Highlights im Dezember an der Oper Frankfurt

Valentin Uryupin (© Daniil Rabovsky)


Premiere: Die Zauberin

Wieder einmal präsentiert das Haus am Willy-Brandt-Platz mit Die Zauberin (Tscharodeika) von Peter I. Tschaikowski (1840-1893) die Frankfurter Erstaufführung eines weniger bekannten Werks abseits des Kernrepertoires. Die Komposition nach dem gleichnamigen Schauspiel von Ippolit W. Schpaschinski entstand zwischen den Erfolgsopern Eugen Onegin und Pique Dame und wurde am 1. November 1887 am Mariinski-Theater in St. Petersburg uraufgeführt. Tschaikowski selbst bedauerte die verhaltene Resonanz des Publikums auf sein siebtes Bühnenwerk, welches er für sein bestes hielt.

Im Gasthof der Witwe Nastasja, genannt Kuma, treffen alle Schichten der Gesellschaft aufeinander. Kuma zieht den Fürsten in ihren Bann und stellt dessen Berater Mamyrow bloß. Dieser berichtet der Fürstin, dass ihr Mann der Wirtin verfallen sei. Die Adlige droht daraufhin, Kuma hinter Gitter bringen zu lassen, während Juri, der Sohn des Fürstenpaares, die Ermordung der vermeintlichen Zauberin plant. Der Fürst offenbart Kuma seine Liebe, diese begehrt jedoch seinen Sohn und kann diesen von seinem Mordplan abbringen. Juri erwidert Kumas Gefühle, und sie wollen gemeinsam fliehen. Doch die rachsüchtige Fürstin vergiftet die Konkurrentin, die daraufhin in den Armen des Geliebten stirbt. Schließlich tötet der von Eifersucht geplagte Fürst seinen Sohn und wird wahnsinnig.

Vasily Barkhatov
(© Martynas Aleksa)

Die musikalische Leitung liegt bei dem russischen Dirigenten Valentin Uryupin, der hier 2021/22 mit dem Doppelabend aus Strawinskys Oedipus Rex und Tschaikowskis Iolanta debütierte. Im Sommer dieses Jahres kehrte der ehemalige Chefdirigent und künstlerische Leiter der Neuen Oper Moskau für Giordanos Siberia zu den Bregenzer Festspielen zurück. Regie führte dort wie hier sein Landsmann Vasily Barkhatov, der nun nach seinem Bregenz- auch sein Frankfurt-Debüt vorlegt, nachdem die geplante Produktion von Ligetis Le Grand Macabre coronabedingt abgesagt werden musste. Unlängst brachte Barkhatov an der Neuen Oper Moskau Korngolds Die tote Stadt zur Aufführung. An der Deutschen Oper Berlin wird er Simon Boccanegra inszenieren. Zum dritten Mal in einer Titelpartie ist die litauische Sopranistin Asmik Grigorian im Haus am Willy-Brandt-Platz zu Gast. Zudem beeindruckte sie bei einem Liederabend und wird in der aktuellen Spielzeit erneut als Manon Lescaut zu erleben sein. Weitere Pläne für diese Saison umfassen u.a. eine Rückkehr an die Staatsopern in Wien und Berlin als Jenůfa. In der Partie des Fürsten debütiert der kanadische Bariton Iain MacNeil, der seit der Spielzeit 2019/20 das hiesige Ensemble verstärkt und zuletzt als Dallapiccolas Ulisse begeisterte. Erstmals in Frankfurt gastiert der russische Tenor Alexander Mikhailov (Prinz Juri), der die Partie des Vasilli (Siberia) bei den Bregenzer Festspielen zu seinen vergangenen Aufgaben zählt. Jüngste Karrierehöhepunkte von Kammersängerin Claudia Mahnke (Die Fürstin) beinhalten Judith (Herzog Blaubarts Burg) an ihrem Stammhaus und Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg) an der New Yorker Met – eine Partie, die sie auch in Frankfurt verkörpert. Fast alle weiteren Partien sind mit (ehemaligen) Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.

