Die Spielzeit 2019/2020 der Staatsoper Hamburg, des Hamburg Ballett John Neumeier und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg

Hamburg, 15. Februar 2019 – Georges Delnon, Intendant der Staatsoper Hamburg, Prof. John Neumeier, Ballettintendant und Chefchoreograf des Hamburg Ballett, sowie Kent Nagano, Hamburgischer Generalmusikdirektor und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters, stellten in heutiger Pressekonferenz die Spielzeit 2019/2020 vor.

Die Staatsoper Hamburg eröffnet am 7. September 2019 die fünfte Spielzeit unter der Intendanz von Georges Delnon mit Dimitri Schostakowitschs Oper Die Nase in einer Neuinszenierung von Karin Beier und unter der Musikalischen Leitung des Hamburgischen Generalmusikdirektors Kent Nagano. „Ich freue mich sehr, dass für die Eröffnungspremiere der Staatsoper die erfolgreiche Regisseurin und Intendantin des Schauspielhauses gewonnen werden konnte,“ sagt Intendant Georges Delnon. „Wir setzen unsere Linie fort: eine konsequente Erneuerung unseres Repertoires durch spannende Dirigenten und Regisseure. Wir erkunden neue Wege, präsentieren Neue Musik und sind auch außerhalb des Opernhauses für Menschen aller Generationen in der Stadt präsent.“ Mit Don Giovanni unter dem Dirigat von Adam Fischer und in der Regie von Jan Bosse komplettiert die Staatsoper die Mozart/Da Ponte-Trilogie. Calixto Bieito inszeniert nach Otello und Messa da Requiem jetzt Giuseppe Verdis letzte Oper Falstaff mit Ambrogio Maestri als Sir John. Die 3. Italienischen Opernwochen beginnen im März 2020 mit einer Neuproduktion von Vincenzo Bellinis Norma mit Marina Rebeka in der Titelpartie. Eine Reihe großartiger Solisten beehren Hamburg, so kehrt der Hamburger Kammersänger Plácido Domingo als Simon Boccanegra für drei Vorstellungen an die Dammtorstraße zurück. Regisseur Dmitri Tcherniakov und Kent Nagano nehmen sich Richard Strauss’ Elektra an. Kent Nagano dirigiert in der Elbphilharmonie Olivier Messiaens Kult-Oper Saint François d’Assise in einer eigens für den großen Konzertsaal entwickelten szenographischen Version – im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg. In der opera stabile steht mit IchundIch nach Else Lasker-Schüler von Johannes Harneit die 14. Uraufführung unter der Intendanz von Georges Delnon auf dem Programm. Mit Paul Abrahams Märchen im Grand-Hotel startet eine neue Operetten-Serie. Das Internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper präsentiert sich zum Abschluss der Saison mit einem besonderen Pasticcio in der Georg Philipp Telemann-Reihe.

Ballettintendant John Neumeier stellt seine 47. Saison mit dem Hamburg Ballett unter das Motto „Erzählungen“: „Menschen lieben Erzählungen – sie helfen, die Welt um uns herum zu verstehen. Ballette erzählen Geschichten auf eine andere Art. Als wortlose Kommunikation, die keine Informationen, sondern innere Zustände und menschliche Beziehungen vermittelt, ermöglicht Tanz die lebendige Gestaltung von Emotionen.“
Mit der Uraufführung von Die Glasmenagerie setzt John Neumeier seine Auseinandersetzung mit neuen Formen des Handlungsballetts fort. Die zweite Premiere der Saison ist Christopher Wheeldons Shakespeare-Adaption The Winter’s Tale. Ebenfalls von Shakespeares Dramen inspiriert sind die beiden Wiederaufnahmen von John Neumeier: der Hamburg Ballett-Klassiker Ein Sommernachtstraum und eine neuere Fassung von Hamlet, die auch die historische Vorgeschichte des Dramas miteinbezieht.

Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg widmet sich in der Konzertsaison 2019/2020 dem Thema „Symphonie“ und interpretiert Klassiker von Mahler, Brahms, Mendelssohn oder Bruckner sowie selten zu hörende Werke wie Schostakowitschs Erste oder Liszts „Faust-Symphonie“. Neben Kent Nagano sind Gastdirigenten wie Pinchas Steinberg und Andrey Boreyko sowie Solisten wie der Trompeter Reinhold Friedrich und der junge japanische Pianist Nobuyuki Tsujii eingeladen. Anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven steht die „Missa Solemnis“ auf dem Programm und in ihrer Kammerkonzertreihe widmen die Philharmoniker dem Wiener Klassiker einen besonderen Schwerpunkt. Zum Saisonauftakt gibt es eine neue Philharmonische Akademie mit einem Open-Air-Konzert auf dem Rathausmarkt und auch die interdisziplinären Reihe „Musik und Wissenschaft“ wird fortgesetzt. Im Herbst ist eine Tournee nach Japan geplant.


Karten für Veranstaltungen der Staatsoper und des Hamburg Ballett können ab Montag, 20. Mai 2019 (für Abonnenten bereits ab Donnerstag, 16. Mai 2019) erworben werden. Ausgenommen sind die Produktionen Saint François d’Assise und Bella und Blaubart sowie der Vorverkauf für die Ballett-Werkstätten und die Nijinsky-Gala. Details hierzu sind den Saisonbroschüren zu entnehmen. Der Vorverkauf für die Konzerte des Philharmonischen Staatsorchesters beginnt am Donnerstag, 20. Juni 2019.

Abonnementsbestellungen für die Staatsoper und das Hamburg Ballett sind ab dem 18. Februar 2019 möglich. Die Bestellung von Abonnements, die Konzerte des Philharmonischen Staatsorchesters in der Elbphilharmonie umfassen, ist zunächst vom 18. Februar 2019 bis zum 10. März 2019 möglich. Übertrifft die Anzahl der bis zum 10. März 2019 vorliegenden Bestellungen das verfügbare Platzangebot, entscheidet das Los unabhängig vom Eingangsdatum der Bestellung.


Die Neuproduktionen der Staatsoper Hamburg in der Spielzeit 2019/2020 im Überblick:

Mit Dimitri Schostakowitschs Oper Die Nase in einer Neuinszenierung von Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier und unter der Musikalischen Leitung des Hamburgischen Generalmusikdirektors Kent Nagano wird am 7. September 2019 die Spielzeit 2019/2020 eröffnet. Als Kowaljow ist Bo Skovhus besetzt. Es ist im fünften Jahr Tradition: Die Eröffnungspremiere wird im Rahmen des Binnenalster Filmfestes und in Zusammenarbeit mit Filmfest Hamburg, dem City Management Hamburg und dem „Verein lebendiger Jungfernstieg“ zeitversetzt auf einer Kino-Leinwand am Jungfernstieg sowie bereits zum zweiten Mal auch am Rathausmarkt Harburg übertragen.

Am 20. Oktober 2019 folgt in Komplettierung der Hamburger Mozart/Da Ponte-Trilogie Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Don Giovanni. Die Musikalische Leitung hat Adam Fischer. Regie führt Jan Bosse. Die Titelpartie ist mit Andrè Schuen besetzt, Federica Lombardi ist Donna Elvira, Dovlet Nurgeldiyev ist Don Ottavio und Alexander Tsymbalyuk ist als Commendatore zu erleben. Anna Lucia Richter spielt und singt Zerlina und Kyle Ketelsen Leporello.

Calixto Bieito inszeniert mit Verdis Falstaff das dritte Werk des Komponisten an der Staatsoper Hamburg. Die Musikalische Leitung liegt bei Axel Kober. Premiere ist am 19. Januar 2020. Ambrogio Maestri ist in der Titelpartie zu erleben. Markus Brück und Christopher Maltman sind alternierend als Ford besetzt. Maija Kovalevska singt die Partie der Alice Ford.

Die 3. Italienischen Opernwochen eröffnen am 8. März 2020 mit Vincenzo Bellinis Norma. Regie führt Yona Kim, am Pult steht Paolo Carignani. Marina Rebeka ist als Norma, Marcelo Puente als Pollione, Liang Li als Oroveso und Diana Haller als Adalgisa besetzt. Die Staatsoper Hamburg zeigt damit zum dritten Mal Opernfestwochen: Zwischen 8. März und 2. April 2020 werden die schönsten italienischen Opern des Repertoires mit herausragenden internationalen Sängerinnen und Sängern an der Staatsoper zu hören sein. Aus dem großen Repertoire stehen Otello, Simon Boccanegra, Tosca und Verdis Messa da Requiem auf dem Spielplan. Plácido Domingo wird als Simon Boccanegra, Marina Rebeka als Norma, Kristine Opolais als Floria Tosca, José Cura als Otello und Krassimira Stoyanova als Desdemona, Marcelo Álvarez und Ambrogio Maestri in Tosca sowie Kwangchul Youn, Ramón Vargas und Evgenia Muraveva an der Seite des Hamburgischen Kammersängers Plácido Domingo in Simon Boccanegra zu erleben sein.

