Mozarts »Le nozze di Figaro« wieder ab 18. September 20 an der Oper Frankfurt

Le nozze di Figaro ~ Oper Frankfurt ~ v.l.n.r. Susanna, Graf Almaviva und Cherubino (hinter dem Sessel versteckt) ~ © Barbara Aumüller (szenenfoto.de)

Mit Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) präsentierte der kanadische Regisseur Guillaume Bernardi in der Spielzeit 2006/07 nach Arbeiten im Bockenheimer Depot erstmals eine Inszenierung im Opernhaus. Publikum und Presse waren von der klassisch gehaltenen Produktion gleichermaßen begeistert, und so war etwa in der Frankfurter Rundschau zu lesen: „Es ist Bernardi gelungen, eine alte Geschichte so zu erzählen, dass sogar der ausgepichteste Kenner wieder einiges Neue in dem (wie alle guten Stücke) unerschöpflichen Werk entdeckt. Dabei geht es ohne Verkrampftheiten ab, ohne ratternde Gags.“ Nun wird die Erfolgsinszenierung, die am 4. März 2007 Premiere feierte, zum siebten Mal wiederaufgenommen, wobei auch hier Corona-bedingte Anpassungen vorgenommen werden müssen.

Zum Inhalt: Als das Diener-Paar Figaro und Susanna heiraten möchte, pocht deren Dienstherr, Graf Almaviva, auf das „Recht der ersten Nacht“ mit der Braut. Damit bringt er nicht nur die Verlobten, sondern auch die eigene Gattin Rosina und nahezu alle Schlossbewohner gegen sich auf. Was folgt ist ein Tag voller Intrigen, Verkleidungen, Verwirrungen und Irrungen. Am Ende aber siegt die Liebe…

Die musikalische Leitung der Produktion liegt anlässlich dieser Wiederaufnahme erstmals bei dem schottischen Gastdirigenten Rory Macdonald, der 2017/18 mit Mozarts Così fan tutte an der Oper Frankfurt debütierte. Figaro führte ihn 2019 bereits an das Opernhaus von Göteborg. Nur zwei Sängergäste sind in dieser Wiederaufnahme besetzt: Die aus Guatemala stammende Sopranistin Adriana González (Gräfin Almaviva) gewann nach Stationen in den Opernstudios des Opernhauses Zürich und der Opéra national de Paris 2019 den 1. Preis in Placido Domingos Operalia-Wettbewerb. Die Partie der Gräfin führte sie bereits an die Opéra national de Lorraine in Nancy. Die Sopranistin Ekin Su Paker (Barbarina) stammt aus der Türkei und erhielt ihre Ausbildung u.a. an der Kunstuniversität Graz. 2019 erreichte sie die Finalrunde beim Bertelsmann-Wettbewerb „Neue Stimmen“ in Gütersloh und wird ab der Spielzeit 2020/21 das Frankfurter Opernstudio verstärken. Die Partie der Barbarina wird sie im November 2020 auch am Theater an der Wien verkörpern. Fast alle weiteren Partien sind erstmals mit Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt besetzt: Liviu Holender (Graf Almaviva), Bianca Tognocchi (Susanna), Bianca Andrew (Cherubino) und Matthew Swensen (Basilio, Don Curzio). Gordon Bintner (Figaro) ist mit der Inszenierung bereits als Graf vertraut, genauso wie Cecelia Hall (Marzelline) als Cherubino. Ein Wiedersehen in ihren Rollen gibt es hingegen mit Anthony Robin Schneider (Bartolo) und Franz Mayer (Antonio). Bei den Vorstellungen im Februar und März 2021 kommen weitere Ensemblemitglieder zum Zuge.


Le nozze di Figaro

Oper in vier Akten

Von: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Text von: Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Uraufführung: 1. Mai 1786 (Wien, Burgtheater)

Siebte Wiederaufnahme an der Oper Frankfurt: 18. September 20
ca. 2 Std. ohne Pause (gekürzt)

Musikalische Leitung: Rory Macdonald
Nach einer Regie von: Guillaume Bernardi
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild: Moritz Nitsche
Kostüme: Peter DeFreitas
Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Besetzung:

Graf Almaviva: Liviu Holender
Gräfin Almaviva: Adriana Gonzalez
Figaro: Gordon Bintner
Susanna: Bianca Tognocchi
Cherubino: Bianca Andrew
Marzelline: Cecelia Hall
Bartolo: Anthony Robin Schneider
Antonio: Franz Mayer
Barbarina: Ekin Su Paker °
Basilio / Don Curzio: Matthew Swensen
u.a.

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
° Mitglied des Opernstudios

Weitere Vorstellungen: 24., 26. September, 2., 9. Oktober 2020 sowie mit weiteren Ensemblemitgliedern im Februar und März 2021
Alle Vorstellungen im September und Oktober 2020 beginnen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Der Termin für den Vorverkaufsbeginn wird nach dem 20. August bekannt gegeben. Karten werden dann bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich sein.

Vorverkaufskasse: Mo-Fr, 10-14 Uhr (13.7.-16.8. geschlossen)
Telefonverkauf: Mo-Fr, 10-14 Uhr (13.7.-16.8. geschlossen)
Aboservice: ab 13.7. von Mo-Fr, 10-14 Uhr