Eine Premiere und zwei Wiederaufnahmen im Januar 22 an der Oper Frankfurt

Johannes Martin Kränzle (© Christian Palm)

Warten auf heute (Schönberg/Martin), Premiere an der Oper Frankfurt am 16. Januar 22

Unter dem Titel Warten auf Heute präsentiert die Oper Frankfurt einen Abend, der drei Werke von Arnold Schönberg (1874-1951) mit einem Liederzyklus von Frank Martin (1890-1974) kombiniert: Das Libretto zu Schönbergs Einakter Von heute auf morgen verfasste dessen Ehefrau Gertrud unter dem Pseudonym Max Blonda. 1930 wurde das dritte musiktheatralische Werk Schönbergs, des Gründers der Zweiten Wiener Schule, im Frankfurter Opernhaus uraufgeführt.

Dieser in Zwölftontechnik komponierten Zeitoper schließt sich die vom Magdeburger Heinrichshofen’s Verlag in Auftrag gegebene Filmmusik an, die im selben Jahr an der Berliner Krolloper Premiere feierte. Der Tonsetzer folgt keinen weiteren Vorgaben als lediglich den drei Schlagworten „Drohende Gefahr, Angst, Katastrophe“, die als Untertitel das Programm seiner expressiven Begleitmusik zu einer Lichtspielszene anzeigen.

Der Text des 1949 erstmals in der Orchesterfassung in Venedig aufgeführten Liederzyklus Sechs Monologe aus „Jedermann“ des Schweizer Komponisten Frank Martin geht auf das Stück Hugo von Hofmannsthals zurück. Schönbergs einaktiges Monodram Erwartung, dessen Libretto die angehende Wiener Dermatologin Marie Pappenheim innerhalb von drei Wochen zu Papier brachte, beschließt diesen Abend. Unter dem Dirigat Alexander Zemlinskys fand 1924 – fünfzehn Jahre nach Vollendung der Komposition – die Uraufführung von Schönbergs Bühnenwerk am Deutschen Theater Prag statt.

Zum Handlungsfaden der Inszenierung: Ihr Eheleben mit Kind ist eingefahren, verläuft alltäglich und ohne große Überraschungen. Die Rollen sind klar verteilt. Als das Paar von einer Abendveranstaltung nach Hause kommt, beginnt die Gleichförmigkeit zu bröckeln: Während der Mann seiner Faszination für eine Freundin seiner Frau nachhängt, beginnt die Frau, für einen Tenor zu schwärmen. Sie will ihren Mann eifersüchtig machen und verliert sich in einem Rollenspiel, das ihr bürgerliches Eheleben in Frage stellt. Kurz darauf kommt es zum Bruch der Ehe. Der Mann bleibt im gemeinsamen Haus zurück. Die Jahre vergehen und zwei Menschen, die einst einen gemeinsamen Weg gegangen sind, beginnen zu altern – jeder für sich.

Der britische Dirigent Alexander Soddy kehrt nach seinem 2014/15 mit der Wiederaufnahmeserie von Rossinis La Cenerentola erfolgten Debüt zurück an die Oper Frankfurt. In seiner letzten Saison als Generalmusikdirektor des Nationaltheaters Mannheim leitet er die Neuproduktionen von Tristan und Isolde und Der Ring des Nibelungen sowie die Wiederaufnahme von Der fliegende Holländer. Gastengagements führen ihn im Frühjahr 2022 mit Madama Butterfly an die New Yorker Metropolitan Opera.

Der deutsch-französische Regisseur David Hermann inszeniert hier seit 2004/05 regelmäßig besondere Werke wie zuletzt Leoš Janáčeks Aus einem Totenhaus und Ernst Křeneks Drei Einakter. Unlängst erarbeitete er an der Deutschen Oper Berlin Fidelio.

Die amerikanische Sopranistin Elizabeth Sutphen (Ehefrau in Von heute auf morgen), die von 2016 bis 2018 dem Frankfurter Opernstudio angehörte, war jüngst als Oriana in Vorstellungen von Händels Amadigi im Bockenheimer Depot zu erleben. Die übrigen Partien in Schönbergs Von heute auf morgen übernehmen, angeführt von Bariton Sebastian Geyer (Ehemann), weitere Ensemblemitglieder.

Camilla Nylund
© anna.s.

