FRANKFURT GEHT AUS! 2022

© Journal Frankfurt

Stillstand nach dem Lockdown? Von wegen! Die Redaktion von FRANKFURT GEHT AUS! war bereits unmittelbar nach der Wiederöffnung der Gastronomie am Start und begeistert, welche Zuversicht und Innovationskraft in der Frankfurter Gastroszene sicht- und schmeckbar wurden. Die Ergebnisse sind nun zusammengetragen und in Szene gesetzt: Am 29. Oktober erschien FRANKFURT & RHEIN – MAIN GEHT AUS! 2022 mit einer Druckauflage von 50.000 Exemplaren.
Ebenfalls seit dem 29. Oktober stehen die neuen Top-Listen auch für die Nutzer der neuen FRANKFURT GEHT AUS-App zur Verfügung. Die App wurde komplett überarbeitet und kommt mit vielen neuen, praktischen Features, die Sie lieben werden. Und das Beste daran: Die Redaktion hat beschlossen, Heft und App noch näher zusammenzuführen und beides zum gemeinsamen Preis von 6,80 € anzubieten – wer das Heft kauft, bekommt die App jetzt gratis dazu – und umgekehrt ebenso!

FRANKFURT GEHT AUS! 2022
Abgebildete Köche von links nach rechts:
Olbrick // Jan Mulik // 1. Geheimtipps Rhein-Main, Top 5 Exklusiv Wiesbaden/Darmstadt/Mainz
Masa Japanese Kitchen // Masaru Oae // 1. Platz „Asian Fine Dining“ & 1. Platz „Japan“
Ristorante Carmelo Greco // Carmelo Greco // 1. Platz “Italian Fine Dining”
Trando // Do Quang Hoa // 1. Platz „Vietnam“
Trares // René Postel // 1. Platz „Trendküche Frankfurt“
Lafleur // Andreas Krolik // 1. Platz „Frankreich exklusiv“, Top Five „Veggie & Vegan exklusiv“, Top „Five Frankurt Exklusiv“ & 1. Platz „Exklusiv Frankfurt und Rhein-Main“
360 Grad // Alexander Hohlwein // 1. Platz “Exklusiv Rheingau/Rheinhessen/Taunus“ & Top Five „Exklusiv Frankfur & Rhein-Main“
Restaurant Heimat // Gregor Nowak // 1. Platz „Die Lieblinge Frankfurt“ & Top Five „Frankfurts feine Küche“
Foto: Harald Schröder

Die redaktionellen Highlights

Das im letzten Jahr eingeführte neue Konzept mit neuem Layout, neuer Struktur und der Zusammenlegung von FRANKFURT und RHEIN-MAIN GEHT AUS! kam bei den Lesern bestens an und so kann man sich auch in diesem Jahr wieder genussvoll durch insgesamt 17 Genusswelten blättern, in denen sowohl die Top-Listen als auch Texte und Bilder Appetit auf den Restaurantbesuch machen. Der Weg zur persönlichen Lieblingsküche mit den besten asiatischen, italienischen oder spanischen Restaurants ist kurz, übersichtlich und macht richtig Spaß, denn die Texte werden regelmäßig von wunderschönen Bildern begleitet.

Die Restaurants

Auch in diesem Jahr bildet das Heft wieder die 450 empfehlenswertesten Adressen der gesamten Region ab und das mit dem gewohnt breiten Spektrum – von exklusiven Gourmet-Tempeln über exotische Geheimtipps bis hin zu brodelnden Szene-Bars, die man nur findet, wenn man ganz genau weiß, wo man klingeln muss. Jeder Geschmack und jeder Geldbeutel wird dabei in den verschiedenen Top-Listen berücksichtigt – gut essen gehen war noch nie so einfach! Die beliebtesten Extras aus FRANKFURT GEHT
AUS! und RHEIN-MAIN GEHT AUS! sind natürlich wieder dabei: Es gibt sowohl eine komplette Doppelseite mit den schönsten Tellern, die der Redaktion in diesem Jahr begegnet sind als auch wieder brandheiße Tipps von den Küchenchefs selbst, die uns ihre Lieblingslocations verraten haben. Die Foodie-to-do-Liste bekommt diesmal sogar eine Erweiterung in Richtung Instagram und wird mit einem tollen Gewinnspiel verbunden.

