Michael Guntersdorf leitet die neue Stabsstelle ,Zukunft der Städtischen Bühnen‘ Frankfurt/M

Der Frankfurter OB Peter Feldmann mit Ina Hartwig, Michael Guntersdorf und BM Uwe Becker auf dem Römerberg (© Stadt Frankfurt / Bernd Kammerer)

(ffm) Oberbürgermeister Peter Feldmann, Kulturdezernentin Ina Hartwig, Bürgermeister Uwe Becker und Personaldezernent Stefan Majer haben auf einer Pressekonferenz am Freitag, 7. September, Michael Guntersdorf als Leitung der neuen Stabsstelle „Zukunft der Städtischen Bühnen“ vorgestellt. Diese wird zum 1. Oktober 2018 ihre Arbeit aufnehmen und die Zuständigkeiten bündeln, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Stadtverordneten über die weitere Zukunft des Gebäudes zu erarbeiten. Der erfahrene Projektleiter, Architekt und Stadtplaner Michael Guntersdorf wird sich dieser Aufgabe annehmen. Zur Seite stehen ihm dabei dezernatsübergreifende wie auch externe Fachkräfte.

„Die Städtischen Bühnen sind nicht nur das kulturelle Flaggschiff unserer Stadt, sondern auch Arbeitgeber von über 1200 Menschen. Die hohe künstlerische Qualität mit ihrer nationalen und internationalen Strahlkraft gilt es für die Zukunft zu sichern. Um die Frage nach den Perspektiven der Städtischen Bühnen substanziell beantworten zu können, habe ich die Aufgaben und Zuständigkeiten in einer neuen Stabsstelle unter der Leitung von Michael Guntersdorf konzentriert. Mit der neuen Stabsstelle kommt diesem Großprojekt die nötige personelle und inhaltliche Aufmerksamkeit zu“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann auf der Pressekonferenz im Hauptamt und Stadtmarketing am Römerberg.

Die neue Stabsstelle ist der Kulturdezernentin unterstellt und zunächst mit vier Stellen ausgestattet. „Es gilt jetzt, den weiteren Prozess entschlossen voranzutreiben. Ich habe in den letzten Monaten alles vorbereitet und freue mich sehr, dass ich Michael Guntersdorf als Leitung für die neue Stabsstelle gewinnen konnte. Guntersdorf und sein Team können sich jetzt mit ihrer ganzen Kraft und Aufmerksamkeit diesem Projekt widmen. Michael Guntersdorf ist geübt darin, mit Projekten dieser Größenordnung umzugehen. Er kann seine fachliche und organisatorische Expertise aus dem Jahrhundertprojekt Altstadt einbringen und genießt sowohl in der Politik als auch bei den Bürgerinnen und Bürgern großes Vertrauen. Ich bin davon überzeugt, dass er der richtige Mann für diese Aufgabe ist“, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig. Die Stabsstelle hat eine wichtige Schnittstellenfunktion inne und arbeitet insbesondere mit den beteiligten Ämtern und Dezernaten sowie den Städtischen Bühnen Frankfurt eng zusammen, um dieses für die Stadt so wichtige Projekt voranzutreiben.

„Die bauliche Zukunft der Städtischen Bühnen ist ein Generationenprojekt. Die Koalition zeigt mit ihrem gemeinsam geschaffenen Weg, dass sie ihrer Verantwortung gerecht wird und nun die Weichen für einen erfolgreichen Projektverlauf gelegt hat. Mit Herrn Guntersdorf wird ein erfahrener Fachmann das Projekt leiten, der neben dem notwendigen Know-How auch über die erforderliche Durchsetzungsfähigkeit verfügt“, sagte Bürgermeister Uwe Becker.

Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, zeigte sich erfreut darüber, dass der von Hartwig und ihm eingebrachte Kompromissvorschlag umgesetzt wird. Demnach wird Herr Guntersdorf die Leitung der Stabsstelle zunächst neben seiner bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführer der DomRömer GmbH übernehmen. „Ich bin froh, dass wir in konstruktiven Gesprächen gemeinsam mit Kulturdezernentin Ina Hartwig eine Projektstruktur erarbeitet haben und eine personelle Lösung gefunden haben, die nicht nur gut für die Bühnen ist, sondern auch einen geordneten Abschluss des Dom-Römer-Projekts gewährleistet“, sagte Schneider. Das abgestimmte Personalkonzept für die Stabsstelle garantiere die Stellvertretung von Herrn Guntersdorf sowie die Verzahnung mit dem Sachwissen und der bisherigen Projektarbeit zu den Städtischen Bühnen im Amt für Bau und Immobilien.

„Ich bin froh, dass jetzt die organisatorische Grundlage für die Bearbeitung der komplexen Aufgabe einvernehmlich gelegt ist“, sagte Personaldezernent Stefan Majer.

„Ich freue mich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe. Es ist mir eine Ehre, dieses wichtige Frankfurter Bauprojekt vorzubereiten und zeitnah die nächsten Schritte wie einen Zeitplan sowie die personelle Besetzung der Stabsstelle vorzustellen“, sagte Michael Guntersdorf. Michael F. Guntersdorf ist seit Dezember 2009 Geschäftsführer der DomRömer GmbH.

Dem Studium der Bildenden Künste am Städel in Frankfurt und dem Architekturstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel folgte das Studium der Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung. Von 1983 bis 1993 war er Projektleiter unter anderem für den Neubau der Landeszentralbank in Frankfurt und der Dresdner Bank. 1988 wurde er vom Hessischen Innenminister in den Gutachterausschuss der Stadt Frankfurt berufen, dem er noch heute als stellvertretender Vorsitzender angehört. [Quelle. Stadt Frankfurt]

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