Highlights im März am Staatstheater Wiesbaden

Così fan tutte ~ Staatstheater Wiesbaden ~ Christopher Bolduc, Gloria Rehm, Silvia Hauer, Wolf Matthias Friedrich, Heather Engebretson, Ioan Hotea ~ Foto: Karl und Monika Forster

Schöne neue Welt

Die Welt im Jahr 2540: Die Menschen führen ein (scheinbar) perfektes Leben, fernab von Sorgen und Existenzängsten. Doch der Preis dafür ist hoch: der Verlust der individuellen Freiheit und Selbstbestimmung. Mittels eines strengen Kontrollsystems, der Unterteilung in Kasten und der ständigen Versorgung mit der Droge Soma gelingt es der Regierung, der Gesellschaft das kritische Denken abzugewöhnen. Aldous Huxley beschreibt in seinem Weltbestseller von 1932 eine erschreckend zeitlose Dystopie.

Schöne neue Welt

Roman von: Aldous Huxley

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: 6. März 22 (Kleines Haus)

Inszenierung / Bühne / Musik: Malte Kreutzfeldt
Kostüme: Christine Hielscher
Choreografie: Gabriel Galindez Cruz
Dramaturgie: Marie Johannsen

Besetzung:

Benita Moon: Evelyn M. Faber
Thomas, Direktor der Brutstätten: Martin Plass
Henry Foster: Tobias Lutze
Bernard Marx: Paul Simon
Helmholtz Watson: Felix Strüven
Lenina Crowne: Klara Wördemann
Fanny: Christina Tzatzaraki
John Savage: Lukas Schrenk
Linda: Sybille Weiser


Instame

Sandra Lu Wanda Marie, Lina Lexi Lara Rey und Maya Li Sela Chanel sind online. #immeronline

Das ist ihr Zuhause, ihre Comfort Zone. Da sind die Likes. Da ist die Bedeutung. Doch plötzlich schwappt die Reality (OMG) in das Leben der drei Insta-Girls in Form eines ertinderten Batmans. Die Konfrontation mit dem echten Leben ist für die drei Influencerinnen too much. Das System ist überlastet und stürzt ab.

Christoph Kohlbacher, der sein künstlerisches Talent am Staatstheater Wiesbaden schon in unterschiedlichsten Rollen als Schauspieler unter Beweis gestellt hat, debütiert mit seinem Stück »Instame« als Regisseur. Ein Abend, der unter Garantie #superawesome wird.

Instame

Von: Christoph Kohlbacher

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: Verschoben vom 19. März 22 auf Juni 22! (Studio)

Inszenierung: Christoph Kohlbacher
Bühne: Lars Werneke
Kostüme: Jannik Kurz
Dramaturgie: Anika Bárdos

Besetzung:

sanda lu wanda marie (Sanny): Lena Hilsdorf
lina lexi lara rey (Linny): Maria Wördemann
maya sherry nada savannah (Mei Mei): Klara Wördemann
ruben rusty mark aurel (Batman): Philipp Steinheuser
@Girlygirl123: Anna Lena Owen


Jugend ohne Gott

„Wie gerne würden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät.“

Sie ist verroht, gefühlskalt, unmoralisch – jene „Jugend ohne Gott“, die Ödön von Horváth von seinem Ich-Erzähler, einem namenlosen Lehrer, beschreiben lässt. Eingebettet in die Geschichte eines Mordes wird das verstörend eindrückliche Bild einer ideologisch verblendeten Jugend am Beginn des NS-Regimes gezeichnet. Eine Kriminalgeschichte über erste Liebe und Sexualität, Gewalt und Gleichgültigkeit, über die Suche junger Menschen nach Orientierung und Erwachsener nach dem Umgang mit der Wahrheit, über die Frage nach eigener Verantwortung und der Notwendigkeit zu handeln.

