Musik aus Ost und West: Doku „Soundtrack der Freiheit“ in ZDF und 3sat

Anna Loos floh 17-jährig, noch vor dem Fall der Mauer, in den Westen Deutschlands. Ihre Geschichte zwischen Ost und West ist der rote Faden durch die Dokumentation. (© ZDF/René Arnold)

Musik aus Ost und West beflügelte den Aufbruch zur Zeit des Mauerfalls 1989. Die Musikdokumentation „Soundtrack der Freiheit“ – am Freitag, 8. November 2019, 23.30 Uhr im ZDF – spürt den Hymnen und Hoffnungen von damals nach und fragt, was daraus wurde. 3sat zeigt den Film, in dem Anna Loos erstmals von ihrer Flucht als 17-Jährige im Jahr 1988 erzählt, in seinem Programm am Samstag, 9. November 2019, um 19.20 Uhr. Mit dabei sind außerdem Musiklegenden wie Silly, Uschi Brüning, Wolfgang Niedecken und Klaus Meine, Shootingstar Felix Jaehn sowie Lenny Kravitz.

Als in der Nacht des 9. November 1989 die Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten fiel, glaubten die Menschen an eine neue Zeit: an Freiheit und Frieden über alle Grenzen hinweg. Es waren Musiker, Rockstars aus Ost und West, die die Kräfte dieser Zeit ausdrückten – ein Soundtrack der großen Hoffnungen. 30 Jahre später jedoch scheinen in Deutschland „Ost“ und „West“ noch immer nicht nur Himmelsrichtungen zu sein.

Was waren die Hoffnungen der Musiker und Musikerinnen damals, im Herbst ’89? Was wurde daraus? Welche Rolle können ihre Hymnen heute spielen? Und wie sehen Millennials die alten und die neuen Mauern?

Die Dokumentation „Soundtrack der Freiheit“ erzählt Geschichten von verlorenen Träumen, aber auch von neuen Visionen und davon, was Musik erreicht, wo Worte ins Leere laufen. Sie spürt der Sehnsucht nach Freiheit in großen Songs und intensiven Gesprächen nach. Anna Loos erzählt ihre deutsch-deutsche Geschichte und führt durch „ihr“ Berlin.

„Soundtrack der Freiheit“ in der ZDFmediathek: zdf.de