Mit der finnischen Sopranistin Camilla Nylund (Eine Frau in Erwartung) und Johannes Martin Kränzle (Jedermann in Sechs Monologe aus „Jedermann“) sind zwei der Oper Frankfurt eng verbundene Sängerpersönlichkeiten besetzt. Die Sächsische und Österreichische Kammersängerin war hier zuletzt als Gräfin in Strauss’ Capriccio (2017/18) engagiert und wird in der aktuellen Spielzeit mit der Kaiserin in Die Frau ohne Schatten eine weitere Strauss-Partie übernehmen. Für den gefragten Bariton stehen mit den Partien Musiklehrer (Ariadne auf Naxos) und Faninal (Der Rosenkavalier) Auftritte an der Metropolitan Opera New York und der Bayerischen Staatsoper an. Die Sechs Monologe aus „Jedermann“ hat er bereits u.a. im Dezember 2016 im Rahmen eines Liederabends am Main vorgetragen und wird sie nun erstmals in der Orchesterfassung interpretieren.

Warten auf heute (Schönberg/Martin)

Premiere an der Oper Frankfurt: 16. Januar 22 (Opernhaus)

VON HEUTE AUF MORGEN
Oper in einem Akt

Von: Arnold Schönberg (1874–1951)
Text: Max Blonda (Pseudonym für Gertrud Schönberg)
Uraufführung: 1930 (Frankfurt am Main, Opernhaus)

BEGLEITMUSIK ZU EINER LICHTSPIELSZENE OP. 34

Von: Arnold Schönberg
Uraufführung: 1930 (Berlin, Krolloper)

SECHS MONOLOGE AUS »JEDERMANN«

Liederzyklus für Bariton und Orchester
Von: Frank Martin (1890–1974)
Text: Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung: 1949 (Venedig)

ERWARTUNG

Monodram in einem Akt
Von: Arnold Schönberg
Text: Marie Pappenheim
Uraufführung: 1924 (Prag, Neues Deutsches Theater)

Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Inszenierung: David Hermann
Bühnenbild und Video: Jo Schramm
Kostüme: Sibylle Wallum
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Mareike Wink

Besetzung:

Von heute auf morgen

Ehefrau: Elizabeth Sutphen
Ehemann: Sebastian Geyer
Freundin: Juanita Lascarro
Sänger: Brian Michael Moore

Sechs Monologe aus »Jedermann«

Jedermann: Johannes Martin Kränzle

Erwartung

Eine Frau: Camilla Nylund

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Weitere Vorstellungen: 20., 23. (18.00 Uhr), 28., 30. (15.30 Uhr) Januar, 2., 5. Februar 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 19 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


Cosi fan tutte (Mozart) wieder im Spielplan der Oper Frankfurt

Cosi fan tutte
Oper Frankfurt, 2010
v.l.n.r. Despina, Fiordiligi und Guglielmo
© Wolfgang Runkel

Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in der Sichtweise von Christof Loy gehört seit der Saison 2007/08 unbestritten zu den Dauerbrennern im Repertoire der Oper Frankfurt, erfreut sich die Produktion doch stets des ungebrochenen Zuspruchs des Publikums. Aber nicht nur die Zuschauer zeigen sich angetan von Loys reduzierter Inszenierung, die das Innenleben ihrer Protagonisten in den Mittelpunkt stellt – auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung jubelte: „Ovationen für ein Frankfurter Mozart-Glück“. Nun wird die Produktion, für die Loy u.a. in der Autorenumfrage des Fachmagazins Opernwelt – neben Hans Neuenfels – zum „Regisseur des Jahres“ 2008 gekürt wurde, zum sechsten Mal wiederaufgenommen.

Così fan tutte – So machen’s alle, ist das nüchterne Fazit einer Wette, welche die Offiziere Guglielmo und Ferrando mit dem Philosophen Don Alfonso abschließen. Um den von diesem propagierten Wankelmut aller Frauen, dem die Freunde die unverbrüchliche Treue ihrer Bräute Fiordiligi und Dorabella entgegenhalten, auf die Probe zu stellen, fassen die Herren einen Plan: Als Türken verkleidet erscheinen die Offiziere – kurz zuvor noch tränenreich in einen fiktiven Krieg verabschiedet – bei den Geliebten und bieten alle Verführungskünste auf, um die Damen zu erobern. Nicht zuletzt durch den Einfluss der in Liebesdingen versierten Zofe Despina kann anfänglicher Widerstand der Umworbenen gebrochen werden. Als das Verwirrspiel schließlich aufgedeckt wird, sind damit aber noch längst nicht alle Fragen geklärt …