Die Zauberin

Oper in vier Akten von Peter I. Tschaikowski
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 4. Dezember 22

Musikalische Leitung: Valentin Uryupin
Inszenierung: Vasily Barkhatov
Bühnenbild: Christian Schmidt
Kostüme: Kirsten Dephoff
Choreografie: Gal Fefferman
Licht: Olaf Winter
Video: Christian Borchers
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Besetzung:

Nastasja: Asmik Grigorian
Fürst: Iain MacNeil
Die Fürstin: Claudia Mahnke
Prinz Juri: Alexander Mikhailov
Mamyrow / Kudma: Frederic Jost
Nenila: Zanda Švēde
Iwan Schuran: Božidar Smiljanić
Foka: Dietrich Volle
Polja: Nombulelo Yende°
Balakin: Jonathan Abernethy
Potap: Pilgoo Kang
Lukasch: Kudaibergen Abildin
Kitschiga: Magnús Baldvinsson
Paisi: Michael McCown
Künstler: Aslan Diasamidze
Tanz: Rouven Pabst / Gabriele Ascani / Luciano Baptiste / Guillermo de la Chica Lopez / Carlos Díaz Torres / Jonathan Schmidt

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

°Mitglied des Opernstudios

Weitere Vorstellungen: 11. (18 Uhr), 14., 18. (18 Uhr), 21., 30. Dezember 2022, 8. (15.30 Uhr) Januar 2023
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr
Preise: € 16 bis 190 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


Wiederaufnahme: Tamerlano

Tamerlano, die 18. Oper von Georg Friedrich Händel (1685-1759), wurde erstmals am 31. Oktober 1724 im King’s Theatre am Londoner Haymarket gezeigt. Das Libretto stammt von Nicola Francesco Haym, der für nahezu ein Dutzend der den Barockopern Händels zugrunde liegenden Texte verantwortlich zeichnete. Es geht auf Libretti von Agostino Piovene und Ippolito Zanelli zurück, welche wiederum auf einem Stück Jacques Pradons (1675) basieren. In der aktuellen Spielzeit präsentiert die Oper Frankfurt mit der Premiere von Orlando, der Frankfurter Erstaufführung von Hercules und der dritten Wiederaufnahme von Xerxes noch drei weitere Werke Händels. Nach der Premiere der Frankfurter Tamerlano-Produktion am 7. November 2019 im Bockenheimer Depot konnte man im Fachmagazin Opernwelt lesen: „Ein großer Abend, der mit seinem bewussten Bilderverzicht die Musik ganz in den Mittelpunkt rückt und gerade dadurch ihre szenische Wirkung beglaubigt.“

Tamerlano
Oper Frankfurt
Tamerlano (Lawrence Zazzo) mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester sowie im Hintergrund liegend Asteria (Elizabeth Reiter)
© Barbara Aumüller (szenenfoto.de)

Zum Inhalt: Nachdem er den türkischen Sultan Bajazet besiegt hat, setzt der Tatarenfürst Tamerlano diesen sowie dessen Tochter Asteria gefangen. Trotz seiner eigenen Verlobung mit Irene hält Tamerlano um die Hand der Emirstochter an und verlangt von seinem Vasallen Andronico, dem Geliebten Asterias, Irene zu heiraten. Doch Bajazet will seine Tochter nicht dem Tyrannen überlassen. Asteria ist entschlossen, Tamerlano zu heiraten und umzubringen. Als die Vermählung scheitert, versucht sie erfolglos, ihn zu vergiften. Andronico kann die Geliebte davon abhalten, das Gift selbst zu nehmen. Tamerlano befiehlt die Enthauptung des Sultans und Asterias Versklavung. In Folge dessen vergiftet sich Bajazet. Davon berührt, lässt Tamerlano Asteria frei. Der Heirat von Tamerlano und Irene sowie von Andronico und Asteria steht nichts mehr im Wege.

Tamerlano
Oper Frankfurt
Asteria (Elizabeth Reiter), sowie im Hintergrund v.l.n.r. Irene (Cecelia Hall), Leone (Jarrett Porter) und Tamerlano (Lawrence Zazzo; stehend)
© Barbara Aumüller (szenenfoto.de)

