für die Saison 2022 sind schon alle Karten ausverkauft. Der Vorverkauf für das kommende Jahr startet voraussichtlich am 3.10.2022. Weitere Informationen: bregenzerfestspiele.com

Wiener Symphoniker – ganz persönlich

Am 13.8.2022 um 19.30 Uhr findet im Seefoyer die letzte Veranstaltung der Reihe Wiener Symphoniker – ganz persönlich statt. Ohne Frack und ohne Dirigenten präsentiert das Ensemble Kammerfunk der Wiener Symphoniker ihre Lieblingskompositionen von Bach, Mahler, Johann und Richard Strauß. Tickets und weitere Informationen: bregenzerfestspiele.com

Festspielfrühstück

Die Gesprächsreihe Festspielfrühstück bietet die Möglichkeit, Künstlerinnen und Künstler der Bregenzer Festspiele näher kennenzulernen. Der dritte und letzte Termin ist am 14.8.2022 um 9.30 Uhr im Seefoyer des Festspielhauses. Zu Gast ist Brigitta Muntendorf, Komponistin von Melencolia. Tickets und weitere Informationen: bregenzerfestspiele.com

Orchesterakademie

Eine Woche lang erarbeiten junge Musikerinnen und Musiker mit dem Dirigenten Daniel Cohen sowie Mitgliedern der Wiener Symphoniker ein Konzertprogramm. Das Konzert findet am 14.8.2022 um 11.00 Uhr im Festspielhaus statt. Termine und weitere Informationen: bregenzerfestspiele.com

Armida

Am 15.8.2022 19.30 Uhr feiert Joseph Haydns erfolgreiches Bühnenwerk Armida Premiere im Theater am Kornmarkt. Insgesamt finden drei weitere Vorstellungen statt. Tickets und weitere Informationen: bregenzerfestspiele.com

Melencolia

Am 18.8.2022 um 20.00 gelangt auf der Werkstattbühne Brigitta Mutterndorfs und Moritz Lobecks Melencolia zur Uraufführung. Insgesamt wird das Stück zweimal aufgeführt. Weitere Informationen und Tickets: bregenzerfestspiele.com


Festival-Potpourri:

Opernraten: Um welche Oper könnte es hier wohl gehen? Kleiner Hinweis: Sie wird aktuell auf einer wunderschönen Seebühne aufgeführt. → instagram.com

Details: Nikolaus Webern, der Bühne und Kostüme für Armida gestaltet hat, teilt bereits eine Woche vor der Premiere einen kleinen Vorgeschmack auf die Kostüme. Wir sind gespannt! → instagram.com

„B“: Annalisa Stroppa posiert vor dem großen B am Vorplatz der Bregenzer Festspiele und rätselt: Steht es für Bregenz? Oder Butterfly? Vielleicht Bodensee oder Beautiful? → instagram.com

Abschied: Enrique Mazzola hat Bregenz für diese Saison bereits verlassen. Mit einem gemeinsamen Bild verabschiedet sich Barno Ismatullaeva. Die verbleibenden neun Vorstellungen werden von Yi-Chen Li geleitet. → instagram.com

One week to go: Armida feiert in der kommenden Woche Premiere. Zwischen all den Proben entspannen sich die Sängerinnen und Sänger gemeinsam. → instagram.com


Die Bregenzer Festspiele 2022 finden von 20. Juli bis 21. August statt. Tickets und Infos unter bregenzerfestspiele.com oder per Telefon 0043 5574 407 6.