Landungsbrücken Frankfurt: Premiere von Philip Ridleys »Mercury Fur« am 14. Juni 19

Mercury Fur ~ Landungsbrücken Frankfurt ~ Vorabbild ~ © Niko Neuwirth

MITUNTER IST BRUTALITÄT DAS EINZIGE MITTEL GEGEN TRAURIGSEIN

„Ich liebe Dich so sehr, ich will dich töten und töten.“


Es ist das Ende der Welt und wir fühlen uns fein. Denn wir haben keine Vergangenheit und keine Zukunft. Nur eine Gegenwart voller Monster. Monster wie Du und ich.
Philip Ridleys Portrait einer Gesellschaft, in der Gewalt ganz selbstverständlich gelebt wird, regt auf. Den Verleger, der sich weigert, das Stück drucken zu lassen. Den Kritiker, der von kranken Phantasien des Autors schreibt und doch nur sich selbst meint. Den Zuschauer, der das Theater in Scharen fluchtartig verlässt. Und den Zuschauer, der da bleibt und sich nicht traut, hinzuschauen. Der Rest erlebt MITUNTER IST BRUTALITÄT DAS EINZIGE MITTEL GEGEN TRAURIGSEIN als eine poetische Liebeserklärung. An die Kraft des Geschichtenerzählens, der Imagination und der Liebe.
Menschen, denen das gefällt, gefällt auch Trainspotting, Clockwork Orange, Walking Dead und … The Sound of Music.

Linus Koenig (Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis der Hessischen Theatertage 2017 für HASS) hetzt seine 8 Schauspieler*Innen aufeinander, ineinander und durch einen flashig-trashigen Alptraum, von dem wir uns wünschten, er wäre sehr viel weiter in der Zukunft, als er es tatsächlich ist.


Mercury Fur
Von: Philip Ridley (* 29.12.1964)
Uraufführung: 10. Februar 2005 (Plymouth, Drum Theatre)

Premiere bei Landungsbrücken Frankfurt: 14. Juni 19
Aufführungen am: 23.06./27.06.2019, jeweils 20:00 Uhr

Regie: Linus Koenig
Bühne / Kostüme / Ausstattung: Katja Quinkler
Musik: Thomas Buchenauer
Dramaturgie: Lucia Primavera

Mit: Gregor Andreska, Fee Binger, Jochen Döring, Melina Hepp, Silvana Morabito, Randi Rettel, Katharina Wiedenhofer und ein Opfer

landungsbruecken.org