»Die Sache Makropulos« im Rahmen des Kurt Weill Fests am Anhaltischen Theater Dessau

Die Sache Makropulos Anhaltisches Theater Dessau Emilia Marty (KS Iordanka Derilova), Albert Gregor (Tilmann Unger ) Foto: Anhaltisches Theater Dessau © Claudia Heyse

Am Sonntag, d. 1. März um 17 Uhr zeigt das Anhaltische Theater Leoš Janáčeks Oper „Die Sache Makropulos (Věc Makropulos)“ im Rahmen des Kurt Weill Fest.

Die Handlung der Oper beginnt wie ein Krimi und wird zum philosophischen Thriller. Während ein Gericht über einen mehr als 100 Jahre währenden Erbschaftsstreit entscheidet, wartet der Vertreter der einen Partei mit seinem Anwalt in dessen Kanzlei. Überraschend erscheint die gefeierte Opernsängerin Emilia Marty und zeigt ein mysteriöses Interesse an dem Fall. Die Diva behauptet, dass ein bisher verborgenes Testament den Rechtsstreit entscheiden könne, und sie wisse, wo es versteckt sei. Schrittweise enthüllt Janáček das erschütternde Geheimnis hinter dieser Frau. Der große Komponist lässt schließlich diese, seine vorletzte Oper in eine Hymne über den Wert des Lebens und den des Todes münden.

Die glanz- und geheimnisvolle Operndiva Emilia Marty ist eine Paraderolle für Kammersängerin Iordanka Derilova, die selbst oft auf tschechischen Bühnen auftritt. Auch wenn sie im Zentrum der Handlung steht, hat Janáček eine Ensembleoper geschrieben – mit vielen wirkungsvollen Partien für KS Ulf Paulsen, Kostadin Argirov, David Ameln, Cornelia Marschall, Don Lee u.a. Mit dem international gefeierten Heldentenor Tilmann Unger hat das Anhaltische Theater Dessau schließlich einen idealen Sänger für die Rolle des Albert Gregor gefunden, eines Mannes, der mit der gleichen Leidenschaft seinen Prozess gewinnen möchte und sich hoffnungslos in Emilia verliebt.


Die Sache Makropulos (Věc Makropulos)

Oper in drei Akten

Von: Leoš Janáček

Termine:
1. März 20, 17 Uhr im Rahmen des Kurt Weill Fests
27. März 20 (19.30 Uhr)
19. April 20 (17.00 Uhr)
9. Mai 20 (17 Uhr)

Musikalische Leitung: Markus L. Frank
Inszenierung: Jakob Peters-Messer
Bühne: Markus Meyer
Kostüme: Sven Bindseil
Dramaturgie: Felix Losert

Mit: KS Iordanka Derilova, Tilmann Unger, David Ameln, Cornelia Marschall, Ulf Paulsen/ (Philipp Jekal ab 1.3.), Christian Sturm, Kostadin Argirov, Don Lee u. a.

Anhaltische Philharmonie Dessau

anhaltisches-theater.de