Die musikalische Leitung dieser sechsten Wiederaufnahme liegt bei Lothar Koenigs, der hier 2018/19 mit Strauss’ Capriccio sein Hausdebüt vorlegte. Nach Chefpositionen in Cardiff und Osnabrück ist er freiberuflich tätig und regelmäßig zu Gast an den Opernhäusern von Hamburg, Dresden, Zürich, Mailand und London sowie an der New Yorker Metropolitan Opera. Zu seinen jüngsten Aufgaben zählen Korngolds Die tote Stadt und Webers Der Freischütz an der Bayerischen Staatsoper München; geplant sind Mozarts La clemenza di Tito an der Met und Wagners Tristan und Isolde an der Königlichen Oper Kopenhagen. Mit ihm wechselt sich Florian Erdl am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters ab, das er bereits 2018/19 anlässlich von Vorstellungen von Mozarts Die Zauberflöte und Schrekers Der ferne Klang dirigierte. 2019/20 bekleidete er den Posten des kommissarischen Generalmusikdirektors am Theater Pforzheim. Die Besetzung besteht bis auf Gasttenor Jack Swanson (Ferrando) ausschließlich aus Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt. Mit Ausnahme von Kammersängerin Barbara Zechmeister (Despina) und den Alternativbesetzungen Cecelia Hall (Dorabella) und Iurii Samoilov (Guglielmo) sind alle Sänger*innen erstmals in dieser Produktion zu erleben.

Così fan tutte

Dramma giocoso in zwei Akten

Von: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Text: Lorenzo Da Ponte
Uraufführung: 1790 (Wien. Burgtheater)

Premiere an der Oper Frankfurt: 24. März 08
Wiederaufnahme Spielzit 2021/22: 21. Januar 22

Musikalische Leitung: Lothar Koenigs
Inszenierung: Christof Loy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer
Licht: Olaf Winter
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Malte Krasting

Besetzung:

Fiordiligi: Monika Buczkowska
Dorabella: Kelsey Lauritano
Guglielmo: Danylo Matviienko
Ferrando: Jack Swanson
Despina: Barbara Zechmeister
Don Alfonso: Gordon Bintner

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Weitere Vorstellungen: 27. Januar, 6. (18.00 Uhr), 12., 19. (18.00 Uhr), 24. Februar, 6. (15.30 Uhr) März 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Rigoletto (Verdi) wieder im Spielplan der Oper Frankfurt

Rigoletto
Oper
Frankfurt
Rigoletto und Gilda
© Barabara Aumüller ~ szenenfoto.de

„Giuseppe Verdis Rigoletto als bewegendes, tiefschwarzes Opernereignis in Frankfurt,“ titelte die Fuldaer Zeitung nach der Premiere am 19. März 2017, und tatsächlich hatte man in der Hofgesellschaft von Mantua vermutlich selten so verruchte, jedoch gekonnt geführte Individuen erblickt wie in dieser Produktion. Und deshalb konstatierte der Rezensent der Frankfurter Rundschau: „Vieles an Hendrik Müllers inszenatorischer Arbeit zeigte sich als überdurchschnittlich ideenreich und sorgfältig, ja geradezu liebevoll realisiert.“ Zudem konnte man in der Rheinpfalz lesen: „Hendrik Müller nutzt alle theatralischen Mittel und spielt mit ihnen. Keine Scheu hat er vor pathetischen Gesten, überstarken Bildern, grellen Effekten. Doch setzt er sie ein, um hinter die Figuren zu blicken.“ Nun erfolgt die dritte Wiederaufnahme dieser Produktion, die Rigolettos Handeln als Ausdruck übertriebener und sich dadurch gegen die Protagonisten gerichtete Religiosität zeigt.

Der Fluch eines Opfers seines Spottes holt den buckligen Hofnarren Rigoletto grausam ein: Zwar gelingt es ihm, die Existenz seiner Tochter Gilda vor dem Herzog von Mantua zu verbergen, aber als der Frauenheld das schöne Mädchen dennoch entdeckt und entehrt, schwört Rigoletto blutige Rache und setzt den zwielichtigen Sparafucile auf ihn an. Als sich auch Sparafuciles Schwester Maddalena in den Herzog verliebt, hintergeht der Mörder seinen Auftraggeber, so dass Rigoletto am Ende – statt über den Herzog zu triumphieren – seine sterbende Tochter in den Armen hält.

