»Mein Lieblingsstück« mit Laura Karasek und Dr. Thomas Regehly am Samstag, den 18. Mai um 11 Uhr in der Alten Oper

Fortsetzung der erfolgreichen Veranstaltungsreihe »Mein Lieblingsstück« der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) mit Laura Karasek und Dr. Thomas Regehly Studierende der HfMDK musizieren ausgewählte Lieblingsstücke

Samstag, den 18. Mai 2019, 11.00 Uhr
Mozart Saal der Alten Oper Frankfurt

Mitwirkende:
Rebekka Stolz, Mezzosopran; Annalisa Cocciolo, Klavier Stephanie Disser, Flöte; Yukie Yamakata, Klavier

Karten: 15 Euro; weitere Informationen und Kartenreservierungen: 0 69/1340-322
Eintritt frei für Studierende der HfMDK und Mitglieder der Gesellschaft der Freunde
Tageskasse jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Vestibül der Alten Oper

Im vierten und letzten „Lieblingsstück“ der Saison ist mit Laura Karasek eine junge Frau zu Gast, die lange als Rechtsanwältin für die Kanzlei Clifford Chance gearbeitet hat. Nachdem sie mit ihrem ersten Roman „Verspielte Jahre“ 2012 einen Bestseller landete, schreibt Laura Karasek, inzwischen auch Mutter von Zwillingen, Kolumnen im Stern-Online. Die Tochter von Hellmuth Karasek und Armgard Seegers versprüht ihr Talent auch gerne in Talkshows, wie bei Markus Lanz, dem Kölner Treff oder dem ZDF Fernsehgarten. Gerade ist ihr neues Buch „Ja, die sind echt“ erschienen – total witzig!

Sie hat erzählt, dass sie als Kind immer mit ihrem Vater in die Oper gegangen ist, da ihre Mutter dazu keine Lust hatte und ihr Vater sie deshalb mitgenommen hat. Laura Karasek wurde dadurch geprägt und hat sich aus diesem Grund Arien aus „Rinaldo“ und „Ariodante“ von Georg Friedrich Händel gewünscht.

Der zweite Gast dürfte den meisten Frankfurtern ebenfalls bekannt sein: der Philosoph und Archivar der Schopenhauer-Gesellschaft Dr. Thomas Regehly. In Tübingen studierte er u.a. Philosophie bei dem Gadamer-Schüler Walter Schulz und belegte zusätzlich den Staatsexamensstudiengang in Soziologie. Anschließend setzte er seine philosophischen Studien in Frankfurt bei Alfred Schmidt fort, ergänzt durch ein Studium der objektiven Hermeneutik bei Ulrich Oevermann und der Germanistik bei Norbert Altenhofer. Er promovierte 1991 mit einer systematischen Arbeit über „Hermeneutik“. Für das Philosophische Kolloquium, als Vorstandsmitglied der Schopenhauer-Gesellschaft und als Präsident der Internationalen Jacob-Böhme-Gesellschaft in Görlitz organisiert er Vorträge, Tagungen, Ausstellungen und Konzerte. Sein Wunsch hätte auch Arthur Schopenhauer gefallen: der erste Satz aus Beethovens „Pastorale“ in einer Fassung für Querflöte und Klavier aus Schopenhauers Zeit. Schopenhauer schätzte Beethoven sehr und liebte es, auf seiner Querflöte Auszüge aus dessen Partituren zu spielen!

Im Gespräch der „Wünschenden“ mit Ernst August Klötzke, Vizepräsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Professor für Musiktheorie, soll das Publikum erfahren, warum das betreffende Werk das Lieblingswerk ist, welche emotionale Verbindung die Wünschenden zu ihm haben, wann und wo sie es kennen gelernt haben, in welchen Lebenssituationen es ihnen wichtig war/ist, ob es mit einem bestimmten Interpreten verbunden ist, ob sie mehrere Lieblingsstücke haben und vieles mehr.

Das Lieblingsstück muss im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten aufführbar sein, das heißt ein Solowerk, Kammermusik oder ein Lied; dies wird im Vorfeld von den jungen Künstlern erarbeitet.

Wer möchte „sein“ Lieblingsstück gespielt bekommen und ist gleichzeitig bereit, auf dem Podium im Gespräch mit Prof. Ernst August Klötzke über seinen Wunsch zu sprechen?
Bewerbungen für die kommende Saison bitte an die
Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Fax: 069/1340-537
E-Mail: freunde@alteoper.de

Die HfMDK freut sich sehr über diese Kooperation, da sie damit ihren Studierenden die Möglichkeit gibt, sich in einem der attraktivsten Veranstaltungsorte Frankfurts zu präsentieren.
Die Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt möchte mit dieser anderen Art der Präsentation von Musik möglichst viele Menschen erreichen, die einen Zugang zur Musik suchen und diesen bei den Konzerten der üblichen Form noch nicht gefunden haben. Als Freund der Alten Oper kann man auf finanzielle und ideelle Weise Engagement für ein qualitätsvolles Musikangebot in der Rhein-Main-Region zeigen und dabei noch in Sonderveranstaltungen für sich selbst profitieren.

Nach wie vor gibt es die Möglichkeit, das „Lieblingsstück“ entspannt zu genießen, während die Kinder oder Enkelkinder von den „Pegasus-geschulten“ Musikpädagogen im Liszt Salon bei dem musikpädagogischen Workshop betreut werden.
Gegen eine Gebühr von € 7,- können Mitglieder der FREUNDE der Alten Oper, die eine Partnermitgliedschaft und damit das Familienpaket inklusive haben, ihre Kinder von drei bis acht Jahren vor dem Konzert im Liszt Salon beim musikpädagogischen Workshop abgeben. Das gleiche gilt für Patrone, Mäzene und Mitglieder des Quadriga Clubs, die alle auch das Familienpaket inklusive haben.