Diana Damrau am zweiten Advent im Festspielhaus Baden-Baden

Christmas ~ Diana Damrau (© Simon Fowler for Erato/Warner Classics)

Funkelnde Arien und stimmungsvolle Weihnachtslieder

Ein Star holt die Sterne herunter: Nach ihrem Liebeslieder- Programm im März kehrt Diana Damrau am Sonntag, den 11. Dezember 2022, ins Festspielhaus zurück, um auf die schönste Zeit des Jahres einzustimmen. Diana Damrau singt ausgewählte Arien von Bach, Händel und Mozart sowie bekannte deutsche Weihnachtslieder wie „O du fröhliche“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“. Begleitet wird die international gefeierte Sopranistin vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Jérémie Rhorer sowie von dem renommierten Trompeter Matthias Höfs.

“Weihnachten, das Fest der Liebe, bedeutet für mich auch: Zauber, Balsam für die Seele und wunderschöne Erinnerungen“, erzählt Diana Damrau. Diese frühen Kindheitseindrücke an ein Fest voller Seligkeit und voller Musik möchte die Sängerin mit ihrem Publikum teilen. Das Festspielhauskonzert am zweiten Adventssonntag spannt musikalisch den Bogen von beliebten Weihnachtsliedern bis hin zu feierlichen Kompositionen Händels, Mozarts und Johann Sebastian Bachs.

Für die stimmungsvollen Weihnachts- und Kunstlieder ihrer Kinderzeit ist Diana Damrau „besonders wichtig, dass sie vom Geiste Weihnachtens erfüllt sind und eine Schlichtheit behalten“.  Erklingen werden etwa „Leise rieselt der Schnee“, „Kling, Glöckchen, klingelingeling!“, „O Tannenbaum“ und „Weihnachten“ von Engelbert Humperdinck.

Untrennbar mit Weihnachten verbunden sind für die Sängerin klassische Werke der Kirchenmusik: „Nach den Feierlichkeiten zu Hause gingen meine Familie und ich in die Christmette. – Schon immer habe ich die Musik in der Kirche geliebt, diese Unendlichkeit, um nicht zu sagen: das Himmlische auf Erden zu spüren“, erinnert sich Diana Damrau. Mit der Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen!“ von Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händels „Erwach, frohlocke, o Tochter von Zion“ aus „Der Messias“ entführen Diana Damrau, Mathias Höfs und das Rundfunkorchester München in hohe Kirchenräume, erfüllt von jubelnd festlichen Klängen berühmter Barock- und Klassikwerke und versetzen das Publikum in selige Weihnachtsstimmung.

Überirdisch

Ein Stern am Opernhimmel sein und unsterblich durchs Weltall schweben: Das können nicht viele von sich behaupten. Diana Damrau kann es! Am 5. Februar 2020 wurde ein Kleinplanet nach der international gefeierten Sopranistin und Kammersängerin benannt: Asteroid „(33034) Dianadamrau“. Diese Ehre verdankt Damrau einer unvergesslichen Rolle: In der Widmung wird sie als „der Inbegriff der Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte“ beschrieben – eine Gesangspartie, die maßgeblich die himmlische Karriere der Sängerin initiierte. Heute zählt Diana Damrau zu den weltbesten ihres Fachs. Seit mehr als 20 Jahren glänzt die Koloratursopranistin international auf allen großen Opernbühnen sowie als leidenschaftliche Liedsängerin und begeistert gleichermaßen Publikum und Kritiker.

Im Festspielhaus Baden-Baden ist sie immer wieder gern zu Gast. Erst März 2022 gab sie hier einen Liederabend mit Jonas Kaufmann und dem Pianisten Helmut Deutsch. Zuvor sang sie unter anderem Konstanze und Donna Anna in konzertanten Mozart-Aufführungen Zu ihren Festspielhaus-Gastspielen zählt ein auf DVD veröffentlichter „Rosenkavalier“ mit Renée Fleming, den Christian Thielemann dirigierte.

Trompeter Matthias Höfs

Matthias Höfs studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Gerade 18-jährig wurde er Solo-Trompeter des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem er 16 Jahre lang bis zum Antritt seiner Professur angehörte. Nach wie vor ist er mit dem Blechbläserensemble German Brass international unterwegs. Mit musikalischem Pioniergeist erweitert Matthias Höfs kontinuierlich den Horizont seines Instruments – sei es durch die enge Zusammenarbeit mit Komponisten, die sich durch seine Virtuosität und Experimentierfreude inspirieren lassen, sei es als „Botschafter der Trompete“ in seiner Heimat Schleswig-Holstein oder durch die langjährige Kooperation mit den Instrumentenbauern Max und Heinrich Thein. Seit dem Jahr 2000 ist er zudem Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Münchner Rundfunkorchester

Seit seiner Gründung im Jahr 1952 hat sich das Münchner Rundfunkorchester zu einem Klangkörper mit einem enorm breiten künstlerischen Spektrum entwickelt. Konzertante Opernaufführungen und die Reihe „Paradisi gloria“ mit geistlicher Musik des 20. und des 21. Jahrhunderts gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie Kinder- und Jugendkonzerte, Afterwork-Klassik oder die Aufführung von Filmmusik. Chefdirigent ist seit der Saison 2017/18 Ivan Repušić. Zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler engagiert sich das Orchester bei mehreren Wettbewerben, unter anderem beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Im Festspielhaus Baden-Baden ist das Münchner Rundfunkorchester seit vielen Jahren immer wieder zu Gast, ebenso im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, beim Kissinger Sommer und dem Festival der Nationen.

Das Münchner Rundfunkorchester dirigiert Jérémie Rhorer, geschätzt als besonders vielseitiger Künstler. Als Komponist wurde er mit dem Prix Pierre Cardin ausgezeichnet. Als Gründer und Musikalischer Leiter des Originalklang-Ensembles Le Cercle de lʼHarmonie führt er Werke des 18. und 19. Jahrhunderts auf. Als Gastdirigent ist er für Werke Mozarts ebenso gefragt wie für Musik unserer Zeit.

Weitere Informationen und Tickets: festspielhaus.de

Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101