György Ligetis »Le Grand Macabre« ab 3. Februar an der Oper Zürich

Mit Le Grand Macabre von György Ligeti steht ab dem 3. Februar eines der wirkungsvollsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts auf dem Programm der Oper Zürich.
Hier ruft der Sensenmann die Apokalypse aus, wird aber durch ein Saufgelage mit Piet vom Fass vom Untergang abgehalten. György Ligetis Opernfarce gehört zu den wirkungsvollsten Musiktheaterwerken des 20. Jahrhunderts und wurde von ihm als Spitze gegen die humorlose musikalische Moderne der 1970er Jahre komponiert. Den Grossen Makabren gibt der charakterstarke englische Bariton Leigh Melrose, der das Zürcher Publikum zuletzt als Ruprecht in Sergej Prokofjews Oper Der feurige Engel in seinen Bann schlug. Die Regisseurin Tatjana Gürbaca bringt diese Groteske auf die Zürcher Bühne. Aus gesundheitlichen Gründen musste Generalmusikdirektor Fabio Luisi die Neuproduktion kurzfristig absagen. Der international erfahrene Dirigent Tito Ceccherini konnte für die Musikalische Leitung gewonnen werden. Im Video auf YouTube (https://youtu.be/akOwNi7tTVE) spricht er über die Besonderheiten und Herausforderungen dieser Oper.

Rund um diese Premiere wird zudem ein Fokus auf Ligetis weiteres Schaffen gelegt: Am 1. Februar spielt das Ensemble Opera Nova auf der Studiobühne ein Tribute-Konzert, und im Brunch- und Lunchkonzert am 3. und 4. Februar gibt es eine Uraufführung zu erleben, wenn das Ensemble Labyrinth Ligetis Bölcsötöl a Sírig spielt.


Le Grand Macabre
Oper in zwei Akten

Von: György Ligeti
Libretto von Michael Meschke und György Ligeti nach der Farce «La Balade du Grand Macabre» von Michel de Ghelderode

Premiere an der Oper Zürich: 3. Februar 19

Musikalische Leitung: Tito Ceccherini
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühnenbild: Henrik Ahr
Kostüme: Barbara Drosihn
Lichtgestaltung: Stefan Bolliger
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Dramaturgie: Claus Spahn

Besetzung:

Amanda: Alina Adamski
Amando: Sinéad O’Kelly
Piet vom Fass: Alexander Kaimbacher
Nekrotzar: Leigh Melrose
Astradamors, Hofastrologe: Jens Larsen
Mescalina, seine Frau: Judith Schmid
Venus / Chef der Gepopo, der Geheimen Politischen Polizei: Eir Inderhaug
Fürst Gogo: David Hansen
Schwarzer Minister: Oliver Widmer
Weißer Minister: Martin Zysset
Ruffiak: Yuriy Tsiple
Schobiak: Dean Murphy
Schabernak: Richard Walshe

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich

www.opernhaus.ch