Februar-Programm des Freien Schauspiel Ensemble Frankfurt

Die Unvollendete ~ Freis Schauspiel Ensemble Frankfurt ~ Ensemble ~ © Felix Holland

DIE UNVOLLENDETE

1918. Ein Stück deutsche Revolution
01.02. 20 Uhr/ 04.02. – 19.30 Uhr/ 28./29.02. – 20 Uhr

Theatralische Beschwörung eines vergessenen großen Aufbruchs: wilde Formationen des Widerstands, messerscharfe Streitgespräche, erhabene Staatsakte, schmutzige Intrigen, brillante politische Diskurse, Aufruhr, Chaos, dummdreiste Hinterzimmerdiplomatie, blanker Terror.
Es werden Pläne entwickelt für einen radikaldemokratischen Zukunftsstaat, die gerade heute in einer Zeit, wo viele Bürger vehement dagegen protestieren, dass über sie hinwegregiert wird, wertvolle inspirierende Impulse geben können.

Inszenierung: Reinhard Hinzpeter
Bühne: Gerd Friedrich
Dramaturgie: Sten Volkemer

Es spielen: Moritz Buch, Michaela Conrad, Bettina Kaminski, Ives Pancera, Jana Saxler, Hans-Peter Schupp

FAUST I + II

von Johann Wolfgang von Goethe
1./12./13.02. um 19.30 Uhr

Arzt, Wissenschaftler, Esoteriker, Magier, Philosoph, Genie, Tatmensch, Lebemann. – Was ist Faust? Tödlich gekränkt, weil das Universum ihm, dem „Ebenbild der Gottheit“, sein Geheimnis nicht preisgibt, verschreibt Faust Mephisto seine Seele, um sich in die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins zu stürzen und durch Handeln, Erleben und Erleiden die Welt zu begreifen.

Inszenierung: Reinhard Hinzpeter
Bühne: Gerd Friedrich

Es spielen: Axel Gottschick, Bettina Kaminski

MARIA STUART

nach Friedrich Schiller
08.02. um 20 Uhr / 09.02. um 18 Uhr / zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Zwei starke Frauen im Kampf um die Macht: Elisabeth I und Maria Stuart, England und Schottland, ein Jahrhundertkonflikt, ein ewiger Unruheherd. Wann wird es endlich Frieden geben?

19 Jahr lang hält Elisabeth ihre eigene Kusine, Maria Stuart, ehemals Königin von Schottland, in einem Schloss fernab von London gefangen. Aus Angst, dass Maria ihren Anspruch auf Englands Thron geltend macht, das Volk aufhetzt, einen Bürgerkrieg entfesselt.
Endlich treffen sich die beiden Rivalinnen persönlich, und alle Hoffnung richtet sich auf diese entscheidende Begegnung…

Inszenierung: Reinhard Hinzpeter
Ausstattung: Gerd Friedrich

Es spielen Bettina Kaminski, Neda Rahmanian

DIPLOMATIE

von Cyril Gély
15.02. um 20 Uhr

Paris, im August 1944. Noch halten die deutschen Soldaten einen großen Teil von Frankreich und die Hauptstadt des Landes besetzt. Aber was wird passieren, wenn die Alliierten in den nächsten Tagen in Paris einmarschieren? Schauplatz des Stückes ist das Hotel Meurice, der Sitz des Wehrmachtsbefehlshabers von Groß-Paris, General Dietrich von Choltitz. Er hat von Hitler den Befehl erhalten: „Paris darf nicht oder nur als Trümmerfeld in die Hand des Feindes fallen“. Alles ist für die Zerstörung der französischen Hauptstadt vorbereitet. Plötzlich taucht durch eine Geheimtür der schwedische Generalkonsul Raoul Nordling im Büro des Generals auf. Ein Stück über Krieg und Diplomatie, über die Widersprüche zwischen den Gesetzen des Krieges und den Geboten der Menschlichkeit.

Inszenierung: Bettina Kaminski
Bühne: Gerd Friedrich

Es spielen: Jürgen Beck-Rebholz, David Földszin, Adrian Scherschel

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