Elisabeth Sobotka übernimmt die Intendanz der Staatsoper Unter den Linden

Elisabeth Sobotka, Intendantin der Bregenzer Festspiele (© Bregenzer Festspiele / Anja Köhler ~ andereart.de)

Die Bregenzer Festspielintendantin Elisabeth Sobotka wechselt im Herbst 2024 nach Berlin. Sie übernimmt mit der Intendanz der Staatsoper Unter den Linden eines der weltweit führenden Opernhäuser. Ihren Vertrag mit den Bregenzer Festspielen erfüllt sie vereinbarungsgemäß bis zum Ende der Laufzeit nach dem Sommer 2024. Die aus Wien stammende Kulturmanagerin leitet seit 2015 das Sommerfestival am Bodensee.

„Elisabeth Sobotka hat nicht nur auf der Seebühne große Erfolge erschaffen, sondern auch die weiteren Spielorte des Festivals künstlerisch profiliert. Obwohl noch drei gemeinsame Festspielsommer vor uns liegen, möchte ich schon jetzt meine große Anerkennung für ihre hervorragende künstlerische Arbeit aussprechen und zur neuen Position in Berlin gratulieren“, sagt Festspielpräsident Hans-Peter Metzler.

„Ich freue mich sehr über die neue Aufgabe in Berlin, wenngleich der Abschied aus Bregenz schwerfallen wird. Die Staatsoper Unter den Linden ist ein Haus voller wunderbarer Möglichkeiten, gleichzeitig werde ich die Bregenzer Festspiele als einen außergewöhnlichen Ort mit einer außergewöhnlichen Magie vermissen“, sagt Elisabeth Sobotka.

Ausschreibung nach dem Sommer

Die frei werdende Position in Bregenz soll nach dem kommenden Festspielsommer zur Neubesetzung ausgeschrieben werden. „Genauso erfolgreich wie im Jahr 2012 mit der Designation von Elisabeth Sobotka, werden wir nun gemeinsam im Stiftungsvorstand und Hand-in-Hand mit den zuständigen Gremien in einem professionellen Ausschreibungs-Prozess die ideale Kandidatin oder den idealen Kandidaten für die künstlerische Leitung der Bregenzer Festspiele finden“, sagt Festspielpräsident Hans-Peter Metzler.

Der Berliner Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer: „Ich freue mich, dass der Stiftungsrat der Stiftung Oper der Empfehlung des von mir eingesetzten Expertinnen- und Expertengremiums, das sich mit der Neubesetzung des nicht nur für die Berliner Musiktheaterlandschaft bedeutenden Amtes intensiv beschäftigt und ein einvernehmliches Votum abgegeben hat, gefolgt ist. Wir gewinnen mit Frau Sobotka eine überaus kompetente, international erfahrene und leidenschaftliche Kulturmanagerin, die mit der Staatsoper Unter den Linden seit langem verbunden ist.“

Der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim: „Ich kenne und schätze Elisabeth Sobotka seit vielen Jahren. Ihre Zeit als Operndirektorin an der Staatsoper war von einer sehr beglückenden und fruchtbaren Zusammenarbeit gekennzeichnet, und so sehe ich Frau Sobotkas Amtsantritt mit großer Freude entgegen. Ich habe ihren Weg in den vergangenen Jahren interessiert verfolgt. Sie ist engagiert, kenntnisreich, begeisterungsfähig und äußerst vielseitig in ihrem künstlerischen Denken. Darüber hinaus schätze ich ihre kollegiale Art und ihren Führungsstil sehr. Sie brennt für die Oper und die Musik und ist als Intendantin ein Glücksfall für die Staatsoper.“

See-Neuproduktion unter neuer künstlerischer Leitung 2026

Die erste Festspielsaison der neuen Intendantin oder des neuen Intendanten ist somit im Sommer 2025, die erste Neuproduktion des Spiels auf dem See unter der neuen künstlerischen Leitung wird im Sommer 2026 sein. Nach dem Spiel auf dem See Madame Butterfly der Jahre 2022 und 2023 steht in den Sommern 2024 und 2025 Carl Maria von Webers Der Freischütz in der Regie von Rigoletto-Regisseur Philipp Stölzl auf dem Programm.



bregenzerfestspiele.com / staatsoper-berlin.de