Ab 26. April 2020 steht eine Neuinterpretation der Elektra von Richard Strauss auf dem Spielplan der Staatsoper. Hierfür kehrt Dmitri Tcherniakov als Regisseur und Bühnenbildner an die Dammtorstraße zurück. Die Musikalische Leitung liegt beim Hamburgischen Generalmusikdirektor Kent Nagano. Violeta Urmana ist Klytämnestra, Elena Pankratova Elektra und Jennifer Holloway Chrysothemis.

Im Rahmen des Musikfests Hamburg 2020 zeigt die Staatsoper Hamburg ab 16. Mai 2020 Olivier Messiaens einzige Oper Saint François d’Assise. Es singen Johannes Martin Kränzle, Anna Prohaska, Sean Panikkar, Dovlet Nurgeldiyev u.a.m. Das Projekt von Kent Nagano und Georges Delnon wird in einer szenographischen Version in der Elbphilharmonie gezeigt. Eine Koproduktion von Staatsoper Hamburg, Philharmonischem Staatsorchester Hamburg und HamburgMusik.

Die Produktionen Die Nase, Falstaff, Norma, Elektra und Saint François d’Assise sowie die Italienischen Opernwochen 2020 werden freundlicherweise durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper unterstützt. Saint François d’Assise wird zudem durch die Commerzbank Hamburg unterstützt. Die Produktion Don Giovanni wird durch die Twerenbold Reisen AG gefördert.


Die Spielzeit 2019/2020 des Hamburg Ballett John Neumeier im Überblick:

Das Saisonprogramm 2019/2020 des Hamburg Ballett steht unter dem Motto „Erzählungen“. Für Ballettintendant John Neumeier ist dies eine willkommene Gelegenheit, seine jahrzehntelange Beschäftigung mit neuen Formen des Handlungsballetts in den Mittelpunkt der Spielzeit zu rücken: „Als Choreograf wurde ich schon früh in meiner künstlerischen Entwicklung von meinem Mentor Father John Walsh S. J. geprägt, der mir nahebrachte, den Tanz als eine Form von Theater zu verstehen. Seitdem habe ich in meinen zahlreichen Kreationen damit experimentiert, neue Formen des Handlungsballetts zu entwickeln. Die kommende Saison des Hamburg Ballett zeigt unter dem Motto ‚Erzählungen‘ die Bandbreite der Antworten, die ich über die Jahre gefunden habe.“

In der ersten Premiere der Spielzeit zeigt das Hamburg Ballett die Uraufführung von John Neumeiers Ballett Die Glasmenagerie (1. Dezember 2019). Für den 33-jährigen Tennessee Williams bedeutete dieses Drama, das schnell auch am Broadway gespielt wurde, den Durchbruch als Autor – eine wahrhaft amerikanische Erfolgsgeschichte. 75 Jahre nach diesem großen Bühnenerfolg transformiert John Neumeier das Schauspiel in ein Ballett, das zur Musik von Philip Glass und Charles Ives der poetischen Traumwelt der vier Hauptfiguren nachspürt.

Zur Eröffnung der 46. Hamburger Ballett-Tage feiert die Shakespeare-Adaption The Winter‘s Tale von Christopher Wheeldon in Hamburg ihre Deutschland-Premiere (14. Juni 2020). 2014 als Koproduktion des Royal Ballet und des National Ballet of Canada entstanden, sorgte Wheeldons Ballett beim Publikum und der Fachkritik für Begeisterung. Bereits 2001 hatte John Neumeier den Choreografen für eine Kreation nach Hamburg eingeladen und 2005 sein sinfonisches Ballett Polyphonia ins Repertoire genommen. Die Originalmusik zu The Winter’s Tale komponierte Joby Talbot, der 2005 durch seine Filmmusik zu Per Anhalter durch die Galaxis bekannt wurde. Die Premiere von The Winter’s Tale wird dankenswerterweise unterstützt von der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper.

