Dritte Ausgabe des F°LAB Festival for Performing Arts startet morgen

F°LAB Festival for Performing Arts 2022

Vom 30.6. bis 3.7.2022 veranstaltet das Frankfurt LAB zusammen mit seinen Partnerinstitutionen die dritte Ausgabe des F°LAB Festival for Performing Arts.

Das ursprünglich für 2021 geplante Festival bringt dabei erneut Künstler:innen, Zuschauer:innen und Produzent:innen zusammen und bietet an vier Festivaltagen ein interdisziplinäres Programm an Konzerten, Performances, Choreografien, Theaterstücken und Installationen, die das Publikum sowohl zurück in die Theaterräume, als auch hinaus in den Stadtraum bringen – zum Beispiel in die Frankenallee, wo Mobile Albania mit „Die Kollektion“ täglich
zwischen 15 – 21 Uhr anzutreffen ist.

Das F°LAB Festival stiftet dabei fruchtbare und langfristig wirksame Kooperationen, wie zwischen dem Ensemble Modern sowie der Dresden Frankfurt Dance Company („With These Hands“) oder dem Hochschulorchester der HfMDK Frankfurt („Olivier Messiaen“). Das Publikum hat außerdem die Möglichkeit, Arbeiten vielversprechender junger Regisseur:innen und Choreograf:innen zu erleben. So kehrt beispielsweise mit „To See Climate (Change)“ von Romuald Krężel & René Alejandro Huari Mateus ein hochaktuelles Stück, das bereits überregional wahrgenommen wurde, ans Frankfurt LAB zurück, wo es vor zwei Jahren im Rahmen einer Künstlerresidenz seinen Ursprung nahm. Neben den Aufführungen gibt es beim Festival mit einer Reihe von kostenlosen Workshops, digitalen Mitmachkonzerten Installationen und Ausstellungen viel zu entdecken.

Das Festival bringt Menschen zusammen und lädt dazu ein, sich bei Essen, Getränken und musikalischen Live-Acts über das gemeinsame Erlebte auszutauschen.

Am 30.6.2022 um 19.00 Uhr wird das F°LAB Festival for Performing Arts mit der Inszenierung „With These Hands“, einem Kooperationsprojekt der Dresden Frankfurt Dance Company, des Ensemble Modern und des Frankfurt LAB feierlich eröffnet. Direkt im Anschluss kann man bei „Tanzkamera Obscura“ von Paul Pape & Team zusehen, wie Bewegung zum Bild wird. Zum Tagesabschluss kann man einen gelungenen Festivalabend tanzend mit „Cats & Breakkies“ im Club Das BETT beenden.

Jede:r ist willkommen – zum Kunst-Schauen, Diskutieren, Genießen oder Mitmachen. Das F°LAB ist von Vielen für Viele!
Das Frankfurt LAB ist ein Produktions- und Aufführungsort für zeitgenössische darstellende Kunst und Musik. Als interdisziplinäre Proben- und Spielstätte ist es ein unverzichtbarer Ort für künstlerischen Nachwuchs, experimentelle Formate und große internationale Gastspiele.

Mit dem F°LAB Festival for Performing Arts wird ein interdisziplinäres Eigenformat des Frankfurt LAB präsentiert, das biennal und in Kooperation mit den Partnerinstitutionen Dresden Frankfurt Dance Company, Ensemble Modern, Hessische Theaterakademie, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und Künstlerhaus Mousonturm, sowie der assoziierten Internationalen Ensemble Modern Akademie stattfindet. Es ermöglicht darüber hinaus bislang unerprobte Konstellationen und nicht-alltägliche Kooperationen mit Institutionen aus der Nachbarschaft, wie mit dem Club Das BETT, dem Z-Zentrum oder der Kirche Maria Hilf. Das Festival bietet einen Einblick in die ästhetische Diversität der Partnerinstitutionen und der Programme des Frankfurt LAB.

Die Partner des F°LAB Festival for Performing Arts:

Künstler:innenhaus Mousonturm – Das Künstlerhaus Mousonturm wurde 1988 als eines der ersten Freien Produktionshäuser in Deutschland eröffnet und zählt heute international zu den wichtigsten und erfolgreichsten freien Produktionszentren.

