Massenets »Werther« ab 9. Dezember 21 am Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden ~ Großes Haus ~ Foto: Sven-Helge Czichy

Als Goethes Briefroman »Die Leiden des jungen Werthers« 1774 erschien, sprach er der jungen Leserschaft aus dem Herzen. Von manchen wurden die Briefe des schwärmerischen, an seinen Gefühlen verzagenden Werther so stark als Abbild ihrer (Gefühls-)Realität wahrgenommen, dass sie dem Romanhelden in den Selbstmord folgten. Auch in Frankreich las man den »Werther«, und als der umschwärmte Erfolgskomponist Jules Massenet aus dem Stoff eine Oper machte, waren bereits mehrere französische Goethe-Vertonungen unternommen worden. Massenets Werther ist ein Kind des späten 19. Jahrhunderts und trägt dessen Extreme in sich: übersteigerte Gefühlsintensität und Weltflucht, gekleidet in schönste, farbenreiche Musik. Regisseur Ingo Kerkhof konzentriert seine Inszenierung auf die psychologischen Vorgänge innerhalb der tragischen Konstellation der vier Hauptpersonen und nähert die Oper somit der intimen Erzählform des Briefromans an. Die Musikalische Leitung der Neuproduktion hat Peter Rundel.


Werther

Drame lyrique in drei Akten

Von: Jules Massenet
Uraufführung: 16. Februar 1892 (Wien, Wiener Hofoper)

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: 9. Dezember 21 (Großes Haus)

Musikalische Leitung: Peter Rundel
Inszenierung: Ingo Kerkhof
Bühne: Dirk Becker
Kostüme: Britta Leonhardt
Jugendchor: Niklas Sikner
Licht: Andreas Frank
Dramaturgie: Constantin Mende

Mit: Ioan Hotea, Christoph Bolduc, Fleuranne Brockway, Anna El-Khashem, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Die nächsten Vorstellungstermine sind am 12., 15., 19., 22. & 26. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr.
Weitere Vorstellungstermine und mehr Informationen finden sich unter staatstheater-wiesbaden.de.