“Kunst im Bau” – rbbKultur lädt zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem ältesten Funkhaus Europas

RUNDFUNK BERLIN-BRANDENBURG Das Haus des Rundfunks (HdR) des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) an der Masurenallee in Berlin: Blick in den Lichthof © rbb/Hanna Lippmann

“Kunst im Bau” – rbbKultur lädt zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem ältesten Funkhaus Europas

90 Jahre Haus des Rundfunks ~ Bewerbungsschluss: 31. März 2021

Der Geburtstag eines einzigartigen Funkhauses ist Anlass für rbbKultur, regionale Künstler*innen und Kulturschaffende einzuladen, sich bis zum 31. März 2021 für ein Kunstprojekt im Berliner Haus des Rundfunks zu bewerben.

Das Haus des Rundfunks in der Berliner Masurenallee: Seit 90 Jahren ist es auf Sendung. Viele Programme des rbb für Radio, Online und das Fernsehen werden hier heute rund um die Uhr produziert. Schon bei seiner Eröffnung am 22. Januar 1931 galt es als architektonisch einzigartig. Der massive Ziegelbau in Form eines gleichschenkligen Dreiecks vom Architekten Hans Poelzig beherbergt neben Büroräumen drei Sendesäle in seinem Inneren, außerdem mehr als zehn Aufnahmestudios sowie Proben- und Schalträume. Es ist ein Ort der Geschichten und Geschichte, der Kreativität und Innovation, der Information und Propaganda: Weimarer Republik und Nationalsozialismus, Nachkriegswirren und Kalter Krieg, Teilung und Wiedervereinigung. Joseph Goebbels und Karl-Eduard von Schnitzler arbeiteten hier ebenso wie Hans Bredow oder Juliane Bartel.

Das Haus des Rundfunks ist auch ein Ort der Kunst und Kultur. Regelmäßig finden hier Konzerte, Lesungen, Hörspielproduktionen und Ausstellungen statt. rbbKultur versteht sich nicht allein als Kulturberichterstatter im Radio, Fernsehen, Online und Social Media, sondern auch als Kulturproduzent und Partner für die kreative Szene der Region. So möchte das Programm in dieser für Kulturschaffende schwierigen Zeit, Künstlerinnen und Künstlern Aufträge und eine ganz besondere Bühne bieten. Kulturschaffende aus allen Sparten sind eingeladen, sich mit Architektur und Geschichte(n) des Hauses auseinanderzusetzen. Von der Komposition fürs Treppenhaus bis zur Paternoster-Performance, von Audio- oder Videoinstallationen bis zu zeichnerischen Recherchen und Konzerten. Weitere Informationen zur Ausschreibung dieses Wettbewerbs und erste Inspirationen in Bild und Ton finden Interessierte unter rbb-online.de.

Angesprochen werden Künstlerinnen und Künstler, Ensembles oder Kulturschaffende mit Wohnsitz in Berlin oder Brandenburg und Interesse, sich tänzerisch, performativ, musikalisch, malerisch, literarisch oder audiovisuell mit diesem einzigartigen Ort und seiner einzigartigen Geschichte und Architektur auseinanderzusetzen.

Sie können sich bis 31. März mit einer Ideenskizze (1 DinA4-Seite) und Ihrer Vita per E-Mail mit Dateien oder Links bewerben: kunstimbau@rbbkultur.de

Eine rbbKultur-Jury wählt aus den Bewerbungen die Teilnehmer*innen aus. Die Dotierung der Werkverträge richtet sich nach dem jeweiligen Projekt. Anfang Mai werden alle Bewerberinnen und Bewerber über die Entscheidung benachrichtigt.