Die musikalische Leitung dieser Produktion liegt zum wiederholten Mal bei Karsten Januschke, der bis 2015 der Oper Frankfurt – zuletzt als Kapellmeister – verbunden war. Hier gastierte er daraufhin u.a. 2021 mit Pergolesis La serva padrona / Stabat mater sowie 2022 mit Rossinis La gazza ladra. In dieser Spielzeit wird er in Frankfurt auch die Wiederaufnahmeserie von Tschaikowskis Eugen Onegin dirigieren. Zu seinen aktuellen Aufgaben gehören zudem Engagements am Nationaltheater Mannheim und der Staatsoper Stuttgart. Der amerikanische Opernregisseur R.B. Schlather hat sich mit einem experimentellen Stil und der Vorliebe für die Werke Händels in seiner Heimat einen Namen gemacht: Er inszenierte im Rahmen des Opera Omaha ONE Festivals Alicina, Orlando und Ariodante. Kürzlich feierte seine Salome-Inszenierung am Fisher Center des Bard College in Hudson, New York, Premiere ebenso wie seine Sichtweise auf Webers Der Freischütz an der Wolf Trap Opera. Im Anschluss an sein Europa-Debüt mit Tamerlano setzte er im Frankfurter Opernhaus Cimarosas L’italiana in Londra und Puccinis Madama Butterfly (Wiederaufnahme am 19. Mai 2023) in Szene. Fast alle besetzten Sänger*innen sind mit der Produktion vertraut: Der amerikanische Countertenor Lawrence Zazzo (Tamerlano) ist regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, wo er ab Mai 2023 erneut als Arsamene in Händels Xerxes zu erleben sein wird. Auch der belgische Tenor Yves Saelens (Bajazet) ist in Frankfurt kein Unbekannter, so begeisterte er hier unlängst als Demodokos und Teiresias in der Frankfurter Erstaufführung von Dallapiccolas Ulisse. Vergangene und zukünftige Pläne beinhalten u.a. Jarischkin in Schostakowitschs Die Nase und Valzacchi in Strauss’ Der Rosenkavalier am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Jüngst als Telemachos (Ulisse) und erneut in der Partie der Sorceress (Dido and Aeneas) zu erleben, steigt der mehrfach ausgezeichnete St. Petersburger Countertenor Dmitry Egorov (Andronico) neu in die Produktion ein. Zwei weitere Partien sind wieder mit den Frankfurter Ensemblemitgliedern Elizabeth Reiter (Asteria) und Cecelia Hall (Irene) besetzt. Opernstudio-Neuzugang Jarrett Porter singt erstmals die Partie des Leone. Der amerikanische Tenor stellte sich bereits als Haushofmeister (Capriccio) dem Publikum vor und wird hier u.a. als Edgar in der Uraufführung von Vito Žurajs Blühen, in dem Doppelabend mit Benjamin Brittens Kirchenparabeln The Prodigal Son und The Burning Fiery Furnace sowie als Herzog Hoël (Le vin herbè) auftreten.

Tamerlano

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel

Erste Wiederaufnahme: Donnerstag, 1. Dezember 22 (Bockenheimer Depot)
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Inszenierung: R.B. Schlather
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild: Paul Steinberg
Kostüme: Doey Lüthi
Licht: Marcel Heyde
Dramaturgie: Mareike Wink

Besetzung:

Tamerlano: Lawrence Zazzo
Bajazet: Yves Saelens
Asteria: Elizabeth Reiter
Andronico: Dmitry Egorov
Irene: Cecelia Hall
Leone: Jarrett Porter°

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
°Mitglied des Opernstudios

Weitere Vorstellungen: 5., 8., 10., 14., 16., 18. (15.30 Uhr) Dezember 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr
Preise: € 20 bis 65 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Wiederaufnahme Manon Lescaut

Manon Lescaut von Giacomo Puccini (1858-1924) in der Sicht des dem katalanischen Künstlerkollektiv La Fura dels Baus angehörenden Regisseurs Àlex Ollé zählt zu den großen Erfolgen der Frankfurter Opernsaison 2019/20. Ollé hat sich von seinem Bühnenbildner Alfons Flores ein sehr realistisch anmutendes Setting bauen lassen, in dem die Geschichte Manons ebenso realistisch erzählt wird: Busbahnhof, Tabledance-Bar, Flüchtlingslager. Im letzten Akt ist die Bühne leergeräumt, nur die monumentalen Lettern des Wortes LOVE ragen einsam in den Schnürboden. In deren Schatten haucht Manon elendiglich ihr Leben aus. So zeigt Ollé seine Protagonisten auf der verzweifelten Suche nach Liebe und wie sie, obwohl sie diese gefunden zu haben scheinen, dennoch scheitern. „Das ewige Opern-Paradox, sehr italienisch, sehr heutig-packend und trotzdem stückkonform, dabei sehr begeisternd in Frankfurt“ schrieb Manuel Brug in seinem Blog www.klassiker.welt.de nach der Premiere am 6. Oktober 2019, und der Kritiker der Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg bringt es auf den Punkt: „Puccini für das 21. Jahrhundert.“

Manon Lescaut
Oper Frankfurt
Manon Lescaut (Asmik Grigorian) und Chevalier Renato Des Grieux (Joshua Guerrero)
© Barbara Aumüller (szenenfoto.de)

Zum Inhalt: Manon, die auf Geheiß ihres Vaters ins Kloster gebracht werden soll, erreicht mit ihrem Bruder Lescaut die Stadt Amiens. Dort verliebt sich der Student Des Grieux augenblicklich in sie. Doch auch der Steuereintreiber Geronte zeigt Interesse an dem Mädchen und plant dessen Entführung. Des Grieux kommt ihm zuvor und ergreift mit Manon die Flucht. Da er aber ihrem Luxusbedürfnis nicht gerecht werden kann, verlässt sie ihn für Geronte. Mit ihm lebt sie in Wohlstand zusammen, bis sie die Sehnsucht nach Des Grieux plagt. Als beide wiedervereint sind, wollen sie abermals fliehen. Manon wird jedoch verhaftet und deportiert. Des Grieux darf sie nach Amerika begleiten. Dort stirbt die junge Frau auf der erneuten Flucht in den Armen des Geliebten.

