Mariinsky Theater mit »Tosca« zu Gast im Festspielhaus Baden-Baden

Große italienische Oper in russischer Handschrift: Festspielhaus Baden-Baden zeigt am 22., 23. und 24. Juli Puccinis „Tosca“ – OPERNAIR im Kurpark am 24. Juli – Konzert mit dem Gewinner des Tschaikowsky-Wettbewerbs Mao Fuijta am 25. Juli –Vorverkaufsstart am 28.6. 2021

Endlich wieder Oper! Endlich wieder das Mariinsky in Baden-Baden!

Mit „Tosca“ bringt das St. Petersburger Ensemble am 22., 23. und 24. Juli 2021 eines der dramatischsten Werke von Giacomo Puccini ins Festspielhaus, einen Meilenstein der Operngeschichte. Paul Curran (Inszenierung) und Paul Edwards (Bühne und Kostüm) haben für die Solisten und das Ensemble des Mariinsky Theaters große Bilder geschaffen, die sich ganz in den Dienst der Musik stellen. Sie setzen die Sänger mit ihren großen Arien eindrucksvoll in Szene und lassen die historische Geschichte verständlich aufleben, wenngleich die verhandelten Themen um Liebe, Loyalität, Macht und Machtmissbrauch auch heute aktueller sind denn je.

Im Zentrum der 1900 uraufgeführten Oper stehen die Sängerin Floria Tosca, der revolutionär gesinnte Maler Mario Cavaradossi und der sadistische Polizeichef Scarpia – eine verhängnisvolle Konstellation. Vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse im Juni 1800, als sich in der Schlacht bei Marengo russisch-österreichische und französische Truppen gegenüberstanden, spielt sich jenes Drama um Liebe, Eifersucht, Verrat und Willkür ab, welches nicht einmal 24 Stunden zählt: Scarpia lässt Cavaradossi, der verdächtigt wird, dem Republikaner Angelotti zur Flucht verholfen zu haben, verhaften. Tosca muss mit anhören, wie man ihren Geliebten Cavaradossi foltert. Um Cavaradossi zu retten, muss Tosca nicht nur Angelotti verraten, sondern soll sich auch Scarpia hingeben. Und Tosca lässt sich auf das erpresserische Geschäft ein…

Der Vorverkauf startet am Montag, 28. Juni 2021.
Zu den Vorstellungen im Festspielhaus gibt es mit freundlicher Unterstützung der EnBW am Samstag, 24. Juli 2021 das „TOSCA- OPERNAIR“. Die Vorstellung im Festspielhaus wird live in den Kurpark übertragen. Weitere Informationen hierzu erfolgen auf der Website des Festspielhauses und in den Medien.  


Mao Fuijta
© Hiroko Chiba

Konzert mit dem Besten

Zum Abschluss seiner Sommerresidenz spielt das Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev am Sonntag, 25. Juli 2021, 16 Uhr, die achte Sinfonie von Anton Bruckner. Dazu gibt der japanische Pianist Mao Fujita sein Festspielhaus-Debüt mit der Klavierkonzert Nr. 20 von Wolfgang Amadeus Mozart.

2019 gewann Mao Fujita den legendären Tschaikowsky-Wettbewerb. Und er wäre nicht der erste Gewinner, den Valery Gergiev nach Baden-Baden einlud und der alsbald weltweit Karriere machte. Daniil Trifonov ist nur einer der hier zu nennenden Künstler. Wobei auch Mao Fujita längst kein Geheimtipp mehr ist: International bekannt wurde er bereits 2017, als er, gerade 18 Jahre alt, gegen alle Konkurrenten alle Preise des Concours International de Piano Clara Haskil in Vevey gewann. Zwei Jahre später war Fujita dann „die Überraschung und neue Entdeckung“ (Valery Gergiev) des Tschaikowsky-Wettbewerbes in Moskau. Seine Wettbewerbskonzerte wurden, Runde für Runde, im Internet übertragen, von zunehmend mehr Zuschauer verfolgt und das Moskauer Publikum feierte ihn mit Ovationen. Mao Fujita war Solist aller großen Orchester in Japan, mit Valery Gergiev musizierte er in St. Petersburg und in London.

Mit der monumentalen achten Sinfonie wollte Anton Bruckner die größte instrumentale Sinfonie aller Zeiten schaffen, mit höchstem Anspruch an die Interpreten. Bruckners Achte wurde nicht nur zum Vorbild für Mahlers Sinfonien, sondern gehört auch zum festen Bestandteil des sinfonischen Repertoires.

Der Komponist selbst nannte sie sein „Mysterium“, andere sprachen von der „Apokalyptischen“, für manche ist sie schlicht die „Krone der Musik des 19. Jahrhunderts“. Gemeinsam mit Chefdirigent Valery Gergiev tritt das Mariinksy Orchester die Reise vom unbestimmt mäandernden Beginn des Werkes bis zum großen, krachenden Finale an, in dem sich die Motive zu einem gigantischen Gebirge auftürmen, um schließlich in versöhnlichem C-Dur zu erstrahlen.

Der Vorverkauf startet am Montag, 28. Juni 2021.


Hunger nach Musik? Aber sicher!

Auch für einen Besuch im Festspielhaus Baden-Baden gelten die drei Gs – Getestet, Geimpft oder Genesen. Besucher benötigen neben der Eintrittskarte einen amtlichen Lichtbildausweis, einen aktuellen Covid-19-Test (nicht älter als 24 Stunden) oder den Nachweis über eine vollständige Impfung (mind. 14 Tage) oder Genesung (mind. 28 Tage bis max. 6 Monate zurückliegend) und zur Erfassung entweder die Luca-App oder ein ausgefülltes Kontaktformular (vorab zum Download auf festspielhaus.de). An den Vorstellungstagen steht vor dem Festspielhaus, beim Aufgang der Tiefgarage, ein Testzentrum zur Verfügung. Die Terminbuchung hierzu läuft ebenfalls über die Website des Festspielhauses.

Damit ausreichend Zeit für die Prüfung der Dokumente bleibt, bittet das Festspielhaus Baden-Baden seine Gäste um rechtzeitige Anreise, das Festspielhaus öffnet 90 Minuten, der Saal 75 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Innerhalb des Festspielhauses besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, auch während der Vorstellung im Saal. Das AIDA-Restaurant öffnet zwei Stunden vor der Vorstellung und schließt zwei Stunden nach der Vorstellung. Das AIDA-Team freut sich über Reservierungen unter 07221- 3013-101. Des Weiteren gibt es Getränke- und Imbissmöglichkeiten im Außenbereich. An der Sommerbar (Kiosk/Tiefgarage) und auf dem Vorplatz werden Getränke angeboten; auf dem Vorplatz mit Brezelverkauf.

In den Pausen ist die Bar des AIDA Cafés geöffnet für „Getränke to go“ zum Verzehr auf der Café-Terrasse.

Weitere Informationen und Tickets: festspielhaus.de

Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101