»Die Küste Utopias« am 8. Mai bei den Internationalen Maifestspielen

Die Küste Utopias: Aufbruch ~ Staatstheater Wiesbaden ~ Ensemble ~ Foto: Karl und Monika Forster

Die Trilogie mit den drei Teilen »Aufbruch«, »Schiffbruch« und »Bergung« an einem Tag. Mit Rahmenprogramm und Catering am Sonntag, 8. Mai 2022 von 11.00 bis 23.20 Uhr im Kleinen Haus.

»Die Küste Utopias« ist die scharfsinnige und wortwitzige Trilogie des englischen Schriftstellers Tom Stoppard, in der die russische Intelligenzia um Michail Bakunin und Alexander Herzen und die ideellen Aufbrüche der russischen Revolution von 1848 im Zentrum stehen.

Die Trilogie beschreibt den Zeitraum von 1833 bis 1868 in Russland und Westeuropa und die
zu dieser Zeit entstandene erste Generation der sozialistischen Bewegung. Es beginnt eine auch philosophische Reise, die zu einer Utopie führen soll, die für jeden Menschen als Individuum sowie für die gesamte Menschheit eine bessere Welt möglich machen soll. Doch die utopischen Vorstellungen der jungen Revolutionäre lassen sich nicht ohne Weiteres mit ihren eigenen Biografien verbinden. Die Zuschauer:innen erleben die Geburt ihrer Ideen, ihre Begeisterung über den Wind der Revolution, den Widerstand gegen die Staatsmacht, persönliches Glück und Unglück, ihr Scheitern.

Die renommierte Regisseurin Henriette Hörnigk inszeniert »Die Küste Utopias«. Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2022 werden die drei Teile zur Gesamtaufführung gebracht. Die Besetzung der über 80 Rollen wird mit einem Ensemble von 17 Schauspieler:innen bewerkstelligt.

Ein vielfältiges Begleitprogramm geleitet durch den Tag: Zur Stärkung gibt es in den Pausen ein thematisch passendes Catering im Foyer sowie unter anderem philosophische Häppchen und Russisch-Shots, außerdem die Möglichkeit zum Austausch mit der Regisseurin und dem Dramaturg:innenteam.

Weitere Informationen unter maifestspiele.de