Hessischer Leseförderpreis ehrt Projekte, die Lust aufs Lesen machen

Ausschreibung für mit 15.000 Euro dotierten Preis ist noch bis zum 31. August möglich

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Wiesbaden. Einrichtungen und Initiativen, die Lust aufs Lesen machen, haben wieder Chance auf eine Auszeichnung: Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst schreibt erneut den mit 15.000 Euro dotierten Leseförderpreis aus. Die Ausschreibung richtet sich an hessische Bibliotheken, Schulen, Vereine und weitere gemeinnützige Einrichtungen, die Leseförderprojekte für Kinder und Jugendliche in den vergangenen zwölf Monaten organisiert haben. In diesem Jahr wird der Preis erweitert: Besonders kreative Maßnahmen, die Kindern und Jugendlichen Zugang zur Bibliothek in Zeiten des Coronavirus ermöglichen, können ebenso berücksichtigt werden wie Projekte, die herausragende Leseförder-Konzepte unter Pandemie-Bedingungen entworfen und realisiert haben.

Unermüdliche Arbeit würdigen

„Nach dem schweren vergangenem Jahr wollen wir mit dem Hessischen Leseförderpreis die unermüdliche und wichtige Arbeit der Bibliotheken und anderer Bildungseinrichtungen würdigen, die sich um die Leseförderung verdient gemacht haben. Freude am Lesen zu vermitteln und jungen Menschen auch außerhalb der Schule die wunderbare Welt der Bücher zu öffnen, ist vor allem in Coronazeiten nicht hoch genug zu schätzen“ so Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Natürlich berücksichtigen wir bei der Prämierung die Umstände und Einschränkungen der Pandemie. Gerade Initiativen, die mit Projekten welcher Größe auch immer dazu beitrugen, junge Leserinnen und Leser mit Literatur zu versorgen, möchte ich ermutigen, sich zu bewerben.“

Bewerbung bis 31. August

Bewerbungen können bis zum 31. August 2020 bei der Hessischen Leseförderung eingereicht werden. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf hessische-lesefoerderung.de