Kultur-Dschungel Wiesbaden zeigt »Die Kalte Sonne: Phaeton und Persephone«

© Kultur-Dschungel Wiesbaden

Phaeton lebt als Sohn des Königs Merops und wird auf sein Leben als künftiger Herrscher vorbereitet, was ihm gar nicht behagt. Er flieht vor der Verantwortung und trifft auf Kore alias Persephone, die wieder einmal in die Unterwelt herabsteigen muss, wie es der Vereinbarung auf göttlicher Ebene entspricht. Die beiden entflammen sofort in Liebe zueinander, doch Kore wird gezwungen, ihre Rolle an der Seite von Hades zu spielen. Während Phaeton versucht herauszufinden, wer die mysteriöse Fremde ist, die ihn so bezaubert hat und entflammt einen Weg zu ihr sucht, beginnt für sie ein innerer Wettstreit zwischen Pflicht und Sehnsucht. Können die beiden ihrem vorgezeichneten Schicksal entrinnen und gibt es einen Hoffnung darauf, dass sie das Unmögliche möglich machen?´

Der lebensfrohe Totenfluss Styx als einzige Vertraute Persephones und der pedantische Morgenstern Eosphoros begleiten die Reise der beiden durch Himmels- und Höllensphären. Doch auch sie stehen vor der Entscheidung, ihre Rolle im Gefüge der Welt zu spielen oder ihrem eigenen Weg zu folgen.

Zwei Mythen, die originär nicht zu einander gehören, bilden die Inspiration für ein fulminantes Bühnenspektakel mit aufwendigem Licht- und Bühnenbild in einmaliger Naturkulisse. In Autorengemeinschaft begeben sich Niklas Luft und Jan-Markus Dieckmann auf die Suche nach dem verbindenden Kern der beiden großen Geschichten um Bestimmung und Selbstbestimmung, Freiheit und Pflicht, Leidenschaft und Pragmatismus.

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Die kalte Sonne: Phaeton und Persephone

Eine unmögliche Liebesgeschichte zwischen den Welten

Von: Niklas Luft und Jan-Markus Dieckmann

Premiere beim Kulturd-Dschungel Wiesbaden: Mittwoch, 10. August 22

Regie: Jan-Markus Dieckmann

Besetzung:

Phaeton: Niklas Luft
Kore/Persephone: Patricia Wollschläger
Styx: Anna Marzinzik
Eosphoros: Immanuel Mich
Merops, Hades und Helios: Michel Schäfer

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