Highlights im Spielplan der Oper Frankfurt im Mai 22

Brigitte Fassbaender (© Rupert Larl)


A Midsummer Night’s Dream

Am 11. Juni 1960 wurde A Midsummer Night’s Dream von Benjamin Britten (1913-1976) anlässlich der Wiedereröffnung der Jubilee Hall bei dem von ihm und Peter Pears gegründeten Aldeburgh Festival uraufgeführt. Das Libretto verfasste der erfolgreiche englische Komponist gemeinsam mit Pears. Dabei wurde die als Vorlage dienende und von Brittens Vorgängern vielfach vertonte gleichnamige Komödie William Shakespeares von fünf auf drei Akte verkürzt. In seiner ursprünglich für Kammerorchester geschriebenen und später aufgrund der besseren Abbildbarkeit der verschiedenen Welten für größeres Orchester ausgearbeiteten Partitur, lässt er etwa fernöstliche Eindrücke wie die seiner Bali- und Japanreise 1956 einfließen. Das Werk wurde an der Oper Frankfurt zuletzt 1989 von Thomas Langhoff inszeniert.

Im Zauberwald nahe Athen herrschen zwischen dem Elfenkönigspaar Oberon und Tytania Streitigkeiten um einen indischen Jungen. Oberon sinnt auf Rache und beauftragt seinen Diener Puck, Zaubersaft zu besorgen, der beim Kontakt mit den Augenlidern dazu führt, dass sich die Person beim Aufwachen in das Wesen verliebt, das sie als erstes erblickt. Der Weber Bottom, der mit seinen Freunden im Wald ein Theaterstück zur Hochzeit des Herzogspaares Theseus und Hippolyta einstudiert, wird von Puck in ein Monster verwandelt, in den sich die von Oberon verzauberte Tytania prompt verliebt. Und dann beträufelt Puck versehentlich auch noch die falschen Lider der schlafenden Liebenden und löst dadurch ein Chaos der Gefühle aus…

Cameron Shahbazi
(© Kirini Kopcke)

Die musikalische Leitung liegt bei Frankfurt-Debütant Geoffrey Paterson. Weitere Höhepunkte der Saison des britischen Dirigenten beinhalten u.a. sein Japan-Debüt mit dem Nagoya Philharmonic sowie die Uraufführung von Cheryl Frances’ Liederzyklus Scenes form the Wild mit der City of London Sinfonia. Brigitte Fassbaender ist ein regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt. Hier inszenierte die renommierte Sängerin und Regisseurin 2016 bereits Brittens Bühnenerstling Paul Bunyan sowie Strauss’ Ariadne auf Naxos (2013) und Capriccio (2018). Die 2017 mit dem ECHO Klassik für ihr Lebenswerk ausgezeichnete Künstlerin zählt einen neuen Ring des Nibelungen bei den Tiroler Festspielen in Erl zu ihren aktuellen Aufgaben (2021 bis 2023).

Der persisch-kanadische Countertenor Cameron Shahbazi (Oberon) gastiert erstmals am Main. Jüngste Engagements führten den vielfachen Preisträger in der Titelpartie von Tolomeo, Re di Egitto zu den internationalen Händel-Festspielen an das Badische Staatstheater Karlsruhe, wo er zuvor als Lichas (Hercules) zu erleben war. Als Tolomeo in Giulio Cesare in Egitto gab er in der aktuellen Saison bereits sein Russland-Debüt mit dem Moscow Chamber Ensemble. Der gebürtige Frankfurter Schauspieler Frank Albrecht (Puck) stellte sich erstmals 2020/21 als Vespone in Pergolesis La serva padrona an der Oper Frankfurt vor und kehrte in derselben Spielzeit für Lucia Ronchettis Inferno zurück. Alle weiteren Partien sind – angeführt von der ukrainischen Sopranistin Kateryna Kasper (Tytania) – aus dem Ensemble und Opernstudio der Oper Frankfurt besetzt.

