DSE von »Mord im Orientexpress« am 22. März in der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater Berlin

Mord im Orientexpress - Komödie an Kurfürstendamm im Schiller Theater Berlin ~ Katharina Thalbach ist Hercule Poirot ~ © Agi Dawaachu

Der belgische Privatdetektiv Hercule Poirot möchte mit dem Orientexpress von Istanbul nach London reisen. Doch der Zug ist ausgebucht: lauter Damen und Herren von Welt mit ihren Dienern, und nur, weil sich der mitreisende Eisenbahndirektor Monsieur Bouc für ihn einsetzt, bekommt Hercule Poirot noch ein Abteil. Auf der Fahrt durch Serbien muss der Zug wegen Schneeverwehungen halten und es findet ein brutaler Mord statt. Hercule Poirots berühmte graue Zellen beginnen zu arbeiten …
Katharina Thalbach wird nicht nur den Meisterdetektiv spielen, sondern auch Regie führen. Sie plant ein großes Spektakel mit Musik und Tanz.


Mord im Orientexpress
Komödie an Kurfürstendamm im Schiller Theater Berlin
Hercule Poirot und seine Mitreisenden
© Agi Dawaachu

Zuggefährten

Die Mitreisenden des Meisterdetektivs kommen aus allen Himmelsrichtungen und aus den unterschiedlichsten Kreisen. Es gibt Adlige wie die ungarische Gräfin Andrenyi (Nellie Thalbach) oder die russische Prinzessin Dragomiroff (Andreja Schneider) und wohlhabende Weltbürgerinnen wie die englische Schönheit Mary Debenham (Anna Thalbach) oder die exzentrische Amerikanerin Helen Hubbard (Christoph Marti). Und dann sind da die Bediensteten: die deutsche Köchin Fräulein Schmidt (Wenka von Mikulicz), die Schwedin Greta Ohlsson (Nadine Schori). Michel, der gutaussehende Schaffner (Max Gertsch), sorgt für das Wohlergehen der Gäste. Nicht zu vergessen der rüpelhafte Samuel Ratchett, ein amerikanischer Geschäftsmann (Mat Schuh), und dessen rechte Hand Hector MacQueen (Alexander Dydyna) sowie der schottische Colonel Arbuthnot (Kai Maertens).
Monsieur Bouc, der Eisenbahndirektor (Tobias Bonn), kümmert sich mit Leidenschaft um den legendären Zug, denn, so sagt er: „Kein anderes Fortbewegungsmittel ist damit vergleichbar. Die Einrichtung kommt aus Paris, die Holzvertäfelung aus Venedig, das Porzellan aus Rom und die Wasserhähne aus New York. Das beste Essen, die besten Betten, die besten Kopfkissen, die besten Daunen in den Kopfkissen. Es ist ein Gedicht auf Rädern.“

Das Kreativteam

Für das Kreativteam konnte Katharina Thalbach den Modedesigner Guido Mario Kretschmer gewinnen, der die Kostüme entwerfen wird und mit dem sie bereits bei den Inszenierungen „Ernst und seine tiefere Bedeutung“ sowie „Der Barbier von Sevilla“ zusammengearbeitet hat. Wer seine Entwürfe kennt, weiß: Es wird schwelgerisch.
Das Bühnenbild gestaltet Momme Röhrbein, der an fast allen großen deutschen Bühnen tätig war.
Die Musik für die Inszenierung komponiert Christoph Israel, der auch die Musik für „Ich war noch niemals in New York“ schrieb und viele Jahre mit Max Raabe zusammenarbeitete. Christopher Tölle, der zuletzt die Choreografien für den Kinofilm „Ich war noch niemals in New York“ kreierte, sorgt dafür, dass das Ensemble beim Tanzen im Takt bleibt.


Mord im Orientexpress

Von: Agatha Christie
Für die Bühne bearbeitet von: Ken Ludwig
Deutsch von: Michael Raab
Für die Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater Berlin bearbeitet von: Katharina Thalbach

Premiere/Deutsche Erstaufführung an Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater Berlin: 22. März 2020

Regie: Katharina Thalbach
Mitarbeit Regie und Choreographie: Christopher Tölle
Bühne: Momme Röhrbein
Kostüm: Guido Maria Kretschmer
Musik: Christoph Israel

Mit: Katharina Thalbach, Tobias Bonn, Mat Schuh, Alexander Dydyna, Anna Thalbach, Kai Maertens, Christoph Marti, Andreja Schneider, Nellie Thalbach, Nadine Schori, Wenka von Mikulicz und Max Gertsch

Voraufführungen: 20. + 21. März
Spielzeit bis: 3. Mai 2020

Karten: ab 18 € unter 030/88 59 11 88 und unter komoedie-berlin.de