Gemälde-Ausstellung von Achim Freyer im Foyer des Schauspielhaus Stuttgart

Der goldene Topf ~ Schauspiel Stuttgart ~ Ensemble ~ Foto: Monika Rittershaus

Seit dem 18. Mai 19 zeigt der Künstler Achim Freyer im Schauspiel Stuttgart neue Gemälde aus den letzten Monaten. In der Spannung aus der Arbeit am Goldenen Topf, der Rauminstallation Die Dekade des Pythagoras im OK Linz und angeregt durch den größten Malsaal Deutschlands in Stuttgart, entstand die Bildfolge „D E M B I L D F O L G E N“. Die fünf Bildkomplexe tragen die Titel „Nervenzufälle“, „Vergebliches Konstrukt“, „Ins Kristall“, „Die Vertreibung des Motivs“ und „Sind es Blicke“. Die Ausstellung ist bis Freitag, 26. Juli 2019, den letzten Tag der laufenden Spielzeit, im Foyer des Schauspielhauses vor und nach den Vorstellungen bzw. zu den üblichen Hausöffnungszeiten zu besichtigen.

Anlass für die Ausstellung ist die Premiere Der goldene Topf am 18. Mai 2019, bei der Achim Freyer für Inszenierung, Bühnenbild und Kostümbild verantwortlich zeichnet.
Achim Freyer, geboren 1934 in Berlin, ist Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner und bildender Künstler. Er studierte Malerei und Grafik in Berlin und war Meisterschüler von Bertolt Brecht. 1972 übersiedelte er nach West-Berlin und begann mit eigenen Arbeiten als Regisseur. Seine Inszenierungen führten ihn an die großen Theater Europas, nach Amerika und Südkorea. Er erhielt für sein Bühnenschaffen zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Als bildender Künstler war er zweifacher documenta-Teilnehmer und ist auf vielen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Von 1976 bis 2002 war Achim Freyer ordentlicher Professor an der Universität der Künste Berlin. 1988 gründete er das Freyer Ensemble, 2013 wurde in seiner Berliner Villa das Kunsthaus der Achim Freyer Stiftung eröffnet.

Achim Freyer
DEM BILD FOLGEN
MALEREIEN AUS NEUESTER ZEIT

geöffnet immer ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, Eintritt frei
noch bis zum 26. Juli 19 im Foyer des Schauspielhaus Stuttgart

www.schauspiel-stuttgart.de