A Midsummer Night’s Dream

Oper in drei Akten
Von: Benjamin Britten
Text: Benjamin Britten und Peter Pears nach der Komödie von William Shakespeare
Uraufführung: 11. Juni 1960 (Aldeburgh, Jubilee Hall)

Premiere an der Oper Frankfurt: Mittwoch, 11. Mai 22 (Bockenheimer Depot)
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Geoffrey Paterson
Inszenierung: Brigitte Fassbaender
Bühnenbild: Christoph Fischer
Kostüme: Anna-Sophie Lienbacher
Licht: Jan Hartmann
Kinderchor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Deborah Einspieler

Besetzung:

Oberon: Cameron Shahbazi
Tytania: Kateryna Kasper
Puck: Frank Albrecht
Theseus: Thomas Faulkner
Hippolyta: Zanda Švēde
Lysander: Michael Porter
Demetrius: Danylo Matviienko
Hermia: Tamara Gura
Helena: Monika Buczkowska
Bottom: Barnaby Rea
Quince: Magnús Baldvinsson
Flute: Brian Michael Moore
Snug: Gabriel Rollinson *
Snout: Theo Lebow
Starveling: Jonathan Macker
Cobweb: Pia Baris °
Pleaserblossom: Sofia Foit°
Mustardseed: Simeon Pauly°
Moth: Zoe Nettey-Marbel°
Feen: Kinderchor der Oper Frankfurt
Knabe: Edward Cubr

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Kinderchor der Oper Frankfurt


* Mitglied des Opernstudios
° Solist:innen des Kinderchores der Oper Frankfurt

Weitere Vorstellungen: 13., 15. (15.30 Uhr), 16., 18., 20., 23., 25. Mai 2022.
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr
Preise: € 20 bis 80 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Madama Butterfly

Nach der Uraufführung seiner Tosca 1900 in Rom machte Giacomo Puccini (1858-1924) anlässlich eines Aufenthalts in London die Bekanntschaft mit David Belascos Erfolgsstück Madame Butterfly. Obwohl er der englischen Sprache nicht mächtig war, zeigte sich Puccini von dieser „japanischen Tragödie“ ergriffen, und der Stoff für seine nächste Oper war damit gefunden. Ein weiterer Grund für Puccinis Interesse mag auch die Vorliebe des damaligen Publikums für exotische Sujets gewesen sein. Seine bewährten Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica richteten ihm den Text ein, den er in seinem gewohnt melodienreichen Stil vertonte. Dabei verwendete er aber auch wenige Phrasen japanischer Originalklänge, u.a. etwa aus der japanischen Nationalhymne. Am 17. Februar 1904 kam es an der Mailänder Scala zur Uraufführung des Werks, die jedoch auf große Ablehnung stieß. Erst im Laufe von insgesamt drei weiteren Fassungen (1904, 1905 und 1906) erhielt Madama Butterfly jene Form, welche sie zu einer der bekanntesten Opern weltweit machte. Die letzte Frankfurter Inszenierung des Meisterwerks erfolgte 2001 durch Christof Nel im Bühnenbild von Jens Kilian.

Madama Butterfly
Oper Frankfurt
Butterfly (Heather Engebretson)
Barbara Aumüller ~ szenenfoto.de

Der amerikanische Marineleutnant Pinkerton verliebt sich während seiner Stationierung in Japan in die junge Cio-Cio-San, genannt Butterfly. Im Wissen, nach seiner Rückkehr eine amerikanische Frau zu heiraten, geht er trotzdem mit der jungen Japanerin die Ehe ein. Die Warnungen seines Freundes Konsul Sharpless, Butterfly nehme sein Versprechen ernst, schlägt er in den Wind. Drei Jahre später ist Pinkerton in die USA zurückgekehrt, und Butterfly – inzwischen Mutter eines Sohnes – wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Als Pinkertons Schiff endlich im Hafen von Nagasaki einläuft, sieht sich die junge Frau am Ziel ihrer Träume. Nachdem sie jedoch erfährt, dass der Geliebte lediglich gekommen ist, um das Kind abzuholen, begeht sie Selbstmord.

