Highlights im Spielpan der Oper Frankfurt im Dezember 2021

Chaplin Operas ~ Oper Frankfurt/Ensemble Modern ~ © Walter Vorjohann

DIE NACHT VOR WEIHNACHTEN

Am 10. Dezember 1895 wurde Die Nacht vor Weihnachten, eine von insgesamt fünfzehn Opern von Nikolai A. Rimski-Korsakow (1844-1908), am Mariinski-Theater in St. Petersburg uraufgeführt. Das Libretto verfasste der russische Komponist selbst in Anlehnung an Nikolai W. Gogols gleichnamige Erzählung. Aus Rücksicht auf Peter I. Tschaikowski, der den Stoff bereits 1874 in Der Schmied Wakula verarbeitet hatte, nahm sich Rimski-Korsakow erst 1894, nach dem Tod seines Kollegen, der Vertonung an.

In Die Nacht vor Weihnachten verbindet sich die satirisch-realistische Darstellung eines ukrainischen Dorflebens mit fantastischen und mythologischen Elementen. Das musikalische Zentrum bilden die Weihnachtsgesänge der Dorfbewohner, basierend auf ukrainischen Volksliedern. Diese werden von lyrischen Ariosi, Buffo-Szenen und bildstarken Orchesterzwischenspielen gerahmt. Weihnachten im ukrainischen Dorf Dikanka: Der Schmied Wakula ist unglücklich in Oksana, Tochter eines Gutsherren, verliebt. Diese will ihn nur unter der Bedingung heiraten, dass er ihr die goldenen Schuhe der Zarin besorgt. In seiner Verzweiflung wendet sich Wakula an den Teufel, der ihn in die Hauptstadt fliegen und ihm dabei helfen soll, die Schuhe zu beschaffen. Bei der Zarin angekommen, schenkt diese ihm ihr schönstes Paar Schuhe. Zurück in Dikanka bereut Oksana ihr Verhalten und wird sich ihrer Liebe zu Wakula bewusst, sodass einer Heirat nichts mehr im Wege steht.

Christof Loy
© Monika Rittershaus

Die musikalische Leitung liegt bei Frankfurts Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der nach dem umjubelten Gastspiel mit Boris Godunow an der New Yorker Metropolitan Opera für die Wiederaufnahme von Humperdincks Königskinder zurück an das Pult seines Frankfurter Opern- und Museumsorchesters kehrte.
Für die Inszenierung zeichnet mit Christof Loy einer der international gefragtesten Opernregisseure verantwortlich. In dieser Saison wird der regelmäßige Frankfurter Gast hier ebenso seine Sichtweise auf Umberto Giordanos Melodramma Fedora als Übernahme von der Königlichen Oper Stockholm (Premiere 2016) präsentieren. Zuletzt entwickelte er hier den szenischen Abend Nur wer die Sehnsucht kennt mit Tschaikowski-Liedern.

Der russische Tenor Georgy Vasiliev (Wakula) gibt sein Debüt an der Oper Frankfurt. Als Solist der Neuen Oper Moskau zählt er in der aktuellen Spielzeit Partien wie Rodolfo (La Bohème), Pinkerton (Madama Butterfly), Alfredo (La Traviata), Herzog von Mantua (Rigoletto) sowie Gounods Faust zu seinen Aufgaben. Seine Landsfrau Julia Muzychenko (Oksana) stellt sich ebenfalls zum ersten Mal im Haus am Willy-Brandt-Platz vor. Seit 2019/20 verstärkt die Sopranistin das Junge Ensemble der Semperoper Dresden und debütierte unlängst als Gilda (Rigoletto) an der Opéra National de Montpellier. Die albanische Mezzosopranistin Enkelejda Shkoza (Solocha / Frau mit violetter Nase) sprang hier 2017/18 als Azucena (Il trovatore) ein. In jüngerer Vergangenheit war sie als Geneviève (Pelléas et Mélisande) am Teatro Regio di Parma zu erleben. Neben den beiden weiteren aus Russland stammenden Gästen – dem Bass Alexey Tikhomirov (Tschub) und dem Tenor Andrei Popov (Teufel) – sind alle übrigen Partien aus dem Ensemble der Oper Frankfurt besetzt.