Die Dramen William Shakespeares und ihre Inspirationskraft für Ballettkreationen bilden einen weiteren Saisonschwerpunkt im Programm des Hamburg Ballett. Am Eröffnungswochenende der Spielzeit steht die Wiederaufnahme des Balletts Ein Sommernachtstraum von John Neumeier (8. September 2019), in dem der Choreograf die vielfältigen Handlungsstränge des Dramas mit kontrastierenden Musikstilen im Gleichgewicht hält. Während John Neumeier in diesem Ballett „dem Mysterium der menschlichen Liebe“ nachspürt, greift er in Hamlet (Wiederaufnahme 29. März 2020) einen Tragödienstoff William Shakespeares auf. Wie erstmals in einer frühen Fassung dieses Balletts, entwickelt zur Eröffnung des renovierten Opernhauses in Kopenhagen, stützt sich John Neumeier zusätzlich auf die historische Vorgeschichte des Dramas, wie sie in der Danmarkskronike des Saxo Grammaticus überliefert ist.

Die 46. Hamburger Ballett-Tage (14. bis 28. Juni 2020) werden eingerahmt durch die Uraufführung The Winter’s Tale von Christopher Wheeldon und die Nijinsky-Gala XLVI als feierlichem Saisonabschluss. Das Festival präsentiert die interessantesten Ballettproduktionen der Spielzeit, einschließlich Erste Schritte mit dem aktuellen Repertoire der Ballettschule des Hamburg Ballett (15. Juni 2020, zusätzlich am 21. Mai 2020). Für die Aufführungen am 23. und 24. Juni 2020 lädt John Neumeier eine internationale Gastcompagnie ein. Der Compagniename und das Programm werden gesondert bekanntgegeben.

Viermal in der Spielzeit finden die beliebten Ballett-Werkstätten des Hamburg Ballett statt. In diesen Matinee-Vorstellungen erläutert John Neumeier die tanzhistorischen Hintergründe zu seinen Balletten und gibt Einblicke in deren Entstehungsprozess.

Vom 17. bis 19. November und vom 21. bis 22. November 2019 ist die Ballettschule des Hamburg Ballett zum elften Mal mit der Werkstatt der Kreativität zu Gast im Ernst Deutsch Theater und zeigen eigene Choreografien als getanzte Abschlussarbeiten. In der kommenden Saison kehrt das kreative Format Junge Choreografen im März 2020 zurück in die opera stabile. Die genauen Aufführungsdaten werden gesondert veröffentlicht.

Die Spielzeit 2019/2020 führt das Hamburg Ballett auf Tourneen ins In- und Ausland. Im Herbst 2019 eröffnet die Compagnie die Saison im Festspielhaus Baden-Baden unter der neuen Intendanz von Benedikt Stampa mit Christoph Willibald Glucks Ballettoper Orphée et Eurydice in John Neumeiers Inszenierung und mit Beteiligung des Freiburger Barockorchesters (27., 28., 29. September 2019). Als zweiten Teil der Herbstresidenz bringt das Hamburg Ballett John Neumeiers neuestes Werk, das Beethoven-Projekt, auf die Bühne des Festspielhauses (3., 4. Oktober 2019). Die weiteren Tourneen der Saison werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.


Die Konzertsaison des Philharmonischen Staatsorchesters 2019/2020 im Überblick:

Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg widmet sich in seiner 192. Philharmonischen Konzertsaison dem Thema „Symphonie“ und interpretiert in der Elbphilharmonie Klassiker dieser Gattung wie Mahlers Fünfte, Brahms` Erste, Mendelssohns „Italienische“ oder Bruckners Dritte sowie selten gespielte Werke wie Schostakowitschs Erste, Tschaikowskys „Manfred-Symphonie“ oder Liszts „Faust-Symphonie“. Generalmusikdirektor Kent Nagano dirigiert fünf Philharmonische Konzertprogramme, daneben sind Gastdirigenten wie Pinchas Steinberg, Andrey Boreyko, Ariane Matiakh oder Alexander Sladkovsky u. a. eingeladen. Als Solisten gastieren der Trompeter Reinhold Friedrich, die Organistin Iveta Apkalna oder der junge japanische Pianist Nobuyuki Tsujii.

