Magdeburgische Philharmonie spendet 2500 Euro an Nothilfefonds für freischaffende Musiker*innen

Magdeburgische Philharmonie (© Nilz Böhme)

Freischaffende Künstler*innen trifft die Corona-Krise besonders schwer: Aufträge brechen weg, die ohnehin schon oft prekär aufgebauten Existenzen sind gefährdet. Umso wichtiger ist es den Musiker*innen der Magdeburgischen Philharmonie, Solidarität mit ihren freischaffenden Kolleg*innen zu zeigen. Aus seiner Orchesterkasse spendete der Klangkörper nun 2500 Euro an den Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung.

»In meiner näheren Bekanntschaft kenne ich viele freischaffende Musikerinnen und Musiker, die durch die Coronakrise in ihrer Existenz massiv bedroht sind«, betont Orchestervorstand und 1.Soloklarinettist Georg Dengel. Umso wichtiger sei es für ihn und seine Kolleg*innen aus der Magdeburgischen Philharmonie, Solidarität mit der freien Musikerszene zu zeigen.

Aus der Orchesterkasse spendeten die Musiker*innen gemeinsam 2500 Euro. Hinzu kommen einige private Spenden von einzelnen Mitgliedern der Magdeburgischen Philharmonie. Für den Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung habe man sich entschieden, da hier das Geld auf unbürokratischem Wege ausgezahlt werde. Der Fonds soll vor allem als Überbrückung dienen, bis erste staatliche Hilfen an freie Musiker*innen fließen.

Laut einer aktuellen Meldung der Deutschen Orchesterstiftung sind bislang über 640 000 Euro auf das Spendenkonto des Nothilfefonds geflossen. Außerdem seien bisher weit über 3000 Anträge von freischaffenden Musiker*innen eingegangen. Die Schirmherrschaft des Fonds haben der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, sowie Kulturstaatsministerin Monika Grütters inne.

theater-magdeburg.de / orchesterstiftung.de

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