Antonello Manacorda
(© Stefan Gloede)

Die musikalische Leitung der Neuproduktion liegt bei Antonello Manacorda, der seit 2010 den Posten des Künstlerischen Leiters der Kammerakademie Potsdam bekleidet. An der Oper Frankfurt debütierte der Italiener 2016/17 mit Mozarts Don Giovanni, 2017/18 gefolgt von Meyerbeers L’Africaine – Vasco da Gama. Zu seinen aktuellen Aufgaben gehört u.a. Mozarts Die Entführung aus dem Serail an der Wiener Staatsoper, während ihn Madama Butterfly nach Frankfurt auch an die Bayerische Staatsoper München führen wird.

Die chinesisch-amerikanische Sopranistin Heather Engebretson (Butterfly) trat erstmals 2020/21 an der Oper Frankfurt als Sophie in Massenets Werther auf, gefolgt von ihrem Rollendebüt als Gräfin Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro. 2021/22 kehrte sie als Die Gänsemagd in Humperdincks Königskinder ins Haus am Willy-Brandt-Platz zurück. Aktuell singt sie Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Krankheitsbedingt muss der amerikanische Tenor Evan LeRoy Johnson seine Mitwirkung in der Frankfurter Premiere von Puccinis Madama Butterfly absagen. Statt seiner wird nun am 22. Mai 2022 der Italiener Vincenzo Costanzo als leichtfertiger Marineleutnant Pinkerton zu erleben sein, den diese Partie bereits nach Wiesbaden (Maifestspiele) und Hamburg sowie nach Florenz (Maggio Musicale), Venedig, Neapel und San Francisco führte. Zu Costanzos weiteren Engagements gehören Auftritte an der Nationaloper in Amsterdam, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Mailänder Scala, dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona und am Teatro Real in Madrid. Auch in der Arena di Verona war er bereits zu erleben. Evan LeRoy Johnson (Pinkerton) debütierte an der Oper Frankfurt 2018/19 als Don José in Bizets Carmen. Zu den aktuellen Aufgaben des amerikanischen Tenors gehören u.a. Macduff in Verdis Macbeth und Ein Sänger in Strauss’ Der Rosenkavalier an der Bayerischen Staatsoper München.

Mit Kelsey Lauritano (Suzuki), Karolina Makuła (Kate Pinkerton) und Domen Križaj (Sharpless) sowie Hans-Jürgen Lazar (Goro), Michael McCown (Yamadori), Alfred Reiter (Onkel Bonzo), Pilgoo Kang (Yakusidé) und Iain MacNeil (Der kaiserliche Kommissar) sind fast alle übrigen Partien mit Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt. Im Wechsel mit Heather Engebretson übernimmt am 30. Juni und 3. Juli 2022 im Rahmen ihres Hausdebüts die finnische Sopranistin Marjukka Tepponnen die Titelpartie, während auch dann nahezu alle weiteren Alternativbesetzungen aus dem Ensemble der Oper Frankfurt stammen werden.

Madama Butterfly

Japanische Tragödie in zwei Akten
Von: Giacomo Puccini
Uraufführung: 17. Februar 1904 (Mailand, Teatro alla Scala)

Premiere an der Oper Frankfurt: Sonntag, 22. Mai 22
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Antonello Manacorda
Inszenierung: R.B. Schlather
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Doey Lüthi
Licht: Olaf Winter
Bewegungschoreographie: Sonoko Kamimura
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Besetzung:

Cio-Cio-San, genannt Butterfly: Heather Engebretson / Marjukka Tepponen ( 30.6., 3.7.)
Suzuki: Kelsey Lauritano / Zanda Švēde (Juli)
Kate Pinkerton: Karolina Makuła°
Leutnant B.F. Pinkerton: Vincenzo Costanzo (22.05.) / Evan LeRoy Johnson
Konsul Sharpless: Domen Križaj (Mai / Juni) / Željko Lučić (Juli)
Goro, Heiratsvermittler: Hans-Jürgen Lazar / Peter Marsh (30.6., 9.7.)
Fürst Yamadori: Michael McCown
Onkel Bonzo: Kihwan Sim (22., 26.5., 4., 6.6.) / Alfred Reiter
Der kaiserliche Kommissar: Iain MacNeil
Der Standesbeamte: Nicolai Klawa
Yakusidé: Alexey Egorov
Die Mutter: Julia Bell
Die Tante: Michaela Schaudel
Die Kusine: Alketa Hoxha
Das Kind: Dolore Jakob Fritschi