DIE NACHT VOR WEIHNACHTEN

Oper in vier Akten von Nikolai A. Rimski-Korsakow
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere: Sonntag, 5. Dezember 2021, um 18.00 Uhr im Opernhaus Premiere / Frankfurter Erstaufführung
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Inszenierung: Christof Loy

Besetzung:
Wakula: Georgy Vasiliev
Oksana: Julia Muzychenko
Solocha / Frau mit violetter Nase: Enkelejda Shkoza
Tschub: Alexey Tikhomirov
Teufel: Andrei Popov
Panas: Anthony Robin Schneider
Der Bürgermeister: Sebastian Geyer
Der Küster Ossip: Peter Marsh
Die Zarin: Bianca Andrew
Pazjuk: Thomas Faulkner
Frau mit gewöhnlicher Nase: Barbara Zechmeister
u. a.

Weitere Vorstellungen: 9., 17., 19. (15.30 Uhr), 23. (18.00 Uhr), 25. (18.00 Uhr) Dezember 2021, 2. (15.30 Uhr), 8. Januar 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


AMADIGI

Die Oper Frankfurt bedauert sehr, die für den 22. Dezember 2021 im Bockenheimer Depot geplante Uraufführung der Oper The People Out There von Hauke Berheide und Amy Stebbins verschieben zu müssen. Aufgrund der Corona-bedingten Beschränkungen in den vergangenen Monaten konnten wichtige musikalische Experimentierphasen nicht stattfinden, die für den Kompositionsprozess unabdingbar sind. Die Intendanz freut sich aber darauf, dieses besondere Werk in einer der kommenden Spielzeiten zu realisieren.

Ein Teil der Ersatzvorstellungen für The People Out There besteht aus weiteren Aufführungen des Amadigi von Georg Friedrich Händel (1685-1759), der hier kürzlich seine Frankfurter Erstaufführung erlebte und eigentlich für diese Saison bereits abgespielt war. Die Besetzung bleibt nahezu unverändert, nur wird die Partie der Oriana jetzt von Elizabeth Sutphen anstatt von Kateryna Kasper übernommen. Darüber hinaus werden noch zwei Abende mit dem Ensemble Modern angesetzt.

Amadigi
Oper Frankfurt
Melissa (Elizabeth Reiter) und Amadigi (Brennan Hall)
© Barbara Aumüller ~ szenenfoto.de

Der gallische Prinz Amadigi und Dardano, Prinz von Thrakien, sind im Reich der Zauberin Melissa gefangen und planen ihre Flucht. Beide sind in Oriana, die sich ebenfalls in Melissas Gefangenschaft befindet, verliebt. Dardano verrät seinen Rivalen, so dass dieser nicht entkommen kann. Die Zauberin versucht vergebens, Amadigi zu verführen. Nach bestandener Prüfung sind Oriana und Amadigi für kurze Zeit glücklich vereint, bevor sie erneut getrennt werden. Der hoffnungslose Amadigi klagt sein Leid einer täuschenden Quelle, die ihm Orianas Untreue anzeigt, woraufhin er das Bewusstsein verliert. Es kommt zum Streit zwischen Amadigi und Oriana, die ihn für tot hielt. Melissa kann gerade noch Amadigis Selbstmord verhindern. Sie verleiht Dardano die Gestalt Amadigis, so dass er sich Oriana nähern und diese sich mit dem vermeintlichen Geliebten versöhnen kann. Melissa bedroht ihre Mitbewerberin, doch die Pläne der rachsüchtigen Zauberin gehen nicht auf – nach dem Verlust ihrer Zauberkraft nimmt sie sich das Leben.

