»Madame Butterfly« im Bregenzer Festspielhaus: See-Premiere ins Trockene verlegt

Madame Butterfly ~ Bregenzer Festspiele ~ Ensemble ~ © Bregenzer Festspiele / Anja Köhler (andereart.de)

Aufgrund schlechten Wetters wurde das Spiel auf dem See Madame Butterfly am gestrigen Premierenabend nach knapp einer Stunde Spieldauer von der Seebühne in das Festspielhaus verlegt.

Noch nie in der neueren Festspielgeschichte musste eine echte Seepremiere abgebrochen werden. 2010 wurde die Wiederaufnahme-Premiere von Aida nach rund 90 Minuten ins Trockene verlegt, 1997 spielte Porgy and Bess an der ersten und zweiten Vorstellung von Vornherein im Festspielhaus.

Aufgrund drohenden Starkregens und einer Gewitterfront haben sich die Bregenzer Festspiele 59 Minuten nach Start der Aufführung entschieden, die Premiere auf der Seebühne abzubrechen und im Festspielhaus weiter zu spielen. Eine richtige Entscheidung: Nur wenige Minuten nach der Abbruch-Bekanntgabe begann es heftig zu regnen, außerdem dominierten Donner und Blitze die Bregenzer Bucht.

Im Großen Saal zeigen die Bregenzer Festspiele für rund 1.600 Besucher (Besitzer von Hauskarten) eine halbszenische Version der Oper von Giacomo Puccini. Die rund 5.300 Besitzer von Seekarten erhalten ihr Geld zurück. Insgesamt stehen diesen Sommer 26 Madame Butterfly-Aufführungen am Programm.

Mehr Informationen dazu unter regenabsage.bregenzerfestspiele.com und bregenzerfestspiele.com/de/tickets/agb.