° Mitglied des Opernstudios

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Weitere Vorstellungen: 26. (18 Uhr) Mai, 4., 6. (18 Uhr), 10., 16. (18 Uhr), 30. Juni, 3. (15.30 Uhr), 9., 16. Juli 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr
Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Mit freundlicher Unterstützung der DZ Bank und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


La forza del destino

La forza del destino von Giuseppe Verdi (1813-1901) in der selten aufgeführten, ungestrichenen Petersburger Urfassung von 1862 feierte am 27. Januar 2019 Premiere an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung von Tobias Kratzer sorgte sogleich für kontroverse Diskussionen, wobei stets die außergewöhnliche Qualität der Inszenierung hervorgehoben wurde. So schrieb etwa Manuel Brug in seinem Blog brugsklassiker.de: „Tobias Kratzer hat auch diesmal an der Oper Frankfurt ein überzeugendes, ziemlich gut aufgehendes Konzept für die problematische La forza del destino zu bieten. Seine These: in kaum einer anderen Oper des 19. Jahrhunderts geht es so explizit um Rassismus und Ausgrenzung.“ Dafür fand der Regisseur für jeden Akt Szenen aus verschiedenen Zeiten der amerikanischen Geschichte. Was mit Assoziationen zu Vom Winde verweht beginnt, endet mit brandaktuell erscheinenden Nachrichtenbildern von gegen Schwarze gerichteter Polizeigewalt.

La forza del destino
Oper Frankfurt
auf der Bühne v.l.n.r. Donna Leonora, Curra und Don Alvaro sowie im Film Curra und Don Alvaro
© Monika Rittershaus

Leonora, Tochter des Marchese von Calatrava, liebt gegen den Willen ihres Vaters den Mestizen Don Alvaro. Das Paar plant seine Flucht, in deren Verlauf der Marchese unbeabsichtigt zu Tode kommt. Leonoras Bruder Don Carlo will den Vater rächen und verfolgt das Paar. Alvaro wird auf der Flucht von der Geliebten getrennt und tritt, ebenso wie Carlo, unter falschem Namen als Hauptmann in den Kriegsdienst. Er wird verwundet und bittet den vermeintlichen Freund, im Falle seines Todes einen Brief zu vernichten. Als der misstrauische Carlo die wahre Identität des Kameraden feststellt, fordert er ihn zum Duell, das jedoch unentschieden endet. Alvaro flieht erneut und tritt in jenes Kloster ein, das zuvor bereits Leonora aufgesucht hat. Da schlägt wiederum das Schicksal zu: Carlo macht Alvaro ausfindig, und es kommt vor Leonoras Einsiedelei zu einem weiteren Kampf. Dabei wird Carlo tödlich verwundet, und er ersticht mit letzter Kraft die Schwester. Alvaro folgt der Geliebten in den Tod.

Anlässlich der ersten Wiederaufnahme dieser Inszenierung aus der Spielzeit 2018/19 sind zahlreiche Umbesetzungen zu verzeichnen: Regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt – zuletzt u.a. für Verdis Otello 2014/15 – ist der italienische Dirigent Pier Giorgio Morandi. Im Verlauf der aktuellen Saison wird er hier zudem Puccinis Il trittico musikalisch leiten. Weitere aktuelle Aufgaben sind Puccinis La Bohème in Turin, Verdis Luisa Miller in Riga und Puccinis Turandot in Tokio.

