Neuigkeiten im Mai bei der Universal Music Group

Ab 10. Mai 19 im Handel: Elena Garanca ~ Sol y Vida (© Deutsche Grammophon)

Neuveröffentlichungen:

Albrecht Mayer: Longing for Paradise

Nach dem erfolgreichen Barock-Album Tesori d’Italia von Star-Oboist Albrecht Mayer folgt am 17. Mai 2019 sein neues Album Longing for Paradise, eingespielt mit den Bamberger Symphonikern. Thema ist die musikalische Verarbeitung von Krieg und die Sehnsucht nach dem Paradies in einer im Chaos versinkenden Welt. So schreibt Richard Strauss kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs sein einziges Oboenkonzert, eines der anspruchsvollsten Werke der gesamten Oboen-Literatur, und scheint darin alles Toben der Welt zu vergessen; es ist, wie Mayer schwärmt, ein Stück voller Schönheiten und vielleicht eine Ahnung vom Paradies. Ergänzt wird das Programm durch Edward Elgars Soliloquy, Teil einer Fragment gebliebenen Suite für Oboe und Orchester, eine Neubearbeitung von Maurice Ravels berühmtem Le Tombeau de Couperin für Oboe und Orchester sowie einem unbekannteren Meisterwerk von Eugène Goossens.
Im Handel ab 17.05.19, Deutsche Grammophon

Lise Davidsen: Richard Strauss: Four Last Songs / Wagner: Arias from Tannhäuser
Mit ihrem Debut-Album “Lise Davidsen“ präsentiert die Decca eine spektakuläre Neuentdeckung im hoch nachgefragten Fach des lyrisch-dramatischen Soprans. Lise Davidsen nimmt als erste skandinavische Sopranistin seit der legendären Birgit Nilsson für die Decca auf und wird nicht von ungefähr bereits weltweit als eine der nächsten großen Stimmen im Wagner- und Strauss-Repertoire gefeiert. Die junge Norwegerin hat bereits den Young Artists of the Year Award gewonnen und ihr Debut an New Yorks Met hinter sich.Auch die Repertoire-Auswahl für ihr Debut zeugt von außergewöhnlicher stimmlicher Reife, selten widmen sich Sängerinnen in so jungen Jahren Strauss‘ berückenden, ebenso epischen wie tief berührenden „Vier letzten Liedern“. Neben den vier Orchesterliedern stehen weitere Strauss-Kompositionen wie das Wiegenlied, Op. 41. Nr. 1 oder „Es gibt ein Reich“ aus „Ariadne auf Naxos“ sowie ergänzend zwei Stücke aus Richard Wagners „Tannhäuser“, mit Elisabeths „Dich, teure Halle“, sowie „Allmächtige Jungfrau“. Im Sommer 2019 gibt Lise Davidsen ihr mit Spannung erwartetes Debut bei den Bayreuther Festspielen.
Im Handel ab 31.05.19, DECCA

Mirga Grazinyte-Tyla: Weinberg: Symphonies Nos. 2 & 21
Als erste in der Geschichte des gelben Labels unter Vertrag stehende Dirigentin startet Grazinyte-Tyla die neue Exklusivpartnerschaft mit einem Album, das der Musik des Komponisten Mieczyslaw Weinberg gewidmet ist – einem aus ihrer Sicht nahezu skandalös unterschätzen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Aufgenommen wurden für das Album gemeinsam mit dem baltischen Kammeorchester Kremerata Baltica die frühe Symphonie No. 2 und die zum Spätwerk zählende Symphonie No. 21 „Kaddish“. Wobei beide bei letzterer durch das City of Birmingham Symphony Orchestra und Gidon Kremer unterstützt wurden.
Im Handel seit dem 3.05.19, Deutsche Grammophon