Anlässlich der dritten Wiederaufnahme dieser Produktion aus der Spielzeit 2016/17 sind zahlreiche Neubesetzungen zu vermelden: Die musikalische Leitung übernimmt mit dem Italiener Jader Bignamini der Chefdirigent des Detroit Symphony Orchestras, dem er seit 2020/21 vorsteht. Der gern gesehene Gast an der Oper Frankfurt war hier zuletzt mit den Verdi-Opern Oberto (konzertant), Il trovatore und La forza del destino zu erleben. Der italienische Bariton Simone Del Savio gibt in der Titelpartie sein Hausdebüt. Zu seinen jüngsten Engagements gehört u.a. Belcore in Donizettis L’elisir d’amore an der Opéra National de Paris. Auch Kristina Mkhitaryan (Gilda) singt in dieser Wiederaufnahme-Serie erstmals in Frankfurt. Die russische Sopranistin verkörperte jüngst Lauretta in Puccinis Gianni Schicchi an der Metropolitan Opera in New York sowie Micaëla in Bizets Carmen und die Titelpartie in Verdis La traviata am Royal Opera House Covent Garden in London. In Frankfurt wechselt sie sich in der Partie der Gilda mit der tschechischen Sopranistin Zuzana Marková ab, die hier 2019 bereits als Elvira in Bellinis I puritani zu erleben war. Bei der Frankfurter Operngala im selben Jahr wurde der chinesische Tenor Long Long (Herzog von Mantua) von Intendant Bernd Loebe als Stargast begrüßt, nachdem er beim Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ auf ihn aufmerksam wurde. Seit 2019/20 ist er Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover, wo er u.a. als Rodolfo in Puccinis La Bohème zu erleben war. Aus dem Ensemble steigen Thomas Faulkner (Sparafucile) und Zanda Švēde (Maddalena) neu in die Inszenierung ein. Dies gilt auch für Brian Michael Moore als Alternativbesetzung des Herzogs. Alle übrigen Künstler*innen, auch jene in Doppelbesetzungen wie Publikumsliebling Željko Lučić in der Titelpartie, sind mit der Produktion bereits vertraut.

Rigoletto

Oper in drei Akten

Von: Giuseppe Verdi (1813–1901)
Text: Francesco Maria Piave nach dem Drama Le Roi s’amuse (1832) von Victor Hugo
Uraufführung: 1851, Teatro La Fenice, Venedig

Premiere an der Oper Frankfurt: 19. März 17
Wiederaufnahme in der Spielzeit 2021/22: 29. Januar 22

Musikalische Leitung: Jader Bignamini / Simone Di Felice
Inszenierung: Hendrik Müller
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild: Rifail Ajdarpasic
Kostüme: Katharina Weissenborn
Licht: Jan Hartmann
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Besetzung:

Rigoletto: Simone Del Savio / Željko Lučić
Gilda: Kristina Mkhitaryan
Herzog von Mantua: Long Long / Brian Michael Moore
Sparafucile: Thomas Faulkner / Kihwan Sim
Maddalena: Zanda Švēde / Judita Nagyová
Giovanna: Kelsey Lauritano
Graf von Monterone: Magnús Baldvinsson
Marullo: Liviu Holender
Borsa: Michael McCown
Graf von Ceprano: Pilgoo Kang°
Gräfin von Ceprano: Karolina Makuła°

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

°Mitglied des Opernstudios

Weitere Vorstellungen: 4., 13. (15.30 Uhr), 17., 23., 26. Februar, 4., 12., 20. (18.00 Uhr) März 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt

Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Alle Opernvorstellungen im Januar 22 sind derzeit ausverkauft (wobei aktuell nur vor 250 Zuschauern gespielt werden darf).


Liederabend Tamara Wilson: Di. 3. Januar 22 (Opernhaus; mehr Infos)
Soiree des Opernstudios: Mo. 24. Januar 22, Oper Frankfurt(Holzfoyer)

Weitere Informationen und das vollständige Programm: oper-frankfurt.de