Die musikalische Leitung liegt weiterhin bei Roland Böer, welcher der Oper Frankfurt anfangs als Solorepetitor und von 2002 bis 2008 als Kapellmeister verbunden war. Hier gastierte er zuletzt für die Wiederaufnahmen von Händels Xerxes (2019/20) und Berlioz’ La damnation de Faust (2018/19). Von 2009 bis 2020 übernahm der Dirigent die musikalische Leitung des Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano, dessen Künstlerischer Direktor er zudem ab 2015 war.

Der italienische Regisseur Andrea Bernard gab mit Amadigi sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt. Jüngste Engagements führten ihn für Rossinis L’italiana in Algeri an das Theater Orchester Biel Solothurn sowie für Donizettis Don Pasquale an das Teatro del Maggio Musicale in Florenz. 2016 erhielt er für seine Inszenierung von Verdis La traviata den 9. Europäischen Opernregie-Preis in Berlin.

In der Titelpartie des Amadigi kehrte der junge amerikanische Countertenor Brennan Hall nach seinem gefeierten Europa-Debüt 2019/20 als Andronico in Händels Tamerlano – ebenfalls im Bockenheimer Depot – zurück. Als Dardano gab die junge schottische Mezzosopranistin Beth Taylor ihr Hausdebüt. Das Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin wird in dieser Saison zudem die Partie des Falliero (Bianca e Falliero) im Opernhaus übernehmen. Die amerikanische Sopranistin Elizabeth Sutphen war von 2016 bis 2018 Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt und steigt nun als Oriana neu in die Produktion ein. Als Melissa ist weiterhin ihre Landsfrau und Fachkollegin Elizabeth Reiter aus dem Ensemble besetzt.

AMADIGI

Mittwoch, 8. Dezember 2021, um 19.00 Uhr im Bockenheimer Depot Repertoire

Opera seria in drei Akten von Georg Friedrich Händel
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Roland Böer
Inszenierung: Andrea Bernard

Besetzung:

Amadigi: Brennan Hall
Oriana: Elizabeth Sutphen
Melissa: Elizabeth Reiter
Dardano: Beth Taylor

Weitere Vorstellungen: 10., 13., 15., 16 Dezember 2021
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

Preise: € 20 bis 65 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


Ensemble Modern zu Gast: CHAPLIN OPERAS

Ein weiterer Teil der Ersatzvorstellungen für die verschobene Uraufführung der Oper The People Out There von Hauke Berheide und Amy Stebbins besteht aus Aufführungen der ChaplinOperas (1989) des englischen Komponisten Benedict Mason (*1954). Das Ensemble Modern, welches auch die geplante Uraufführung bestritten hätte, spielt unter der musikalischen Leitung von Franck Ollu, die Solisten sind Eva Resch (Sopran) und Holger Falk (Bariton).

Wer kennt und liebt nicht die wunderbaren Stummfilme Easy Street (US, 1917), The Immigrant (US, 1917) oder The Adventurer (US, 1917) von Charlie Chaplin? Hier erklingt dazu jedoch nicht die originale Hollywoodmusik aus den 1920er Jahren, sondern die live gespielten ChaplinOperas von Benedict Mason.

Die Uraufführung durch das Ensemble Modern fand am 2. April 1989 in der Alten Oper Frankfurt statt, wenige Tage vor Chaplins 100. Geburtstag. Die ChaplinOperas gelten inzwischen als Meilenstein in der Geschichte der Neuvertonung von Stummfilmen und erklangen nach ihrer Frankfurter Uraufführung in Dresden, Köln, Perm, Baden-Baden, Amsterdam, Essen, Salzburg und Straßburg.

„Seit ich experimentelle Filme über Film und Musik machte, überlege und erprobe ich Möglichkeiten einer neuen Ästhetik bei Film und Musik. Die drei Partituren der ChaplinOperas sind gewissermaßen ‚unsichtbare’ oder umgekehrte Opern, die über eine durch die Sänger (und Untertitel) hinzugefügte üppige und vielschichtige Nebenhandlung verfügen“, so Benedict Mason über sein Werk.