Elina Garanca: Sol y Vida
In ihrem neuen Album fokussiert sich die lettische Star-Mezzosopranistin Elina Garanca zum ersten Mal gänzlich auf Stücke jenseits des klassich-musikalischen Kernrepertoires. Sol y Vida ist ein ebenso leidenschaftliches, wie persönliches Projekt der Sängerin, eine Reise in den Süden, von Spanien über Italien bis nach Lateinamerika. Tänzerisches Feuer trifft auf Sinnlichkeit, Sehnsucht und intime Emotionalität. Glanzstücke aus dem lateinamerikanischen Lied-Repertoire wie Piazollas Yo soy Maria oder Gracias a la Vida, einem der meistinterpretiertesten Stücke des Subkontinents. Für beide Stücke schrieb der Gitarrist Jose Maria Gallardo del Rey neue intime Arrangements. Begleitet wird Garanca von ihrem Eheman Karel Mark Chichon, der das Orquesta Filarmónica Gran Canaria leitet.
Im Handel ab 10.05.19, Deutsche Grammophon

Andris Nelsons: Bruckner: Symphonies Nos. 6 & 9 – Wagner: Siegfried Idyll / Parsifal Prelude
Andris Nelsons und das Gewandhausorchester setzen ihren von der Kritik gefeierten Bruckner-Zyklus fort mit den Sinfonien Nr. 6 und 9. Wie bei den bisherigen Alben stehen dem sinfonischen Repertoire Werke von Richard Wagner zur Seite, in diesem Falle sein Siegfried Idyll und das Prelude zum ersten Akt von Parsifal. Die sechste Sinfonie, bekannt für ihre strukturelle Klarheit, war eine von Bruckners liebsten Werken. Die das Werk prägende Dynamik weist im Herzen ein dunkel-beunruhigendes Adagio auf, das bereits Mahlersche Züge trägt. An der neunten Sinfonie arbeitete Bruckner über eine Dekade hinweg bis zu seinem Tod, Bruckner selbst bezeichnete sie als seine „keckste“ Sifnonie.
Im Handel seit dem 3.05.19, Deutsche Grammophon

Max Richter: My Brilliant Friend
Am 10. Mai erscheint Max Richters Soundtrack zu der Serie „My Brilliant Friend“ bei Deutsche Grammophon. Ab Donnerstag, den 2. Mai wird die italienische HBO-Produktion My Brilliant Friend unter dem deutschen Titel „ Meine geniale Freundin “ beim Sender Magenta TV ausgestrahlt.
Im Handel ab 17.05.19, Deutsche Grammophon

Jay Alexander: Serienhits
TV-Serien wie „Das Traumschiff“, „Derrick“ oder „Die Schwarzwaldklinik“ haben dem Publikum unvergessene Momente einer glanzvollen Fernsehepochebeschert. Und auch die markanten Erkennungsmelodienkonnten sich längst zu heimischem Kulturgut entwickeln. Auf seinem neuen Album widmet sich Jay Alexander den Filmmusiken der beliebtesten deutschen Kultserien, die der Tenor erstmals mit Texten versehen ließ und mit seiner prägnanten Stimme wieder auferstehen lässt.
Im Handel seit dem 3.05.19, Panorama

Heinz Holliger & György Kurtág: Zwiegespräche
„Zwiegespräche“ ist ein Treffen zweier Seelenverwandter. „Wir komponieren auf die gleiche Weise“, sagte György Kurtág zu Heinz Holliger über diese Aufnahme, die Werke für Oboe dieser beiden großen Komponisten hervorhebt. Beide beziehen sich in ihren Stücken auf die gesamte Musikgeschichte, beide arbeiten gern Widmungen und Botschaften an Freunde und Kollegen ins Gefüge ihrer Werke ein, und beide stützen sich auf die Literatur als Inspirationsquelle. Beide lieben zudem die Miniatur als ausdrucksstarke Form; kurze Stücke von Kurtág und Holliger sind miteinander verwoben. Holligers Sequenz ‚Airs‘ (2015/6) ist inspiriert von sieben Texten des Schweizer Dichters Philippe Jaccottet, dessen Stimme hier zu hören ist. Die Veröffentlichung von Zwiegespräche erfolgt zu einem besonderen Anlass: Heinz Holliger wird am 21. Mai 80 Jahre alt, seine Kreativität als Komponist und sein Einfallsreichtum als Instrumentalist sind ungebremst. Das Album endet mit Holligers Sonate für Oboe solo, komponiert 1956, die von ihrem Autor mehr denn je mit absoluter Autorität gespielt wird.
Im Handel ab 24.05.19, ECM