Zu den Höhepunkten der Konzertsaison zählen Beethovens „Missa Solemnis“ im Februar 2020, die Uraufführung von Pascal Dusapins Orgelkonzert „Waves“ im Januar 2020 sowie das mit Staatsoper und Elbphilharmonie koproduzierte Opernprojekt von Olivier Messiaens Saint François d`Assise im Rahmen des Internationalen Musikfests im Mai 2020, jeweils unter der Leitung von Kent Nagano. Auch außerhalb Hamburgs sind die Philharmoniker und Nagano unterwegs: Im Oktober und November 2019 ist eine Japan-Tournee geplant.

Wie auch im vergangenen Jahr wird es Ende August im Rahmen der Philharmonischen Akademie ein Open-Air-Konzert auf dem Hamburger Rathausmarkt geben. Unter Beteiligung von rund 300 Hamburger Sängerinnen und Sängern werden Kent Nagano und die Philharmoniker im Rahmen der Philharmonischen Akademie außerdem ein groß-besetztes oratorisches Programm in der Elbphilharmonie präsentieren.

Anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens steht ein Komponisten-Schwerpunkt in der Kammerkonzertreihe des Philharmonischen Staatsorchesters auf dem Programm. Dabei wird in jedem Konzert neben Werken von Beethoven auch jeweils eine Auftragskomposition eines zeitgenössischen Künstlers uraufgeführt werden, unter dem Motto „Frei im Geist – Beethoven und die Kammermusik“.

In der interdisziplinären Reihe „Musik und Wissenschaft“ steht der „Gesellschaftliche Wandel“ im Fokus. Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft werden sich dem Thema aus sozialrechtlicher, demographischer und sozialpolitischer Richtung nähern, während Musikerinnen und Musiker der Philharmoniker die Vorträge mit Barockmusik kombinieren.

Kinder und Jugendliche können das Philharmonische Staatsorchester in verschiedenen Formaten erleben: Beim Schulkonzert „Ciao Bella“ in der Elbphilharmonie mit Mendelssohns „Italienischer Symphonie“ im September 2019, im Familienkonzert „WUM und BUM und die Damen DING DONG“ im Februar 2020, bei Konzertprobenbesuchen in Elbphilharmonie und Laeiszhalle, kammermusikalisch in den jung-Reihen „Spielplatz Musik“ und „Tonangeber“ in der Hamburgischen Staatsoper oder auch bei Besuchen der Philharmoniker im Musikkindergarten und in Hamburger Schulen.

Das Philharmonische Staatsorchester dankt dem Hauptförderer Kühne Stiftung.
Mit einer Großspende von fünf Millionen Euro verteilt über fünf Spielzeiten unterstützt die Kühne Stiftung die Schaffung zusätzlicher Orchesterstellen. Dies ermöglicht es dem Orchester, neue Projekte und Konzertreisen umzusetzen.


Staatsoper Hamburg 2019/2020 – opera stabile

Auf der Probebühne 1 kommt am 3. November 2019 mit IchundIch ein Auftragswerk der Staatsoper zur Uraufführung, das Johannes Harneit nach der gleichnamigen Tragödie von Else Lasker-Schüler komponiert hat. Die Musikalische Leitung liegt beim Komponisten, Regie führt Christian von Treskow.

Die „opera piccola“ der Staatsoper Hamburg für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren ist in dieser Spielzeit Bella und Blaubart von Isabelle Aboulker, inszeniert von Clara Weyde. Premiere ist am 8. Februar 2020 in der opera stabile. Es singen und spielen Schülerinnen und Schüler aus Hamburger Schulen und Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters. Die „opera piccola“ wird seit der Spielzeit 2009/2010 von der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper gefördert.

Mit Paul Abrahams Märchen im Grand-Hotel ab 2. Mai 2020 wird eine Serie von Operetten in der opera stabile initiiert. Georgiy Dubko hat die Musikalische Leitung, es inszeniert Sascha-Alexander Todtner.

In der Telemann-Reihe präsentiert sich das Internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper zum Abschluss der Saison am 19. Juni 2020 mit einem besonderen Pasticcio mit Musik von Georg Philipp Telemann. Der Titel lautet Die Kuh – doch halt, nein, nein!. Johannes Gontarski hat die Musikalische Leitung, es inszeniert Vladislav Parapanov.

„opera stabile – a living lab“ wird unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper. Partner des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper sind die Körber-Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper sowie die J. J. Ganzer Stiftung.


Einen Einblick in die Saisonbroschüren gibt es unter:
www.staatsoper-hamburg.de, www.hamburgballett.de, www.staatsorchester-hamburg.de