Mozarts “Requiem” im Stream der Oper Frankfurt mit Thomas Guggeis am Pult

Thomas Guggeis (© Matthias Baus)

Im Rahmen des an jedem Freitag eines Monats stattfindenden digitalen Programms Oper Frankfurt zuhause ist ab Freitag, dem 4. Juni 2021, um 19.30 Uhr das Requiem in d-Moll (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) über die Website der Oper (oper-frankfurt.de) bzw. deren Kanäle bei YouTube (youtube.com) und Facebook (facebook.com) zu streamen. Die Veranstaltung wird vorab auf der Bühne des Opernhauses aufgezeichnet und steht auch zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.

Zur Besetzung zählen die Mitglieder des Ensembles der Oper Frankfurt Florina Ilie (Sopran), Cecelia Hall (Mezzosopran), Michael Porter (Tenor) und Thomas Faulkner (Bass) sowie der Chor der Oper Frankfurt unter der Leitung von Tilman Michael. Das Frankfurter Opern- und Museumsorchester wird musikalisch geleitet vom frisch ernannten Berliner Staatskapellmeister Thomas Guggeis, dessen Anfang diesen Jahres geplantes Frankfurt-Debüt mit Strauss’ Salome leider der Pandemie zum Opfer fiel.

Die Moderation des Requiems liegt bei Dramaturgin Mareike Wink, die sich zudem mit Thomas Guggeis u.a. darüber unterhält, was es bedeutet, das Werk gerade jetzt aufzuführen. Gesendet wird dieses auch später verfügbare Gespräch auf der Website der Oper sowie auf YouTube und Facebook (siehe oben) ab Dienstag, dem 1. Juni 2021, um 19.30 Uhr.

Zweifel, Angst, Zuversicht – wie blickt der Mensch seinem eigenen Ende entgegen? Wolfgang Amadeus Mozart schildert diese innersten Empfindungen in seinem Requiem überaus differenziert und ausdrucksstark. Ob die Auseinandersetzung mit dem Tod, den der Komponist als den „wahren, besten Freund des Menschen“ bezeichnete, auch deshalb besonders plastisch hörbar ist, weil sein eigenes Lebensende unmittelbar bevor stand? Mozart starb nach kurzer schwerer Krankheit 1791 im Alter von 35 Jahren – mitten in seiner Arbeit am Requiem, das somit fragmentarisch blieb. Sein Schüler Franz Xaver Süßmayr vervollständigte das Werk, welches als ein Höhepunkt der Gattung gilt.

Die Oper Frankfurt dankt Tilmann Köhler (Regisseur) und Karoly Risz (Bühnenbildner) für die Zustimmung, das Bühnenbild ihrer Frankfurter Produktion Le vin herbé für diesen Abend zu verwenden.

Gleichfalls gedankt sei Familie Jäger für ihre großzügige Spende.

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Nähere Informationen zu den kommenden Online-Veranstaltungen sind unter oper-frankfurt.de einzusehen.

Wer für diese kostenlosen digitalen Programme der Oper Frankfurt etwas spenden möchte, findet unter oper-frankfurt.de weitere Angaben.