Anna Gourari: Elusive Affinity
In diesem phantasievoll geformten und sensibel gespielten Album – ihrem dritten für ECM – erforscht die russische Pianistin Anna Gourari musikalische Verbindungen und Einflüsse, die sich über die gesamte Kunst erstrecken. Hier sind drei Suiten zeitgenössischer Musik zu hören. Alfred Schnittkes ’Fünf Aphorismen’ (1990) beziehen Impulse aus der Poesie seines Freundes Joseph Brodsky. Rodion Shchedrins ’Tagebuch – Sieben Stücke’ (2002), das Gourari gewidmet ist und von ihrem Spiel inspiriert wurde, spiegelt das Leben eines Pianisten und Komponisten wider. Wolfgang Rihms Folge ’Tombeaux, Zwiesprache’ (1999) würdigt die Musikwissenschaftler Alfred Schlee und Hans Heinrich Eggebrecht, den Dirigenten Paul Sacher und den Kunstsoziologen Hermann Wiesler. Zwischen den Zyklen fügen sich zwei Giya Kancheli-Miniaturen aus Theater- und Filmmusik sowie Arvo Pärts frühe Tintabuli ’Variationen zur Heilung von Arinuschka’ (1977). Gouraris Untersuchung der künstlerischen Verbindungen wird von Bachs Transkriptionen der venezianischen Komponisten Antonio Vivaldi und Alessandro Marcello umrahmt: „Anna Gourari macht diese Bach-Sätze auch zu unseren“, schreibt Paul Griffiths in den Liner Notes. „Und die neuere Musik wird geschätzt und belebt.“
Im Handel ab 24.05.19, ECM

Reto Bieri and Meta: Brahms, Pesson, Sciarrino: Quasi morendo
Reto Bieris 2011 erschienenes Soloalbum Contrechant wurde seinerzeit für den schönen Ton des Schweizer Klarinettisten und seine ungewöhnliche Ausdruckskraft im Zusammenwirken mit erweiterten Instrumentaltechniken allseits gelobt. Quasi Morendo beginnt mit einer neuen Auseinandersetzung mit einem der Stücke von Contrechant, Salvatore Sciarrinos ‚Let Me Die Before I Wake‘ (1982), mit seiner „flüsterleisen Klangwelt aus Harmonik, Multiphonik und Tremolandos“ (The Guardian). Bieri wird dann vom finnischen Streichquartett Meta4 bei einer tiefgründigen Interpretation von Johannes Brahms‘ Quintett op 115 (1891) begleitet. Inspiriert von Brahms‘ Freundschaft mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld klingt dieses Quintett freier und idyllischer als die frühere Kammermusik des Komponisten, ist aber zugleich eines seiner am sorgfältigsten konstruierten Werke. Das Album schließt mit Gérard Pessons ‚Nebenstück‘ (1998), einem geisterhaften Neu-Arrangement von Brahms‘ Ballade, op. 10 Nr. 4.
Im Handel ab 10.05.19, ECM

Notre Dame – Das Benefizalbum
Das „Notre-Dame“-Album sammelt die schönste geistliche Musik, die für die Kathedrale aufgezeichnet oder dieser gewidmet wurde, und zeigt einige der größten klassischen Künstler von Decca und Deutsche Grammophon: Olivier Latry (den Organisten von Notre-Dame), Cecilia Bartoli, Jessye Norman, Roberto Alagna, Pierre Cochereau, Herbert von Karajan und viele mehr. Das eingenommene Geld fließt in den Wiederaufbau der am 15. April durch ein Feuer größtenteils zerstörten Kathedrale.
Im Handel seit dem 3.05.19, DECCA


News:

Joep Beving erhält goldene Schallplatte für Album Prehension
Am vergangenen Dienstagabend wurde Joep Beving mit einer Goldenen Schallplatte für sein Album Prehension überrascht. Er erhielt die Auszeichnung nach seinem Auftritt im Royal Concertgebouw in Amsterdam von dem Direktor des Hauses, Simon Reinink. Prehension wurde seit seiner Veröffentlichung 2017 millionenfach gehört. Beving zählt zu den meist gestreamten Pianisten der Welt. Der niederländische Pianist und Komponist hat gerade erst eine neue Veröffentlichung herausgebracht: Im April dieses Jahres erschien Henosis, das letzte Album einer Trilogie, die auch Solipsism und Prehension umfasst. Auf Henosis beschreitet Beving neue Wege, neben dem Klavier sind orchestrale und elektronische Klänge zu hören. Am 28. Mai tritt Joep Beving im Funkhaus Berlin auf.