Ensemble Modern zu Gast: CHAPLIN OPERAS

Live-Musik zu drei Stummfilmen von Charlie Chaplin, komponiert von Benedict Mason (*1954) Gesangstexte in englischer Sprache

Montag, 27. Dezember 2021, um 19.30 Uhr im Bockenheimer Depot

Musikalische Leitung: Franck Ollu
Mitwirkende: Ensemble Modern; Eva Resch (Sopran), Holger Falk (Bariton)

Weitere Vorstellungen: 28., 30., 31. Dezember 2021 Alle diese Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr

Preise: € 20 bis 30 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


DIE LUSTIGE WITWE

Die lustige Witwe von Franz Lehár (1870-1948) in der Regie von Claus Guth gehört zu den großen Erfolgen der Spielzeit 2017/18. Presse und Publikum waren gleichermaßen angetan von einer Inszenierung, die sowohl die Operetten-Skeptiker als auch die Fans der leichten Muse überzeugt: Das Publikum wohnt einer Verfilmung der Lustigen Witwe bei, so dass Guth auf der einen Seite hemmungslos im Operetten-Pathos schwelgen, im nächsten Moment aber auch „hinter den Kulissen“ die berührende Geschichte der beiden Hauptdarsteller erzählen kann, die sich in einem ähnlichen Liebesdebakel befinden wie die von ihnen dargestellten Bühnenfiguren. Und so konnte man nach der Premiere am 13. Mai 2018 in der Frankfurter Neuen Presse lesen: „Auf mitreißende Weise mixt Guth hier Sentiment und Bussi-Scheinwelt, Kitsch und die blanke Kälte der Realität zu einem intelligenten, handwerklich glänzend gelösten und doch schmerzlich wehmütigen Operettenabend zusammen.“

Die lustige Witwe
Oper Frankfurt
Valencienne im Grisetten-Cabaret
© Barbara Aumüller ~ szenenfoto.de

Zur Handlung: In der pontevedrinischen Gesandtschaft zu Paris herrscht höchste Aufregung. Es gilt, das Vermögen der attraktiven Witwe Hanna Glawari „im Land“ zu halten. Daher wird der nicht minder gut aussehende Graf Danilo auf seine äußerst begehrte Landsfrau angesetzt. Doch da es sich bei Hanna um Danilos Jugendliebe handelt, die er einst aus Standesgründen verlassen musste, und er darüber hinaus nicht in Verdacht geraten will, es nur auf Hannas Millionen abgesehen zu haben, sind allerhand amouröse Verwicklungen zu lösen, bis sich die beiden endlich ihre Liebe gestehen können – oder auch nicht?

Die musikalische Leitung dieser zweiten Wiederaufnahme liegt bei Takeshi Moriuchi, der seit 2018/19 als Studienleiter an der Oper Frankfurt engagiert ist. Hier dirigierte er 2019/20 als Einspringer Puccinis Manon Lescaut und Faurés Pénélope sowie in der „Pandemie-Spielzeit“ 2020/21 Massenets Werther. Mit ihm wechselt sich am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters Generalmusikdirektor Sebastian Weigle ab, der kürzlich nach einem umjubelten Gastspiel mit Mussorgskis Boris Godunow an der New Yorker Metropolitan Opera für die Wiederaufnahme von Humperdincks Königskinder nach Frankfurt zurückkehrte.

Von 1998 bis 2016 war Johannes Martin Kränzle (Danilo) Frankfurter Ensemblemitglied. Der Bariton, der aktuell als Beckmesser in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg an der New Yorker Met gastiert, wurde 2011 und 2018 vom Fachmagazin Opernwelt zum „Sänger des Jahres“ gewählt. 2019 folgte die Verleihung des Theaterpreises Der Faust für seine Verkörperung des Šiškov in Janáčeks Aus einem Totenhaus in Frankfurt.