Dresden Frankfurt Dance Company – Die Dresden Frankfurt Dance Company ist ein Ensemble für zeitgenössisches Ballett auf höchstem Niveau unter der künstlerischen Leitung des Choreographen Jacopo Godani. Die Company entwickelt, präsentiert und vermittelt Tanz mit dem Ziel, Menschen zu verbinden, zu inspirieren und für Tanz zu begeistern.

Ensemble Modern – Seit seiner Gründung 1980 zählt das Ensemble Modern (EM) zu den führenden Ensembles für Neue Musik. Es vereint rund 20 Solist:innen aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Indien, Israel, Japan, den USA und der Schweiz, deren Herkunft den kulturellen Hintergrund der Formation bildet.

Hessische Theaterakademie – In der Hessischen Theaterakademie (HTA) haben sich alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als auch die Stadt- und Staatstheater der Region in einem Studien- und Produktionsverbund zusammengeschlossen. Vielfältige Querverbindungen zwischen den Disziplinen und Partnern eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität eines künstlerischen Berufsfeldes vorzubereiten.

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt – Als Hessens einzige Universität der performativen Künste und ihrer Vermittlung liegt die HfMDK mitten im Herzen Frankfurts und der kulturell lebendigen Rhein-Main-Region: ein lebendiger Kunst-Ort mitten in der Gesellschaft, an dem die Zukunft der Künste erforscht und gestaltet wird – geprägt von den Menschen, die mit Experimentierfreude, Leidenschaft und Engagement studieren, lehren und arbeiten.

Kooperationen:

Internationale Ensemble Modern Akademie – Die IEMA wurde mit dem Ziel gegründet, neben der Vermittlung des zeitgenössischen Repertoires neue Wege des heutigen künstlerischen Schaffens aufzuzeigen. Sie bietet Ausbildungsprogramme für verschiedene Zielgruppen von Education-Projekten über internationale Meisterkurse für Instrumentalist:innen bis hin zu Formaten für Nachwuchskünster:innen zu Beginn ihres Berufseinstiegs an. Herzstück ist ein Masterstudiengang in Kooperation mit der HfMDK Frankfurt. Zudem versteht sich die IEMA
als Plattform für diskursive Formate.

Das BETT – Mit einem musikalischen Programm weit abseits des Mainstreams, das von fröhlichem Elektropop bis zu wüstem Garage-Rock alle erdenklichen Musikstile umfasste und sowohl gestandenen Underground-Größen, als auch aufstrebenden Nachwuchsbands eine Bühne bot, mauserte sich Das BETT schon früh zu einer der wohl wichtigsten kulturellen Institutionen Frankfurts.

Hochschule für Gestaltung Offenbach – Mit Bezug auf die Ausbildungs- und Forschungsmodelle des Bauhaus und der Hochschule für Gestaltung Ulm praktiziert die HfG Offenbach eine zukunftsorientierte Lehre, die zu großen Anteilen auf individueller Einzelbetreuung und Mentorship basiert: Kunst, Medien und Design werden in einer
modularen Studienstruktur gelehrt.

Katholische Pfarrei Maria Hilf – Die Gemeinde Maria Hilf versteht sich als offene und gastfreundliche Gemeinde für die Menschen des Stadtteils und darüber hinaus.

Beteiligte Künstler*innen und Kompagnien im Festival:

Luca Bagnoli, Jan Bang, Cats & Breakkies, Cisco Pema, Dresden Frankfurt Dance Company,
Ensemble Modern, Hochschulorchester der HfMDK, René Alejandro Huari Mateus, IEMA-Ensemble 2021/2022, Aran Kleebaur, Romuald Kręźel, Li Liorian, Mobile Albania, Quentin Nivromont, Paul Norman, Paul Pape, Sahar Rezaei, Leander Ripchinsky u. a.


Der gesamte Spielplan, sowie eine Übersicht über alle Inszenierungen des Festivals kann der Webseite www.flabfestival.com entnommen werden.