Die aus Polen stammende Sopranistin Izabela Matuła (Leonora) gab 2018/19 als Milada in Smetanas Dalibor ihr Frankfurt-Debüt. Zu ihren jüngsten Aufgaben gehört u.a. die Titelpartie in Catalanis La Wally 2021 am Theater an der Wien. Ein Wiedersehen gibt es anlässlich dieser Wiederaufnahme mit drei in Frankfurt wohlbekannten Sängern: Der serbische Bariton Željko Lučić (Don Carlo di Vargas) gehörte von 1998 bis 2008 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Nun gastiert er in der aktuellen Spielzeit nach Vorstellungen als Verdis Rigoletto auch in den Partien Michele und Gianni Schicchi in Puccinis Il trittico. Zu seinen Plänen gehört zudem Scarpia in Puccinis Tosca am Teatro Colón in Buenos Aires. Von 2008 bis 2013 zählte der koreanische Tenor Alfred Kim (Don Alvaro) die Oper Frankfurt zu seinem Stammhaus, wo er zuletzt u.a. 2017/18 Manrico in Verdis Il trovatore verkörperte. Calaf in Puccinis Turandot führte ihn 2020/21 an die Deutsche Oper Berlin. Der britische Bassbariton Simon Bailey (Fra Melitone) war von 2003 bis 2015 eine der beliebtesten Stützen des Frankfurter Ensembles, wo er zuletzt u.a. 2018/19 den Vater in Humperdincks Hänsel und Gretel sang. Zu seinen jüngsten Aufgaben gehören Achilla in Händels Giulio Cesare in Egitto 2021 am Theater an der Wien und Leporello in Mozarts Don Giovanni 2022 an der Welsh National Opera Cardiff. Mit Andreas Bauer Kanabas (Marchese von Calatrava / Padre Guardiano), Bianca Andrew (Preziosilla), Nina Tarandek (Curra) und Michael McCown (Mastro Trabuco) sind auch alle weiteren Partien mit (ehemaligen) Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.

La forza del destino

Oper in vier Akten
Von: Giuseppe Verdi
Uraufführung: 29. Juli 1862 (Sankt Petersburg, Bolschoi-Theater)

Erste Wiederaufnahme an der Oper Frankfurt: Sonntag, 29. Mai 22
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Tobias Kratzer
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild und Kostüme: Rainer Sellmaier
Video: Manuel Braun
Licht: Joachim Klein
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Besetzung:

Marchese von Calatrava / Padre Guardiano: Andreas Bauer Kanabas
Donna Leonora: Izabela Matuła
Don Carlo di Vargas: Željko Lučić
Don Alvaro: Alfred Kim
Preziosilla: Bianca Andrew
Fra Melitone: Simon Bailey
Curra: Nina Tarandek
Mastro Trabuco: Michael McCown
u. a.

Weitere Vorstellungen: 3., 12. (15.30 Uhr), 17., 19. (18 Uhr) Juni 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Liederabend Jakub Józef Orliński (Countertenor) und Michał Biel (Klavier)

Jakub Józef Orliński und Michał Biel beim Frankfurter Liederabend im September 2019
(® Barbara Aumüller ~ szenenfoto.de)

Dienstag, 17. Mai 2022, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Während seines Debüts als Rinaldo im Herbst 2017 an der Oper Frankfurt galt er noch als Geheimtipp. Inzwischen gehört Jakub Józef Orliński zu den gefragtesten Vertretern seines Stimmfachs. Im Herbst 2021 sang er erstmals an der Metropolitan Opera in New York. Zuvor führten ihn Konzerte zum Festival in Aix-en-Provence, ins Konzerthaus Dortmund und ins Schloss Versailles. In Frankfurt wurde der junge Sänger aus Polen 2018/19 nicht nur erneut als Rinaldo, sondern auch als Unulfo in der Händeloper Rodelinda gefeiert. Außerdem interpretierte er kurz darauf in einem Liederabend Barockarien und Lieder zeitgenössischer polnischer Komponisten. Mit Anima sacra und Facce d’amore hat er bereits zwei Solo-CDs vorgelegt. Dass der Countertenor nun zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre ein Rezital in der renommierten Reihe der Liederabende an der Oper Frankfurt bestreitet, ist ein Geschenk und zugleich ein Zeichen freundschaftlicher Verbundenheit.

Lieder von Johann Joseph Fux, Henry Purcell, Henryk Czyż, Mieczysław Karłowicz, Stanisław Moniuszko und Georg Friedrich Händel

Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Mit freundlicher Unterstützung der Rentenbank, Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum


Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.