Die musikalische Leitung liegt bei Modestas Pitrenas, Chefdirigent des Sinfonieorchesters und des Theaters St. Gallen, der damit sein Hausdebüt gibt. Die Vorstellungen im Januar 2023 übernimmt Studienleiter Takeshi Moriuchi. Manon wird erneut von der vielgefragten litauischen Sopranistin Asmik Grigorian verkörpert, die hier kurz nach ihrer Salzburger Salome als Tschaikowskis Iolanta gefeiert wurde und aktuell mit Nastasja (Die Zauberin) eine weitere Titelpartie singt. Jüngst begeisterte sie zudem mit einem Liederabend. Pläne für diese Saison umfassen eine Rückkehr an die Staatsopern in Wien und Berlin als Jenůfa. An der Bayerischen Staatsoper und am Royal Opera House Covent Garden in London wird sie als Rusalka auftreten. Als Chevalier Renato Des Grieux gab der mexikanische Tenor Joshua Guerrero 2019/20 sein Deutschland-Debüt im Haus am Willy-Brandt-Platz und wird in dieser Partie im Februar 2023 an der Bayerischen Staatsoper debütieren. Ebenfalls mit der Produktion vertraut ist der seit 2020/21 dem Frankfurter Sängerstamm angehörende slowenische Bariton Domen Križaj (Lescaut). In der aktuellen Spielzeit debütiert er als Papageno (Die Zauberflöte) und Graf (Capriccio) und tritt in der Titelpartie von Eugen Onegin sowie als Zar (Der Zar lässt sich fotografieren) auf. Angeführt von Ensemblemitglied Alfred Reiter (Geronte de Ravoir) sind fast alle weiteren Partien mit Mitgliedern des Ensembles der Oper Frankfurt besetzt, die – mit Ausnahme von Frankfurt-Debütant Andrew Bidlack (Ein Tanzmeister / Laternenanzünder) – bereits in dieser Produktion zu erleben waren.

Manon Lescaut

Dramma lirico in vier Akten von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Zweite Wiederaufnahme: Samstag, 10. Dezember 2022

Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas
Inszenierung: Àlex Ollé
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Katharina Kastening
Bühnenbild: Alfons Flores
Kostüme: Lluc Castells
Licht: Joachim Klein
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Stephanie Schulze

Besetzung:

Manon Lescaut: Asmik Grigorian
Chevalier Renato des Grieux: Joshua Guerrero
Lescaut: Domen Križaj
Geronte de Ravoir: Alfred Reiter
Edmondo: Jonathan Abernethy
Der Wirt / Der Kapitän: Magnús Baldvinsson
Ein Musiker: Kelsey Lauritano
Ein Tanzmeister / Ein Laternenanzünder: Andrew Bidlack
Der Sergeant: Pilgoo Kang

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Weitere Vorstellungen: 16., 23., 25. (18 Uhr), 31. Dezember 2022, 6., 14., 21. Januar 2023
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 16 bis 155 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Liederabend: Benjamin Bernheim (Tenor), Carrie-Ann Matheson (Klavier)

Lieder von Clara Schumann, Robert Schumann und Ernest Chausson

Benjamin Bernheim
(© Edouard Brane)

Die Chicago Tribune feiert den Franzosen als „den großen lyrischen Tenor, auf den die Opernwelt schon lange gewartet hat“. Benjamin Bernheim tritt an den international wichtigsten Häusern auf, darunter die Opéra National in Paris, die Wiener und die Berliner Staatsoper, die Opéra National in Bordeaux und das Royal Opera House Covent Garden, wo er als Verdis Herzog von Mantua und Alfredo, als Rodolfo und Des Grieux, Lenski und Nemorino von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert wurde. Benjamin Bernheim ist Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Sein 2019 erschienenes Debütalbum erhielt hervorragende Kritiken. 2020 wurde er bei den Victoires de la Musique Classique als Opernsänger des Jahres und vom französischen Kritikerverband als Musikerpersönlichkeit des Jahres ausgezeichnet. Nach seinen gefeierten Liederabend-Erfolgen bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra National in Bordeaux, am Opernhaus Zürich und der Grange au Lac in Evian gibt er nun sein Frankfurt-Debüt.

Dienstag, 20. Dezember 2022, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Preise: € 16 bis 121 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.