Ganz neu: QR-Codes bei jedem Restauranteintrag führen in Sekundenschnee vom Heft zur App: So können aktuelle Öffnungszeiten überprüft und Speisekarten abgerufen werden und Online-Reservierungen gemacht werden. Apropos online: Hinter jedem Eintrag steht nun ein QR-Code, der in Windeseile zum jeweiligen Eintrag in der App führt – schneller geht’s nicht zum Lieblingsrestaurant. Einfach nur ein schneller Blick auf alle aktuellen Toplisten gefällig? Über das Inhaltsverzeichnis im Heft geht’s per QR-Code direkt dorthin!

Für die Tester gelten die seit nunmehr 33 Jahren gewohnt strengen Regeln: Alle Restaurants werden anonym getestet, alle Rechnungen selbst bezahlt. Die Auswahl und Bewertung der Restaurants durch die Redaktion erfolgt ausschließlich aufgrund ihrer Qualität, und im Falle eines Flops wurden die schlechten Küchenleistungen durch die Besuche mehrerer unterschiedlicher Tester an verschiedenen Tagen bestätigt.

Die beliebten Top–Listen werden dabei jedes Jahr neu auf ihre Aktualität geprüft. Absolutes Highlight ist wieder die Liste Rhein-Main Exklusiv in der Genusswelt Haute Cuisine, in der sich die Top-Adressen der gesamten Region – also auch die von Frankfurt – untereinander messen. Der Blick auf die einzelnen Top-Listen offenbart dabei spannende Konstellationen. So ist das Lafleur auch im Vergleich mit den Spitzenrestaurants der gesamten Region wieder die unbestrittene Nummer eins der Liste Rhein-Main Exklusiv, während der erste Platz der Liste Wiesbaden, Mainz und Darmstadt Exklusiv diesmal an das zum Glück wieder geöffnete Restaurant Ente geht. Es folgt eine faustdicke Überraschung: Philipp Stein kocht sein Restaurant Stein’s Traube auf Platz zwei dieser Kategorie – und damit ist es mit den Überraschungen nicht vorbei, denn die Zeiten, in denen aus Darmstadt nur wenig Erfreuliches zu vermelden war, sind endgültig vorbei. Nach der guten Platzierung des Ox im letzten Jahr setzt sich nun mit dem neu
eröffneten Olbrick ein weiteres Restaurant aus der viertgrößten Stadt Hessens in dieser Topliste fest, landet direkt auf Rang drei und ist zudem noch der Geheimtipp des Jahres.

Im 360 Grad in Limburg kann man sich unterdessen an die Pole-Position gewöhnen, denn ein weiteres Mal landen Alexander Hohlwein und sein Team auf Platz eins der Liste Rheingau, Rheinhessen und Taunus Exklusiv, gefolgt vom Restaurant Jean und Kauper’s Kapellenhof. Das beste Frankfurter Restaurant ist und bleibt das Lafleur, dicht gefolgt vom Gustav und dem endlich wieder geöffneten Restaurant Français. Das Bidlabu hält die Top-Position der Liste Frankfurts feine Küche, Silber bekommt diesmal das Aureus.

Trendküche muss spannend sein und kaum einer kann das von sich so sicher behaupten wie das Küchenteam des neu eröffneten Pankraz in Mainz, das folgerichtig den ersten Platz in der Liste Trendküche Rhein-Main belegt. Einen rauf heißt es für die Bar Shuka – und zwar auf den ersten Platz der Liste Eat & Meet Hot Spots, während Ricky Saward mit sinnlicher Innovationskraft ein weiteres Mal auf Platz eins der Liste Veggie & Vegan Exklusiv steht.

Bei den Länderküchen gibt es ein paar Verschiebungen und eine der spektakulärsten Neueröffnungen des Jahres. Die Brasserie Mon Amie Maxi kann sich nach Jahren der Abstinenz wieder über den Goldrang in der Liste Bistros und Brasserien freuen, während Carmelo Greco diesen Platz mit schier unglaublicher Konstanz und Kreativität ein weiteres Mal in der Liste Italian Fine Dining behauptet. In diesem Jahr konnte Mario Lohninger nicht nur den ersten Platz unter den österreichischen Restaurants souverän behaupten, er darf sich auch über den Neuzugang in die wohl beständigste Liste von FRANKFURT GEHT AUS! freuen – er steigt auf Platz 6 in die Liste der Lieblinge ein. Die spannendste Neueröffnung ist für die Redaktion in diesem Jahr jedoch das Masa Japanese Kitchen, wo Küchenchef Masaru Oae seine Landesküche zu ungeahnten Höhen kocht und folgerichtig Platz 1 sowohl bei den Japanern als auch in der Liste Asian Fine Dining belegt. Und wie heißt die beste Szenebar, der beste Afrikaner, wer macht
diesmal die beste Pizza der Stadt und wo liegt die beste Adresse für exklusiven Fleischgenuss? Steht im Heft!