Zu den hiesigen Aufgaben von Anette Dasch (Hanna) gehören neben zahlreichen Auftritten an renommierten Opernhäusern Mozarts Figaro-Gräfin (2012/13) und Wagners Tannhäuser-Elisabeth (2013/14). Aktuell singt sie Janáčeks Katja Kabanowa an der Komischen Oper Berlin.

Mit Guths Produktion der Lustigen Witwe vertraut ist Michael Porter, der in der Premieren- und der ersten Wiederaufnahme-Serie den St. Brioche sang; nun übernimmt er erstmals die Partie des Camille. 2015 wurde der amerikanische Tenor vom Opernstudio ins Ensemble der Oper Frankfurt übernommen. Seitdem hat er sein Repertoire um unzählige Partien erweitert. In der aktuellen Saison stehen für ihn u.a. Leander in Nielsens Maskerade, Remendado in Bizets Carmen und Lysander in A Midsummer Night’s Dream an. 2018 debütierte er als Monostatos in Mozarts Die Entführung aus dem Serail bei den Salzburger Festspielen.

Nahezu alle weiteren Partien inklusive der Alternativbestzungen sind mit Sänger*innen besetzt, die mit der Produktion bereits vertraut sind.

DIE LUSTIGE WITWE

Operette in drei Akten von Franz Lehár

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Zweite Wiederaufnahme: Samstag, 11. Dezember 2021 (Opernhaus)

Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi / Sebastian Weigle
Inszenierung: Claus Guth

Besetzung:

Graf Danilo Danilowitsch: Johannes Martin Kränzle / Iurii Samoilov
Hanna Glawari: Annette Dasch / Juanita Lascarro
Baron Mirko Zeta: Barnaby Rea
Valencienne: Florina Ilie
Camille de Rosillon: Michael Porter
Vicomte de Cascada: Theo Lebow
Raoul de St. Brioche: Jonathan Abernethy
Bogdanowitsch: Pilgoo Kang
Sylviane: Ekin Su Paker
Kromow: Dietrich Volle
Olga: Karolina Makuła
Pritschitsch: Franz Mayer
Praskowia: Margit Neubauer
Njegus: Klaus Haderer

Weitere Vorstellungen: 18., 22. Dezember 2021, 1. (18.00 Uhr), 7., 15. (18.00 Uhr), 22. Januar 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 149 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Liederabend GORDON BINTNER, Bariton MICHAEL MCMAHON, Klavier

Dienstag, 21. Dezember 2021, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Lieder von Franz Schubert, Henri Duparc, Gerald Finzi und Robert Schumann

Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Gordon Bintner
© Barbara Aumüller ~ szenenfoto.de

Seit der Spielzeit 2016/17 gehört der kanadische Sänger zum Ensemble der Oper Frankfurt und hat das Publikum seither mit einer breiten Palette von Rollen begeistert – zuletzt sang er nach dem Grafen auch den Figaro in Mozarts Le nozze di Figaro sowie Uberto in Pergolesis La serva padrona und Don Polidoro in Cimarosas L’italiana in Londra. Weitere Partien in Frankfurt waren Gorjančikov (Aus einem Totenhaus), Plumkett (Martha), der Capriccio-Graf und Escamillo.

Auch als Liedsänger hat Gordon Bintner sich hier schon eindrucksvoll vorgestellt: Bei einem Liederabend im Holzfoyer interpretierte er selten zu hörende Werke von Jacques Ibert und Gerald Finzi. In der Pandemie-bedingten Schließzeit war er mit einem Livestream aus dem Holzfoyer präsent, den er zusammen mit der Sopranistin Simone Osborne bestritt. Nun wird sich Gordon Bintner bei einem Abend auf der Bühne des Opernhauses mit seiner balsamischen Stimme und seiner stilsicheren Expressivität präsentieren.


Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.