FRANKFURT GEHT AUS! 2021

FRANKFURT GEHT AUS! 2021 Köche von links nach rechts, stehend: Ristorante Carmelo Greco // Carmelo Greco // 1. Platz "Italien Fine Dining", Top Five Die Spitze: "Exklusiv Frankfurt & Rhein-Main" & Top Five "Business Lunch" ~ Nihonryori Ken // Kentaro Fujita // 1. Platz "Asian Fine Dining" & 1. Platz "Japan" ~ Moriki // Simon Miller // Top Five "Asien Fine Dining", Top Five "Lieblinge Frankfurt" & Top Five "Eat & Meet Deluxe" ~ Lafleur // Andreas Krolik // 1. Platz "Frankreich exklusiv", Top Five "Veggie & Vegan exklusiv", 1. Platz Die Spitze: Exklusiv Frankfurt & Rhein-Main & 1. Platz "Frankfurt exklusiv" ~ Das Bootshaus im Hotel Papa Rhein // Nils Henkel // 1. Platz "Trendküche Rhein-Main" & 1. Platz "Die Geheimtipps Rhein-Main" Pino's Restaurant // Pino Fichera & Biana Feige // 1. Platz "Eat & Meet Hotspots" & Top Five "Essen nach Mitternacht" ~ Köche von links nach rechts, kniend: ~ Jaffa Market // Moris Gabay // 1. Platz "Mittagspause international" Seven Swans // Ricky Saward // 1. Platz "Veggie & Vegan exklusiv" ~ Foto: Dirk Ostermeier

Auch in Corona-Jahr 2020 sind die FRANKFURT GEHT AUS!-Tester – wenn auch mit erheblicher Verspätung wegen geschlossener Lokale – zum 32. Mal ausgeschwärmt und haben von der Currywurstbude bis zum Sternelokal nichts unversucht gelassen. Die Redaktion hat die überraschende Corona-Zwangspause im Frühjahr genutzt, um das Heft neu zu erfinden. Mit drei Monaten Verspätung erscheint FRANKFURT GEHT AUS! nun zu dem Termin, der eigentlich für das Schwesterheft RHEIN-MAIN GEHT AUS! reserviert war. So haben wir in diesem Jahr beide zu einem neuen Heft zusammengeführt. Am 09. Oktober erscheint es mit einer Druckauflage von 50.000 Exemplaren.

Ebenfalls am 09. Oktober stehen die neuen Top-Listen auch für die Nutzer der neuen FRANKFURT GEHT AUS-App zur Verfügung. Die App wurde komplett überarbeitet und kommt mit vielen neuen, praktischen Features, die Sie lieben werden. Und das Beste daran: Für Heftkäufer kostet die App statt 6,99 € NUR 1,99 €.

Die redaktionellen Highlights

Neues Layout, neue Struktur, neue Bildsprache: Der Star ist diesmal das Heft selbst. Während des Lockdowns hatte die Redaktion ausreichend Zeit, das 31 Jahre alte Konzept auf den Prüfstand zu stellen – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die gewohnte Zweiteilung in Top-Listen mit ganzseitigen Bildern und dem folgenden A bis Z-Teil ist insgesamt 17 Genusswelten gewichen, in denen die Leser nun sowohl die Top-Listen als auch die Texte und zahlreiche Bilder vorfinden. So ist der Weg zur persönlichen Lieblingsküche mit den besten asiatischen, italienischen oder spanischen Restaurants viel kürzer als früher, absolut übersichtlich und zugleich ungemein sinnlich, denn die Texte werden immer wieder von schönen Bildern begleitet. Kurz gesagt: Weniger Telefonbuch, mehr Erlebnis, mehr Spaß an unterschiedlichen Themen bei klarer Gliederung!