Frankfurt geht aus! 2022 – Die App
© Journal Frankfurt

Die Flops

Nachdem die Redaktion im letzten Jahr ganz bewusst keine Namen genannt hat, um so der besonderen Situation mitten in der Pandemie Rechnung zu tragen, gibt es diesmal keinen Anlass, Ross und Reiter zu verheimlichen. In diesem Jahr schockierte eine konkrete Restaurantkategorie die Tester, denn so etwas hat es zuvor nicht gegeben: Gleich vier Steakhäuser ließen den Testern förmlich Messer und Gabel in den
Händen gefrieren. Ganz vorn dabei diesmal das Miller & Carter: „Dieser Loup geht nicht seinen geplanten Weg, sondern beinahe unangetastet zurück – das feine Bitzeln nach der Loup-Verkostung auf der Zungenspitze lässt sich auch nicht mit Aqua Panna hinwegspülen“ oder „Hummersauce? Das schmeckt nach Dosensauce“ sind nur Auszüge aus einem Bericht, der kein Detail unkommentiert, die Tester jedoch ratlos und frustriert zurücklässt.

Ebenso miserabel die Performance im The Ash, dem Absteiger des Jahres: „Das 3-gängige Signature Menü ist nichts als eine lieblos dahingeklatschte Zusammenstellung vorgefertigter Zutaten“ folgt später der lakonische Ausspruch „Ashes to Ashes“.

Richtig traurig dann die Performance im ehemaligen Klassiker M Steakhouse, nur noch ein Schatten früherer Tage: „Das Santa-Fe Grass Fed Angus Filet medium rare mit extra Kräuterbutter in Supermarkt-Qualität und Rosmarinkartoffeln, die förmlich in einer Fettlache baden und mit vereinzelten Thymianblättchen serviert werden, wurde perfekt gebraten, bleibt am Gaumen aber wiederum langweilig, ja sogar enttäuschend, da wir aus diesem Hause bisher nur erstklassige Qualität gewöhnt sind“ – „Dieses Steakhouse ist weder edel, noch im 21. Jahrhundert angekommen.“

Was die Tester im Platz im Herzen ertragen mussten, wäre eigentlich beinahe lustig, hätte es nicht so miserabel geschmeckt – und wäre es nicht so teuer gewesen: „Das Grillgemüse ist eine matschige Pampe, der Hummer völlig übergart und somit strohtrocken, das Medium gegarte australische Rinderfilet in der Mitte roh und außen sehr, sehr grau, all das mit viel zu viel zu viel Salz versaut und mit miserabler Steaksauce
verhunzt.“ – die Show zum Drama ist allein schon den Kauf des Heftes wert.

Wie schnell schlechter Service den Genuss vermiesen kann, zeigt sich im Service-Flop des Jahres: In diesen Curry Club möchte keiner der Tester eintreten, denn „einen Mund-Nasen-Schutz trägt hier niemand, noch nicht einmal alibihalber am Kinn, und das weder draußen noch drinnen im fast voll besetzten Gastraum. Dazu passt die unfreundliche Begrüßung.“

Tief enttäuscht waren die Tester auch von der Küchenleistung in den traumhaft gelegenen Opelvillen, denn hier passen Lage und Performance überhaupt nicht zusammen und somit hat sich der Küchenchef den Titel „Der Küchenpfuscher“ redlich verdient. Dramatisch wurde es schließlich beim Besuch des Drei Streifen, denn „schon auf dem Weg zum Tisch fällt auf, dass der Boden vom Frittierdunst dermaßen rutschig ist, dass wir uns zweimal überlegen, ob wir uns auf den glitschigen Weg zurück zum Tresen machen, um uns Besteck aus dem Selbstbedienungskörben zu holen – das dann auch noch schmutzig ist. Zurück am pekigen Tisch warten wir, bis unser Buzzer vibriert und uns auf den Tellern traurige Gewissheit anstarrt: Auch das Essen vermag die Abwärtsspirale nicht mehr zu bremsen“ – der Hygiene-Flop des Jahres machte wieder mal deutlich, dass die Flopliste in FRANKFURT GEHT AUS! eine wichtige Funktion hat: Gäste vor solchen Zuständen zu warnen und den Gastronomen die Chance zu geben, etwas zu ändern. Und zwar schnell.

Sie wollen wissen, wie es wirklich war? Sie haben Lust auf hunderte tolle Restaurants? Dann ab zum Kiosk und das Heft gekauft – die App haben Sie dann mit im Gepäck!

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