»Geschichten aus dem Wiener Wald« ab 8. September am Staatstheater Mainz

Geschichten aus dem Wiener Wald ~ Staatstheater Mainz ~ Vorabbild ~ © Andreas Etter

„Wean, du bist a Taschenfeitl / Unter an Himmel aus Schädelweh …“ – so wurde die morbide Schönheit Wiens einst von André Heller und Helmut Qualtinger besungen. Und genau dieses Wien ist Schauplatz von Horváths Volksstück:
Marianne, eine junge Frau aus dem 8. Wiener Bezirk, wird von ihrem Vater dem brutalen Fleischhauer Oskar zur Frau versprochen. Auf der Verlobungsfeier kommt es zum Eklat: In naivem Glauben an die romantische Liebe verbindet sich Marianne mit dem Hallodri Alfred. Der Vater verstößt seine Tochter. Ein Jahr später haust das unglückliche Pärchen gemeinsam mit seinem Neugeborenen in einer tristen Wohnung. Alfred überzeugt Marianne davon, das Kind seiner Mutter und Großmutter auf dem Land in Obhut zu geben – und lässt sie sitzen. In ihrer Not verdingt sie sich in einem Nachtlokal, nackt auf einer Kugel tanzend. Dort entdeckt sie der Vater, begleitet von der Trafikantin Valerie, dem frühpensionierten Rittmeister und seinem Neffen Erich, einem aufstrebenden Nazi. Unterdessen wartet Oskar weiterhin geduldig – denn sein Credo ist: „Du wirst meiner Liebe nicht entgehen …“


Geschichten aus dem Wiener Wald

Von: Ödön von Horváth (1931)

Premiere am Staatstheater Mainz: 8. September 19

Inszenierung: K.D. Schmidt
Bühne: Maren Greinke
Kostüme: Maren Geers
Musik: Christoph Iacono
Dramaturgie: Boris C. Motzki
Licht: Frederik Wollek

Besetzung:

Marianne: Kruna Savić
Alfred: Daniel Mutlu
Oskar: Sebastian Brandes
Zauberkönig: Murat Yeginer
Rittmeister: Johannes Schmidt
Valerie: Anna Steffens
Erich: Simon Braunboeck
Havlitschek: Lorenz Klee
Großmutter: Martin Herrmann
Conférencier u.a.: Denis Larisch

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