Komische Oper Berlin: Allgemeiner Vorverkauf für die Spielzeit 2020/2021 ab 7. April ~ weitere Streamings

Pelléas et Mélisande ~ Komische Oper Berlin ~ Golaud (Günter Papendell), Pelléas (Dominik Königer), Mélisande (Nadjha Mchantaf ~ © Minika Rittershaus

Am 7. April beginnt der allgemeine Vorverkauf für die Spielzeit 2020/21 an der Komischen Oper Berlin. Am 24. März wurde das neue Programm veröffentlicht. Der Komponist Kurt Weill bildet einen Schwerpunkt der neuen Saison, doch auch jenseits des Werks dieses großen Musiktheaterrevolutionärs des 20. Jahrhunderts gibt es zahlreiche Highlights zu entdecken – von Barockoper bis hin zu Operette in zeitgenössischem Gewand und ungewöhnlichen Formaten. 9 szenische Premieren – davon 1 Uraufführung –, 2 konzertante Produktionen, 12 Wiederaufnahmen, 3 Festivals, 7 Sinfoniekonzerte und zahlreiche kleine Konzerte und Formate sind geplant.

Darunter sind vier Meisterwerke, »die die Wahrnehmung davon, was Oper sein kann, verändert haben«, so Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky. »Katja Kabanowa, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony, Pierrot Lunaire und Œdipe. Mit Katja Kabanowa kehrt das ehemalige Ensemblemitglied Maria Bengtsson an unser Haus zurück und ein Shootingstar aus Litauen, die Dirigentin Giedrė Šlekytė, gibt ihr Debut bei uns. Dagmar Manzel ist der Star von Pierrot Lunaire und Allan Clayton kehrt als Jimmy in Mahagonny zurück an unser Haus. Gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern und dem Berliner Ensemble präsentieren wir ein außerordentliches Festival, das die Musik von Kurt Weill feiert. Regisseur Tobias Kratzer wirft den Zigeunerbaron auf unsere Bühne und die Geschwister Pfister bringen ihre sensationell schräge, jazzige Version der Fledermaus nach Berlin. Dazu noch meine Produktionen von Orpheus in der Unterwelt von den Salzburger Festspielen und Les Boréades aus Dijon und es dürfte klar werden, dass wir unsere Linie fortsetzen, ein möglichst breites Spektrum davon zu bieten, was Musiktheater in seiner ganzen Vielfalt fähig ist auszudrücken.«

Nach 14 Tagen exklusivem Vorab-Verkauf für Abonnent*innen, Förderkreismitglieder und OpernCard-Inhaber*innen öffnen sich die Kanäle ab 7. April, 11 Uhr für alle. Die Resonanz bisher war überaus positiv, es sind aber noch ausreichend Tickets verfügbar!

Da die Opernkasse wie alle Vorverkaufsstellen geschlossen ist, ist die Buchung derzeit nur über die unsere Website bzw. telefonisch (+49 (30) 47 99 74 00) oder per E-Mail (karten@komische-oper-berlin.de) möglich.

Weitere Streams ab 8. April

Zusätzlich zu den aktuellen Streams von The Bassarids (noch bis 14. April) und Frühlingsstürme (noch bis 24. Juli) bietet die Komische Oper Berlin ab 8. April weitere existierende Premieren-Streams erneut kostenfrei auf ihrer Website an, jeweils ab 19 Uhr und jeweils für vorerst drei Monate.

Den Anfang macht am 8. April – anlässlich der entfallenden Wiederaufnahme auf der Bühne – Pelléas et Mélisande. Die Inszenierung von Barrie Kosky aus dem Jahr 2017 besticht durch ihren Minimalismus, in der die spannungsreiche Psychologie des Werkes durch eine ausgefeilte Personenregie zu einem musikalischen Kammerspiel wird.

Ab 18. April folgt – ebenfalls zum Termin der Wiederaufnahme – der Puccini-Klassiker La Bohème in der Regie von Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky von 2019, am 28. April folgt seine gefeierte Lesart von Tschaikowskis Jewgeni Onegin aus dem Jahr 2016 mit Asmik Grigorian als Tatjana.

Übrigens: Alle drei Produktionen verbindet übrigens nicht nur der Regisseur, sondern auch Günter Papendell. Er ist jeweils in tragenden Partien zu erleben, als Golaud (Pelléas), Marcello (La Bohème) und Jewgeni Onegin.

Weitere digitale Inhalte sind in Vorbereitung.

Zu den Streams und weiteren Informationen: komische-oper-berlin.de