Paul Graham Browns Partitur aus gefühlvollen Balladen und rockigen Songs ist der treibende Motor dieser packenden Geschichte. [Felix Bloch Erven

Jugend ohne Gott

Musical nach dem gleichnamigen Buch von Ödön von Harváth

Buch, Musik und Liedtexte: Paul Graham Brown
Deutsch von: Moritz Staemmler

Premiere/Uraufführung am Staatstheater Wiesbaden: 4. März 22 (Wartburg)

Inszenierung & Choreografie: Iris Limbarth
Musikalische Leitung: Frank Bangert
Bühnenbild: Britta Lammers
Kostüme: Heike Korn
Dramaturgie: Daniel C. Schindler

Besetzung: Junges Staatsmusical


Don Carlo

Die Vorlage zu Giuseppe Verdis Oper »Don Carlo« lieferte Friedrich Schiller mit seinem gleichnamigen Ideendrama über den spanischen Infanten aus dem Jahr 1784. Darin lässt der Autor den Marquis von Posa an König Philipp die umstürzlerischen Worte richten: »Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire …«. Eben ein Teil dieses inneren Feuers scheint auch in der energiegeladenen, stets vorwärtsdrängenden Musik von Verdis Oper aufzulodern. Für die Wiesbadener Neuinszenierung des Werkes zeichnet Intendant und Regisseur Uwe Eric Laufenberg verantwortlich. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Antonello Allemandi.

Don Carlo

Oper in vier Akten
Von: Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Libretto: Joseph Méry und Camille Du Locle, nach Friedrich Schillers dramatischem Gedicht »Don Karlos, Infant von Spanien« (1787)
Italienische Textfassung von Achille de Lauzières und Angelo Zanardini
Uraufführung: 1884 in Mailand (Urfassung 1867 in Paris)

Premiere am Staatstheater Wiesbaden: 20. März 22 (Großes Haus)

Musikalische Leitung: Antonello Allemandi
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Licht: Andreas Frank
Chor: Albert Horne
Dramaturgie: Daniel C. Schindler

Besetzung:

Filippo II., König von Spanien: Timo Riihonen
Don Carlo: Rodrigo Porras Garulo
Rodrigo, Marquis von Posa: Aluda Todua
Großinquisitor: Young Doo Park
Ein Mönch: Seungwon Choi
Elisabeth: Cristina Pasaroiu
Prinzessin Eboli: Veronica Simeoni
Tebaldo: Fleuranne Brockway
Der Graf von Lerma: Julian Habermann
Stimme vom Himmel: Sumi Hwang
Ein königlicher Herold: Keun Suk Lee
Flämische Deputati: Josua Bernbeck, Leon Tchakachow, Christopher Jähnig, Tim-Lukas Reuter, Agostino Subacchi, Seongbeom Gu (Studenten der HfMDK Frankfurt)
Mönch Carlo V: Gabriele Ascani

Chor, Chorsolisten & Extrachor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden


Così fan tutte

Mozarts und Da Pontes psychologisches und musikalisches Meisterwerk zeigt menschliche Abgründe und Höhenflüge, ohne dabei die Figuren moralisch zu werten. Eine wahre »Schule der Liebenden«, deren Absolventen bestenfalls alle ein bisschen erwachsener geworden sind. Und eine interessante Lektion über die Liebe auch für das Publikum – Oper kann nicht nur ins Herz treffen, sondern auch komisch und ernst zur selben Zeit sein.

Ungewöhnliche Perspektiven

Bei dieser Produktion haben einige Zuschauerinnen und Zuschauer die Gelegenheit, das Bühnengeschehen aus einem ungewohnten Blickwinkel zu verfolgen. Sie sitzen auf einer Tribüne direkt gegenüber den Zuschauerrängen im hinteren Bereich der Bühne und schauen mit dem schönen Saal im Hintergrund auf ein ganz besonderes Bühnenbild. Karten für die Tribüne erhalten Sie im Saalplan mit einem Klick auf »Zu den Bühnenplätzen«.

Così fan tutte

Opera buffa in zwei Akten
Von: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto: Lorenzo da Ponte
Uraufführung: 1790 in Wien

Wiederaufnahme am Staatstheater Wiesbaden: 25. März 22 (Großes Haus)

Musikalische Leitung: Konrad Junghänel
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühne: Matthias Schaller
Kostüme: Antje Sternberg
Licht: Andreas Frank
Chor: Albert Horne
Dramaturgie: Regine Palmai

Besetzung:

Fiordiligi: Sumi Hwang
Dorabella: Fleuranne Brockway
Ferrando: Pablo Martinez
Guglielmo: Christopher Bolduc
Despina: Stella An
Don Alfonso: KS Thomas de Vries

Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden


staatstheater-wiesbaden.de