Erste Szenische Lesung von David Chotjewitzs »Besuch bei Einstein«

Im Megalomania Theater Frankfurt/M

© Megalomania Theater Frankfurt/M

Mono-Einstein

1954, Princton USA: Angesichts der Entscheidung über eine Operation mit einer 50 prozentigen Überlebenschance zieht der Physiker Albert Einstein, 75 Jahre alt, eine Bilanz seines Lebens.
Mögliche Kapitelüberschriften:
Mileva und die Söhne. Aufstieg und Fall einer Familie.
Einstein und die Gemeinde der Wissenschaftler. Das Gedankenexperiment.
Noch 19. Jahrhundert. Einstein in München. Ein Anfang und eine Ende.
Die Wissenschaft. Der alltägliche und nicht alltägliche Wahnsinn.
Zurück in München. Klassische Bildung.
Partnerschaft Mileva und Albert. Und die Söhne. Eine Familie.
Einstein und die Bombe.
Albert Einstein und Hans Albert Einstein, Vater und Sohn.
Tete. Das Ende.

© Megalomania Theater Frankfurt/M

Leben des Einstein

Ein großes biografisches Stück über einen Menschen, wie es ihn sehr selten gibt. Gezeigt wird der rebellische Schüler, der als junger Mensch den Nobelpreis für Physik erhält.
Der freundlich zugewandten Partner und Vater, dessen Frau Mileva unglücklich und von ihm entfernt stirbt, dessen Sohn Tete Jahre in einer Nervenheilanstalt lebt und dort einsam stirbt.
Der „Vater der Atombombe“, der immer wieder eindringlich für Frieden und Abrüstung eintritt.

Vorbildlich unvorbildlich – Albert Einstein ist für uns so etwas wie eine Metapher für Menschlichkeit und Eigensinn geworden. Plancks „Wirkungsquantum“ war revolutionärer, Bohrs Atommodell folgenschwerer, Heisenbergs „Unschärfenrelation“ unverständlicher – Trotzdem verblassen alle diese Namen neben Einstein. Doch der „große Mann“ war eben auch ein Mensch unter Menschen. Einstein war Segler, Geiger, er liebte Kinder, Hunde und mehr als nur eine Frau. Er hatte Freundschaften und erbitterte Feindschaften. Er gab mit fünfzehn auf: die Schule, die deutsche Staatsbürgerschaft, die jüdische Religionszugehörigkeit. Ohne Familie, ohne Heimat dauerte es ein paar Jahre, bis er seinen Weg gefunden hatte.

David Chotjewitz über das Buch & die Theaterstücke


Das Stück ist eine Auftragsarbeit des Megalomania Theater. Es basiert auf dem biografischen Roman „Abenteuer des Denkens“, der 1994 im Alibaba Verlag erschien. Die Hauptrolle spielt Oliver Konietzny.
Szenische Lesung und Voraufführungen am 19. und 21. November, sowie am 19. Dezember 21 im Megalomania Theater Frankfurt/M.

Ein zweites Stück „Einstein im Schnee“, das als Solostück auch von David Chotjewitz geschrieben gleichzeitig hätte herauskommen sollen, wird, obwohl fast fertig geprobt, wegen Krankheit des Darstellers in das Jahr 2022 verschoben.

megalomania-theater.de


Oliver Konietzny

Oliver Konietzny ist zum ersten Mal Gast an Theater Megalomania. Der 1987 in Bad Homburg geborene Schauspieler absolvierte sein Studium an der renommierten Otto-Falkenberg-Schule in München. Bereits während seiner Schulzeit spielte er an den Münchner Kammerspielen, u. a. in der Regie von Christiane Pohle in Jeff Koons (Rainald Götz). Nach seinem Studium führten ihn Engagements an das Theater Erlangen, das Theaterhaus Jena und das Staatstheater Darmstadt. Zudem trat er vermehrt am Mousonturm, dem Studio Naxos und der Theaterperipherie in Frankfurt auf. Regisseure mit denen er zusammen arbeitete sind u. a. Johanna Wehner, Moritz Schönecker, Robin Telfer, Carolin Millner, Dominik von Gunten, Nicolai Hampel, Hadi Khanjanour und Ulf Goerke. Oliver Konietzny war erst kürzlich in einer Hauptrolle der ARD TV-ProduktionViele Kühe und ein schwarzes Schaf(Regie: Matthias Steurer) zu sehen. Außerdem war er in diversen Filmproduktionen vertreten, etwa inSchuld sind immer die anderen(Kino 2010),Wann endlich küsst du mich?(Kino 2013)Dessau Dancers(Kino 2014),Wir waren Könige(Kino 2015),Plötzlich Türke(Netflix 2016) undDie Dasslers(ARD 2017),Blockbustaz(Netflix 2018) und vor kurzem inKids Run(Kino 2020). Er erhielt ein Stipendium des Deutschen Bühnenvereins und zwei Nominierungen für den Nachwuchspreis des Filmfests Münchens. Neben seiner Tätigkeit in Theater und Filmbereich ist Oliver Konietzny als Sprecher gefragt.

olikoni.de