»Elektra/Iphigenie« ab 24. Oktober am Staatstheater Mainz

Elektra/Iphigenie ~ Staatstheater Mainz ~ Vorabbild ~ © Andreas Etter

In Alexander Nerlichs Inzenierung begegnen sich in einer Spiegelwelt zwei Schwestern, die in den Geschichten der Mythologie nie aufeinander treffen.
Ausgelöst durch einen alten Fluch, zieht sich eine Spur von Gewalt und Hass durch die Familiengeschichte der Geschwister Iphigenie, Elektra und Orestes. Dieser Fluch holte einst auch deren Vater, den Heerführer Agamemnon ein: Um in den Krieg gegen Troja ziehen zu können, opferte er seine Tochter Iphigenie.
Ihre Mutter Klytämnestra schwörte Rache und brachte zusammen mit ihrem Liebhaber Äghist ihren Mann Agamemnon um. Um den Tod ihres Vaters zu rächen, töten nun die beiden übrigen Geschwister Orest und Elektra wiederum ihre Mutter Klytämnestra und Ägisth. Orest versucht nun, vor seinem Schicksal zu fliehen und nicht auch der Rache zum Opfer zu fallen. Von Apollons Orakel wird er nach Tauris gesandt, wo er auf seine totgeglaubte Schwester trifft. Diese versucht der Gewalt ein Ende zu setzen und begründet den Anfang der Diplomatie durch die Aufnahme von Gesprächen.


Elektra/Iphigenie

Nach Sophokles (um 413 v. Chr.), Johann Wolfgang von Goethe (1779), Hugo von Hofmannsthal (1903), Aischylos (um 458 v. Chr.) und Euripides (um 420 v. Chr.)

Premiere am Staatstheater Mainz: 24. Oktober 20 (Großes Haus)

Inszenierung: Alexander Nerlich
Bühne: Robert Schweer
Kostüme: Zana Bosnjak
Choreografie: Laura Witzleben
Musik: Malte Preuss
Licht: Ulrich Schneider
Dramaturgie: Rebecca Reuter

Besetzung:

Elektra: Elena Berthold
Iphigenie: Lisa Eder
Orest: Mark Ortel
Pylades: Simon Braunboeck
Aigisthos/Thoas: Johannes Schmidt
Klytaimnestra/Arkas: Hannah von Peinen

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