Johann Christian Bachs »Zanaida« ab 7. November 19 am Staatstheater Mainz

Zanaida ~ Staatstheater Maint ~ Vorabfoto ~ © Andreas Etter

Die Tochter des türkischen Sultans, Zanaida, soll Tamasse, den König Persiens, heiraten. Mit Liebe hat dieser Bund allerdings nicht viel zu tun. Die Ehe soll als politischer Winkelzug die Türkei auf friedliche Weise mit Persien verbinden. Dieses probate Mittel zur Aufrechterhaltung von Machtstrukturen kollidiert allerdings mit den Plänen Tamasses. Er liebt eine andere Frau und lässt nichts unversucht, um die sanftmütige Zanaida von der Heirat mit ihm abzubringen und sich ihrer zu entledigen. Selbst ihren Tod würde er billigend in Kauf nehmen. So gipfelt seine Intrige gegen Zanaida im Äußersten: Sie wird verdächtigt, einen Mord an ihrem zukünftigen Ehemann zu planen, inhaftiert und zum Tode verurteilt.
Können Intrigen und Unrecht über Wahrheit und Recht siegen – ein immer aktuelles Thema, dessen sich Johann Christian Bach in Zanaida annimmt.
Fast 250 Jahre verschwand die Oper von den Bühnen und galt lange als verschollen. Am Staatstheater Mainz wird die erst dritte szenische Erarbeitung dieses Werks zu erleben sein.


Zanaida
Opera seria in drei Akten

Von: Johann Christian Bach (1763)
Libretto: Giovanni Bottarelli, deutsche Neudichtung von Doris Decker

Premiere am Staatstheater Mainz: 7. Novmeber 19 (Kleines Haus)

Musikalische Leitung: Adam Benzwi
Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Paul-Johannes Kirschner
Inszenierung: Max Hopp
Ausstattung: Madis Nurms
Licht: René Zensen
Choreografie: Martina Borroni
Video: Christoph Schödel
Dramaturgie: Christin Hagemann

Besetzung:

Znaida: Alexandra Samouilidou
Roselane: Hege Gustava Tjønn
Mustafá: Brett Carter
Tamasse: Alin Deleanu/ Zvi Emanuel-Marial
Osira: Dorin Rahardja
Cisseo: Philipp Mathmann
Gianguir: David Bennent
Tänzerin: Ageliki Gouvi / Martina Borroni (20.11.)
Tänzer: Yuya Fujinami

Mädchenchor am Dom und St. Quintin

Philharmonisches Staatsorchester Mainz


staatstheater-mainz.de