Der Spielzeitstart am Theater Willy Praml

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? ~ Theater Willy Praml ~ Vorabfoto ~ © Paula Kern

30/80. FESTWOCHEN

Willy Praml
Foto: Michael Weber

Das Theater Willy Praml feiert Jubiläum!
30 Jahre Theater Willy Praml/ 80 Jahre Willy Praml

Das Theater Willy Praml beginnt die neue Spielzeit mit der Premiere von Tschaikowski. Schwanensee am Freitag, 20. August 2021 um 20 Uhr.

Der Regisseur Willy Praml hat in seinem 80. Lebensjahr aufgehört, sich für das stringente Erzählen von Geschichten zu interessieren:
LIEBER TRÄUMEN.
Und das ganze Theater samt Zuschauern mitreißen ins TRÄUMEN.
Keinen Gesetzen der Dramaturgie mehr folgen.
Keine schlüssigen Figuren in schlüssigen Handlungen entwickeln.
Der Regisseur träumt nur noch von sich selbst auf der Bühne und einem gigantischen Bühnenapparat, der sich um ihn herumdreht.
Das ist der Ausgangspunkt für SCHWANENSEE. Es muss natürlich ein Ballett sein, das auf die Bühne imaginiert wird – ein Märchen von Tschaikowski in Musik und Tanz aufgelöst, und der Regisseur fügt das Wort hinzu, schreibt sich ein Libretto und singt und tanzt mit der Sprache.
Das hört sich an, als sei Willy Praml irre geworden.
Das ist er auch – wie Lear auf der Heide watet er durch die Naxoshalle und stellt sein glasklares Credo einer Kunst vor, die ein Pflaster sein könnte, für eine zutiefst verletzte Welt.

Tschaikowski. Schwanensee

Premiere am Theater Willy Praml (FFM): 20. August 21 (Naxoshalle)

Regie: Michael Weber
Kostüme: Paula Kern
Film: Rebekka Waitz
Klavier: Leonhard Dering

Mit: Andreas Bach, Naima Blancke, Leonhard Dering, Jakob Gail, Muawia Harb, Birgit Heuser, Luisa Huber, Paula Kern, Sam Michelson, Anna Pelz, Willy Praml, Jada Schuster, Victoria Söntgen, Jill den Hollander

Weitere Termine:
21.08.2021: 20 Uhr
22.08.2021: 12 Uhr und 20 Uhr

27.08.2021: 20 Uhr
28.08.2021: 17 Uhr und 20 Uhr
29.08.2021: 16 Uhr und 20 Uhr


Naxos Hallenkonzert: UIRAPURU. Liedmatinée im Regenwald

Leonhard Dering, Josy Santos
© Frau Eva / Martin Sigmund

Mit: Josy Santos (Mezzosopran), Leonhard Dering (Klavier)

Südamerikanische und spanischen Volkskultur und -Tradition aus Perspektive Klavierlied:
Transkriptionen traditioneller und indigener Gesänge Brasiliens, Arrangements zu Märchen und Legenden aus dem Amazonas-Regenwald – im Dialog mit originären Liedern und Tänzen verschiedener Provinzen Argentiniens und Spaniens.

Programm:
Heitor Villa-Lobos (1887-1959), Auswahl aus «Canções típicas brasileiras» (1919) und «Três Poemas indígenas» (1926)
Manuel de Falla (1876-1946) «Siete canciones populares españolas» (1914)
Waldemar Henrique (1905-1995) Auswahl an Liedern, u.a. «Boi, Bumbá», «Foi Bôto sinha», «Uirapuru»
Alberto Ginastera (1916-1983) «Cinco Canciones argentinas» op. 10 (1943)

So. 29. August 21 (11:00 Uhr)


Edward Albee: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Premiere am Theater Willy Praml (FFM): 10. September 21 (Naxoshalle)

Wenn Adam und Eva der Anfang der Menschheit sind, dann sind Martha und George, das amerikanische Ehepaar aus Albees Drama, das Ende. Sie haben nicht einmal mehr die Erinnerung an ein Paradies, sie leben ganz ohne die Hoffnung auf Rückkehr und Erlösung.
Nach der Offenbarung des Johannes hat uns Albee eine moderne Variante der Apokalypse hinterlassen – und das Gelobte Land heißt diesmal nicht Jerusalem, sondern ist eine namenlose Provinzstadt an der amerikanischen Ostküste oder sonstwo auf dieser Welt. Angewiesen nur auf sich allein leben Martha und George nach den selbsterfundenen Gesetzen ihrer Alltagsshow, die – wie im Theater – allerdings das Format allergrößter Unterhaltung bietet.

Edward Albee: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

Premiere am Theater Willy Praml (FFM): 10. September 21 (Naxoshalle)

Regie: Michael Weber
Kostüme: Paula Kern
Lichtdesign: Simon Möllendorf
Darsteller*innen: Florian Appelius, Hannah Bröder, Jakob Gail, Birgit Heuser, Muawia Harb

Weitere Vorstellungen:
11. / 17./ 18./ 24. / 25. September 21 (jeweils 19.30 Uhr)
12./ 19./ 26. September 21 (jeweils 18 Uhr)
sowie im Oktober.


Feuertrunken. Die sprachlose 9te und die Große Fuge auf 2 Flügeln

Die Pianisten Leonhard Dering und Kirill Zvegintsov spielen Ludwig van Beethovens Arrangement der Großen Fuge op.133 für Streichquartett und Franz Lizsts Transkription der 9. Symphonie op.125 von Beethoven für 2 Klaviere zu 4 Händen.
Zwei meisterliche Arrangements lassen die zugrunde
liegenden, überbordenden Originale gewissermaßen tastenskelettiert und architektonisch-konturengeschärft erscheinen – eine extravagante Wahl zur Feier 30/80, zu der sich Beethovens 251ter zugesellt.

Am: 12. September 21 (11:00 Uhr)

41. Naxos Hallenkonzert – in Kooperation mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie

They come in waves. IEMA auf NAXOS III mit dem IEMA-Ensemble 2020/21

Ein Konzert im Rahmen des Masterstudiengangs „Internationale Ensemble Modern Akademie“ an der HfMDK Frankfurt

Programm:
Die Internationale Ensemble Modern Akademie gibt ein Doppelkonzert an einem Abend:

Um 19:00 Uhr mit Ensemblewerken von Mauricio Kagel, Helmut Zapf, Annie Gosfield und Antonio la Spina – dem Komponisten des aktuellen IEMA Jahrgangs, dessen neues Werk They come in waves (2021) erklingt.

In der erweiterten einstündigen Umbaupause zum 2. Konzert gibt es im Foyer der Naxoshalle ein get-together für Austausch, Gespräche, Getränke.

Um 21:30 Uhr wird dann ein Klassiker der zeitgenössischen Musik präsentiert: Das imposante Werk „Kontakte“ (1958-1960) für Klavier, Schlagwerk und Elektronik von Karlheinz Stockhausen. Ende gegen 22:00 Uhr.

23. September 21 (19:00 Uhr/ 21.30 Uhr) Doppelkonzert

Vorab um 18:15 Uhr findet eine Konzerteinführung statt mit Christiane Engelbrecht – der Geschäftsführerin der IEMA, einigen Studierenden und Gästen.

Eintritt: 
Pro Konzert 18 € / 9 € erm.
Doppelkonzert 25 €

theater-willypraml.de