Friedenspreisträger 2018 zu Gast beim Heidelberger Frühling

Heidelberger Frühling (© Heidelberger Frühling)

Aleida Assmann eröffnet Matinee des „Heidelberger Frühling“ am 17. März
Aleida Assmann eröffnet am Sonntag, den 17. März um 11.00 Uhr in der Stadthalle Heidelberg die Eröffnungsmatinee des diesjährigen „Heidelberger Frühling“ mit einem Vortrag unter dem Titel „Wie wollen wir miteinander leben?“. In Anlehnung an den Leitgedanken des diesjährigen Festivals – „Wie wollen wir leben?“ – widmet sich die Anglistin, Ägyptologin, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin den sozialen und gesellschaftlichen Aspekten dieser Frage. Die 23. Ausgabe des „Heidelberger Frühling“ vom 16. März bis 14. April 2019 beschließt die 2017 begonnene Trilogie zu Kernmotiven der Aufklärung und wirft einen diskursorientierten und offenen Blick in die Zukunft. Die Eröffnungsmatinee feiert die kulturelle Vielfalt. Zu hören ist Musik der Aufklärung, darunter François Couperins Zyklus „Les Nations“ und Georg Philipp Telemanns Suite „Les Nations“. Musikalische Gäste sind das britische Vokalensemble Apollo5, das Ensemble Masques aus Frankreich und die Cairo Jazz Station mit Musikern aus Portugal, der Türkei, Ägypten und Italien.

„Es ist eine große Ehre, dass wir Aleida Assmann beim ‚Frühling‘ begrüßen dürfen. Sie zählt zu den herausragenden intellektuellen Stimmen Deutschlands; gemeinsam mit ihrem Mann Jan Assmann haben sie sich mit der Erforschung der Erinnerungskultur in der ganzen Welt einen Namen gemacht“, so Festivalintendant Thorsten Schmidt.

Eine Woche später, am Sonntag, den 24. März ist dann der Ägyptologe Jan Assmann zu Gast bei der Podiumsdiskussion des „Heidelberger Frühling“ über die Aktualität von Georg Friedrich Händels Oratorium „Israel in Egypt“, das im Anschluss in der Stadthalle aufgeführt wird. Aleida und Jan Assmann, die über Jahrzehnte in Heidelberg gelebt und gewirkt haben, sind 2018 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. Sie gelten als einflussreichstes Intellektuellenpaar Deutschlands und wurden für ihr „zweistimmiges Werk“ geehrt, „das für die zeitgenössischen Debatten und im Besonderen für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist“, so der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels.

Das komplette Festivalprogramm und Tickets unter www.heidelbergr-fruehling.de.