NESTROY 2018: Die Preisträgerinnen und Preisträger

NESTROY ~ Der Wiener Theaterpreis (© Wiener Bühnenverein)

Die diesjährige Verleihung des Wiener Theaterpreises NESTROY, veranstaltet vom Wiener Bühnenverein, fand am gestrigen Samstag (17. November 18) im Theater an der Wien statt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Beste Schauspielerin: Caroline Peters
in „Hotel Strindberg“ von Simon Stone nach August Strindberg, Uraufführung, Akademietheater in Koproduktion mit Theater Basel

Bester Schauspieler: Peter Simonischek
als Afzal in „The Who and the What“ von Ayad Akhtar, österreichische Erstaufführung, Akademietheater

Beste Darstellung einer Nebenrolle: Dörte Lyssewski
als Annemarie Krause in „Vor Sonnenaufgang“ von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann, österreichische Erstaufführung, Akademietheater

Beste Regie: Dušan David Pařizek
mit „Vor Sonnenaufgang“ von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann, österreichische Erstaufführung, Akademietheater

Bester Nachwuchs weiblich: Lara Sienczak
als Sophie Scholl in „Die Weiße Rose“ von Petra Wüllenweber, Theater der Jugend

Bester Nachwuchs männlich: Peter Fasching
in „Die Zehn Gebote“ nach den Filmen von Krzysztof Kieślowski, Bühnenbearbeitung von Stephan Kimmig und Roland Koberg, Volkstheater

Beste Ausstattung: Alice Babidge
für „Hotel Strindberg“ von Simon Stone nach August Strindberg, Uraufführung, Akademietheater in Koproduktion mit dem Theater Basel

Spezialpreis: „Die Kinder der Toten“ nach Elfriede Jelinek
Regie Nature Theater of Oklahoma (Kelly Copper & Pavol Liska), steirischer herbst 2017

Beste Off-Produktion: „Muttersprache Mameloschn“ von Sasha Marianna Salzmann
Inszenierung Sara Ostertag, Makemake Produktionen, in Koproduktion mit dem Kosmos Theater

Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum: Die Perser“ von Aischylos wiedergegeben von Durs Grünbein, Inszenierung Ulrich Rasche, Salzburger Festspiele in Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt

Beste Bundesländer Aufführung: „Iwanow“ von Anton Tschechow
Inszenierung Mateja Koležnik, Stadttheater Klagenfurt in Koproduktion mit den Vereinigten Bühnen Bozen

Bestes Stück – Autorenpreis: Ferdinand Schmalz für „jedermann (stirbt)“
Uraufführung, Burgtheater

Lebenswerk: Peter Handke

Publikumspreis: Nikolaus Habjan

www.nestroy.at

NESTROY-Theaterpreis für »Die Perser« in der Inszenierung von Ulrich Rasche am Schauspiel Frankfurt

Ulrich Rasches Inszenierung von Aischylos´»Die Perser« hat am Samstag, den 17. November in Wien den NESTROY-Theaterpreis in der Kategorie »Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum« gewonnen.

Die Produktion entstand als Koproduktionen des Schauspiel Frankfurt mit den Salzburger Festspielen und ist seit dem 28. September am Schauspiel Frankfurt zusehen.

Bereits 2017 erhielt Ulrich Rasche für seine Inszenierung von Schillers »Die Räuber« am Residenztheater München den NESTROY-Preis.

Mit dem NESTROY-Preis werden seit dem Jahr 2000 herausragende Leistungen österreichischer Bühnen ausgezeichnet. Der Preis für die »Beste Aufführung« wird überregional im deutschsprachigen Raum vergeben.

„Ich gratuliere Anselm Weber und seinem Team sehr herzlich zu dieser mehr als verdienten Auszeichnung! Sie schmückt das Schauspiel, alle seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit auch uns, die Stadt Frankfurt. Wir können uns sehr glücklich schätzen, solch beeindruckende Inszenierungen erleben zu dürfen, sie bereichern die Kulturszene unserer Stadt und begeistern – auch weit über Frankfurt hinaus, wie diese Auszeichnung einmal mehr bestätigt“, so die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Ina Hartwig.

Über die Preisträger_innen entschied die Kritiker-Jury, bestehend aus Karin Cerny, Wolfgang Huber-Lang, Peter Jarolin, EvaMaria Klinger, Wolfgang Kralicek, Petra Paterno, Ronald Pohl, Lothar Schreiner und Jury-Vorsitzende Karin Kathrein.

»Die Perser« sind in der laufenden Spielzeit noch bis 20. Dezember 2018 am Schauspiel Frankfurt zu sehen.
Die nächsten Vorstellungen: 22.,23., 28., 29. November // 3., 16., 17., 19. und 20. Dezember2018

Karten sind noch erhältlich für die Vorstellungen am 3.und 17. Dezember, für die übrigen Vorstellungen gibt es evtl.Restkarten an der Abendkasse (Stand: 19.11.18).

www.schauspielfrankfurt.de