Max Raabe überrascht mit „MTV Unplugged“ Konzert im legendären Clärchens Ballhaus in Berlin
Gemeinsam mit dem Palast Orchester tourte Max Raabe bereits rund um den Globus und begeisterte die Zuschauer von London bis Tokio. Mit seinem Gold-Album „Der perfekte Moment… wird heute verpennt“, das u.a. mit Annette Humpe (Ich + Ich), Peter Plate und Ulf Sommer (Sarah Connor, Rosenstolz) entstanden ist, sorgt Max Raabe auch in diesem Jahr für viele besondere Live-Momente. Ein weiteres Highlight ist nun offiziell: Max Raabe folgt der Einladung von „MTV Unplugged“ und wird im Mai ein Konzert im legendären Clärchens Ballhaus in Berlin spielen! Am 22. November erscheint das dazugehörige Album des „MTV Unplugged“-Konzerts.

Isata Kanneh-Mason veröffentlicht Debütalbum bei Decca
Decca Classics freut sich außerordentlich, verkünden zu können, dass die Pianistin Isata Kanneh-Mason einen Vertrag bei dem renommierten Label unterzeichnet hat. Die älteste von sieben musikalisch begabten Geschwistern trifft hier unter anderem auf ihren Bruder, den Superstar-Cellisten Sheku. Ihr Debütalbum „Romance“ erscheint am 5. Juli und enthält mehrere Stücke der Komponistin und Pianistin Clara Schumann, so unter anderem das Piano Conerto in a-moll Op. 7.


TV-Termine

Jay Alexander
Di, 07.05.2019 / BR / 18:00 Uhr / BR Abendschau
So, 26.05.2019 / ARD / 10:00 Uhr / Immer wieder Sonntags
Fr, 14.06.2019 / SWR / 16:05 Uhr / Kaffee oder Tee

Martha Argerich
So, 09.06.2019 / arte / 17.40 Uhr / Karneval der Tiere

Joep Beving
Do, 09.05.2019 / ZDF / 07:00 Uhr / ZDF Morgenmagazin

Daniel Hope
So, 19.05.2019 / NDR / 05:00 Uhr / Der Klang des Lebens (Doku)
Sa, 25.05.2019 / 3sat / 23:30 Uhr / Der Klang des Lebens (Doku)
Mo, 03.06.2019 / arte / 0:30 Uhr / Vivaldi: Die 4 Jahreszeiten

Lang Lang
14.12.2019 / ARD / 20:15 Uhr / Klein gegen Groß

Jan Lisiecki
Mo, 13.05.2019 / arte / 00:35 Uhr / Klavierrecital aus der Residenz Würzburg
Fr, 24.05.2019 / arte / 05:00 Uhr / Klavierrecital aus der Residenz Würzburg (Wiederholung)

Andris Nelsons
So, 19.05.2019 / ARD alpha / 20:15 Uhr / BR Klassik: Am Odeonsplatz
Di, 21.05.2019 / BR / 23:45 Uhr / Andris Nelsons dirigiert Mahlers Zweite Symphonie
Do, 23.05.2019 / MDR / 23:35 Uhr / Felix Mendelssohn Bartholdy, Sinfonie Nr. 3 a-moll (Wiederholung)

Yannick Nezét-Séguin
So, 26.05.2019 / ARD alpha / 20:15 Uhr / BR Klassik: Am Odeonsplatz

Rolando Villazón
So, 26.05.2019 / ARD alpha / 20:15 Uhr / BR Klassik: Am Odeonsplatz
Mo, 27.05.2019 / arte / 5:00 Uhr / Stars von morgen
Di, 28.05.2019 / arte / 5:00 Uhr / Stars von morgen
Mi, 29.05.2019 / arte / 5:00 Uhr / Stars von morgen
Do, 30.05.2019 / arte / 5:00 Uhr / Stars von morgen
Di, 18.06.2019 / arte / 5:00 Uhr / Stars von morgen
Mi, 19.06.2019 / arte / 5:00 Uhr / Stars von morgen


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