© Journal Frankfurt

Die Restaurants

Die wichtigste Neuerung: FRANKFURT GEHT AUS! und RHEIN-MAIN GEHT AUS! sind nun in einem Heft vereint. Somit bildet das Heft nun die 450 empfehlenswertesten Adressen der gesamten Region ab und das mit dem gewohnt breiten Spektrum – von exklusiven Gourmet-Tempeln über exotische Geheimtipps bis hin zu brodelnden Szene-Bars, die man nur findet, wenn man ganz genau weiß, wo man klingeln muss. Jeder Geschmack und jeder Geldbeutel wird dabei in den verschiedenen Top-Listen berücksichtigt – gut essen gehen war noch nie so einfach! Dabei finden diesmal beliebte Extras aus FRANKFURT GEHT AUS! und RHEIN-MAIN GEHT AUS! zusammen: Es gibt sowohl die Foodie-to-do-Liste als auch eine Seite mit den schönsten Tellern, die der Redaktion begegnet sind.

Für die Tester gelten dabei natürlich strenge Regeln: Alle Restaurants werden anonym getestet, alle Rechnungen selbst bezahlt. Die Auswahl und Bewertung der Restaurants durch die Redaktion erfolgt ausschließlich aufgrund ihrer Qualität, und im Falle eines Flops wurden die schlechten Küchenleistungen durch die Besuche mehrerer unterschiedlicher Tester an verschiedenen Tagen bestätigt.

Die beliebten Top–Listen werden nicht nur jedes Jahr neu getestet, sondern wurden in diesem Jahr auch besonders auf ihre Aktualität geprüft. Absolutes Highlight ist die neue Liste Rhein-Main Exklusiv in der Genusswelt Haute Cuisine: Zum ersten Mal messen sich die Top-Adressen der gesamten Region, also auch die von Frankfurt, untereinander! Außerdem ergibt sich durch die komplette Neuordnung des Heftes eine weitere Differenzierung: Aus einer Steak-Liste wurden etwa drei – Steaks, Steaks Deluxe und Meat Specials bilden die neue Vielfalt für Carnivoren einfach besser ab. Das gilt auch für vegetarische und vegane Restaurants, die nun in den Listen Veggie & Vegan Exklusiv und Veggie & Vegan Trend gegliedert sind und das gesamte Rhein-Main-Gebiet umfassen. Begrifflichkeiten wurden verfeinert – so heißt die Klassische Deutsche Küche nun einfach Deutsche Küche und findet sowohl in Frankfurt als auch in Rhein-Main statt. Die umfangreichste Genusswelt heißt Ab ins Grüne und fasst die Regionen rund um die Mainmetropole zusammen – die besten Landgasthäuser und Ausflugsziele auf einen Blick!

Geblieben ist der große Pizza-Teil, in dem neben der Top-Liste mit den fünf besten Pizzerien der gesamten Stadt eigene Top-Listen für Norden, Süden, Osten, Westen und Mitte der Stadt die Richtung zur besten Pizza zeigen. Die beste Pizzeria der ganzen Stadt war auch in diesem Jahr, da sind sich unsere Tester einig, Dal Bianco in Sachsenhausen. Für die Connaisseurs gibt es außerdem erstmals eigene Top-Listen für die unterschiedlichen Pizza-Stile Romana und das Trendthema Napoletana.

Der Blick auf die einzelnen Top-Listen offenbart trotz Corona sehr spannende neue Konstellationen. So ist das Lafleur auch im Vergleich mit den Spitzenrestaurants der gesamten Region die unbestrittene Nummer eins der neuen Liste Rhein-Main Exklusiv, während der erste Platz der ebenfalls neuen Liste Wiesbaden, Mainz und Darmstadt Exklusiv an das neu eröffnete Darmstädter Restaurant Ox geht, in dem moderne, zeitgemäße Kochkunst auf höchstem Niveau zelebriert wird. Das gilt auch für das 360 Grad in Limburg, das vor Kronenschlösschen und Jean den ersten Platz der neuen Liste Rheingau, Rheinhessen und Taunus Exklusiv belegt. Das beste Frankfurter Restaurant ist und bleibt das Lafleur, dicht gefolgt vom Duo Gustav und Weinsinn. Erstmals mussten Restaurants ohne Platzierung aufgeführt werden, da zwar damit zu rechnen ist, dass diese bald wiedereröffnen werden, bis zum Redaktionsschluss aber kein Test möglich war. Das gilt für Tiger-Restaurant, Restaurant Français, Petit Royal und das Wiesbadener Restaurant Ente – angesichts der schwierigen Situation der Gastronomie eine erstaunlich kleine Anzahl. Sobald hier wieder geöffnet ist, werden die Tests für die Rankings in der FRANKFURT GEHT AUS!-App nachgeholt und umgesetzt.

