Komische Oper Berlin verlängert Spielpause, veranstaltet einen digitalen Salon zum Thema Gaming und zeigt »Die tote Stadt« im Stream

Die tote Stadt ~ Komische Oper Berlin ~ Marietta (Sara Jakubiak) und Ensemble ~ Foto: Iko Freese / drama-berlin.de

Gaming – Kunst oder Kinderspiel?

Digitaler Salon am 22. März, 19.30 Uhr
Auf der Suche nach Berührungspunkten zwischen Oper und digitalen Games

Theorie trifft auf Unterhaltung und Kunst auf Wissenschaft – dieses Mal allerdings nicht im Foyer der Komischen Oper Berlin, sondern live im Netz! In Anknüpfung an das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte, gemeinsam mit dem Berliner Ensemble umgesetzte digitale Projekt »Spielräume!« veranstaltet die Komische Oper Berlin außerhalb der üblichen Reihe, aber in altbewährter Weise unterstützt von der Unternehmensgruppe Gegenbauer das Salongespräch »Gaming – Kunst oder Kinderspiel?« mit der Medienkulturwissenschaftlerin Jun.-Prof. Dr. Melanie Fritsch von der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, der Game-Designerin Cornelia Geppert (CEO und Art Director von Jo-Mei Games) und Joscha Neumann, dem Projektleiter »Spielräume!« an der Komischen Oper Berlin – passend zum Content digital im World Wide Web. Auch hierbei soll keineswegs auf eine variierende Gesprächsdramaturgie und allerlei Interventionen, ganz im Sinne einer spielerischen Atmosphäre, verzichtet werden.

Die Teilnahme ist kostenlos!

Anmeldung und weitere Informationen: komische-oper-berlin.de

Spielpause verlängert ~ Absage der April-Vorstellungen

Die Komische Oper Berlin hat sich aufgrund der aktuellen Lage im Infektionsgeschehen entschlossen, auch alle Vorstellungen im April abzusagen. Gegenüber Künstler*innen, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen erscheint dies nach eingehender Prüfung der unterschiedlichen Interessen als der richtige Schritt. Der Plan sieht vor, ab 1. Mai 2021 mit einem komplett überarbeiteten Spielplan den Vorstellungsbetrieb wiederaufzunehmen, sofern die allgemeine Lage dies zulässt.

Informationen folgen, sobald es weitere Neuigkeiten gibt, auch was einen konkreten Spielplan betrifft. Bis dahin bleibt vorerst nur das digitale Angebot im Online-Spielplan.

Online-Highlight

Im Online-Spielplan können Freund*innen der Komischen Oper Berlin bis zum 28. März noch einen Stream-on-Demand genießen. Sobald neue Programmpunkte feststehen, geben wir das an den entsprechenden Stellen bekannt.

Die tote Stadt | Stream-on-Demand
Feb 2021, 19:00 bis 28. Mrz (mittags) verfügbar

Mit einem musikalischen Psychothriller über die Schwierigkeit, loszulassen, und die Notwendigkeit, es dennoch zu tun, gab der kanadische Star-Regisseur Robert Carsen 2018 an der Seite von Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis sein Debüt an der Komischen Oper Berlin. In den Hauptpartien sind die Amerikanerin Sara Jakubiak, die kurz zuvor an der Deutschen Oper Berlin in der Titelpartie von Das Wunder der Heliane reüssierte, und Aleš Briscein, an der Komischen Oper Berlin als Lenski in Jewgeni Onegin gefeiert, zu erleben.

Besetzung: Aleš Briscein (Paul), Sara Jakubiak (Marietta/Erscheinung Mariens), Günter Papendell (Frank, Pauls Freund/Fritz, der Pierrot), Maria Fiselier (Brigitta, Pauls Haushälterin) u. a.

Zum Online-Spielplan: komische-oper-berlin.de