Gleich zwei erste Plätze kann Nils Henkel verzeichnen, der ja zum Glück in der Region geblieben ist und im brandneuen Bingener Hotel-Restaurant Papa Rhein Meilensteine in Sachen Casual Fine Dining setzt. Er ist sowohl Nummer eins der Liste Trendküche Rhein-Main als auch der wichtigste Geheimtipp des Jahres. Der neue Star der Szene ist Pino Fichera: Sein Restaurant Pino setzt sich sofort auf Platz eins der Liste Eat & Meet Hotspots, gefolgt von Bar Shuka und dem ebenfalls neuen Konzept So:lt in der Schweizer Straße. Ist es das nahende Ende seines Engagements im kleinsten Spitzenrestaurant der Stadt, das Ricky Saward derart antreibt? Mit seinem Menü kochte er das Seven Swans noch vor dem Lafleur auf Platz eins der Liste Veggie & Vegan Exklusiv – der Text endet mit der dringenden Bitte „Rettet die sieben Schwäne!“.

Bei den Länderküchen konnten sich viele Platzhirsche behaupten. Die Maaschanz belegt ein weiteres Jahr Platz Eins der Topliste Bistros und Brasserien, Carmelo Greco hat ein weiteres Mal die Spitze der Liste Italian Fine Dining behauptet und Mario Lohninger ist – wenn auch knapp – nach wie vor der beste österreichische Koch der Stadt. Erstmals an der Spitze der spanischen Restaurants steht das Informal – Cafe Tipo Madrid aus Offenbach, während das Restaurant Sonnenblume den Platz des besten chinesischen Restaurants erobern konnte. Und wie heißt die beste Szenebar, der beste Afrikaner und wo liegt die beste Adresse für exklusiven Fleischgenuss? Steht im Heft!

Die Flops

Seit 32 Jahren gehört diese Rubrik zu den meistgelesenen von FRANKFURT GEHT AUS! und natürlich ist sie auch fester Bestandteil des neuen Konzepts. In diesem und hoffentlich nur in diesem (pandemiegeplagten) Jahr hat sich die Redaktion allerdings zu einer besonderen Maßnahme entschlossen: Es werden diesmal keine Namen von Restaurants, Gastronomen oder Küchenchefs genannt. Nach dem coronabedingten Lockdown und der durch Abstandsregeln bedingten Verringerung der Sitzplätze plus Zusatzkosten durch Hygienemaßnahmen und ängstliche Zurückhaltung bei vielen Gästen kämpfen zahlreiche Gastronomen ums nackte Überleben und verlieren dabei auch immer mal wieder Überblick, Maß und Kontrolle. Das ist in einer solchen Ausnahmesituation, wie es sie zuvor noch nicht gegeben hat, nicht nur verständlich, sondern fast schon zu erwarten. Es gibt also aktuell eher mehr als weniger zu beanstanden. Schließlich verlangen die Gastgeber nach wie vor die vollen Preise, selbst wenn man den Sparzwang förmlich am Gaumen „erlebt“. Doch die Rolle als unerbittliche Richter über Gut und Böse fällt aktuell schwer, da die Redaktion genau weiß, woran es in den meisten Fällen liegt, wenn die Küchenleistung heftig zurückgefahren wird. Also haben sich die Tester den Ärger von der Seele geschrieben – und anschließend alle Namen und deutlichen Hinweise auf das konkrete Restaurant herausredigiert, denn es gehört sich nicht nachzutreten, wenn jemand ohnehin schon (schuldlos) am Boden liegt. Die anonymisierten Texte erfüllen in diesem Jahr nicht ihre Warnfunktion – spannende Lektüre sind sie aber allemal!

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