Der neue Spielplan des Schauspiel Frankfurt

Spielplanpressekonferenz des Schauspiel Frankfurt am 7. Mai 2019: v.l. r. Martina Droste (Leitung Junges Schauspiel), Ursula Thinnes (Dramaturgin), Alexander Leiffheidt (Dramaturg), Katja Herlemann (Dramaturgin), Lukas Schmelmer (Dramaturgieassistent), Marion Tiedtke (Chefdramaturgin und stellv. Intendantin), Anselm Weber (Intendant) (© Robert Schittko)

Nach den Betrachtungen der großen Umbrüche in den vergangenen 70 Jahren seit der Verabschiedung unseres Grundgesetzes richtet sich der Blick der kommenden Spielzeit 2019/20 auf die unmittelbare Zukunft: auf das, was uns bevorsteht und wie wir mit unserem Handeln im Jetzt und Hier unsere Zukunft beeinflussen und prägen. Unter dem Motto Morgen ist heute_Wie wollen wir leben? entstand der Spielplan des Schauspiel Frankfurt mit 26 Premieren, davon eine Deutschsprachige Erstaufführung, eine Deutsche Erstaufführung und 10 Uraufführungen sowie 21 Wiederaufnahmen.

Der Spielplan

Schauspielhaus und Bockenheimer Depot
Zum Auftakt der dritten Spielzeit unter der Intendanz von Anselm Weber und Chefdramaturgin und stellvertretenden Intendantin Marion Tiedtke zeigt das Schauspiel Frankfurt Witold Gombrowicz´ berühmtes Theaterstück von 1935, »Yvonne, die Burgunderprinzessin«. Die international arbeitende slowenische Regisseurin Mateja Koležnik, die 2018 den österreichischen NESTROY-Theaterpreis erhielt, stellt sich mit dieser Arbeit erstmals dem Frankfurter Publikum vor.

Johanna Wehner inszeniert deutschlandweit Oper und Schauspiel. Nach Regiearbeiten im REGIEstudio und in den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurt ist sie mit Jean-Paul Sartres »Geschlossene Gesellschaft« nun auf der großen Bühne vertreten.

Der erfolgreiche Dramatiker Ferdinand Schmalz wird mit der Deutschen Erstaufführung seines Stücks »jedermann (stirbt)« erstmals am Schauspiel Frankfurt gespielt. Regie führt Jan Bosse, dem Publikum noch in bleibender Erinnerung durch seine Inszenierung von »Richard III«. Die Titelrolle übernimmt Wolfram Koch, der für seine Darstellung des Königs Richard am Schauspiel Frankfurt eine Nominierung für den FAUST-Theaterpreis erhielt.

Von Roger Vontobel werden nach seiner zuletzt inszenierten Hauptmann-Adaption »Vor Sonnenaufgang« zwei neue Arbeiten im Schauspielhaus zu sehen sein: Henrik Ibsens »Brand« in einer Neuübersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel. In dieser Produktion arbeiten Jana Schulz und Roger Vontobel wieder zusammen. Im März 2020 inszeniert Roger Vontobel dann die Adaption des Romans »Früchte des Zorns« von John Steinbeck, der dafür 1940 den Pulitzer-Preis und 1962 den Nobelpreis für Literatur erhielt und nicht zuletzt durch seine Werke »Jenseits von Eden« und »Von Mäusen und Menschen« als einer der erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts gilt.

Jan-Christoph Gockel wird Aischylos´ »Orestie« auf die große Bühne bringen und wie bei Kafkas »Die Verwandlung« wieder mit dem Puppenspieler Michael Pietsch zusammenarbeiten. Die den Streamingdiensten nachempfundene Theaterstaffel »The Nation« I & II ist David Böschs jüngste Arbeit am Schauspiel Frankfurt und derzeit als Deutschsprachige Erstaufführung im großen Haus zu sehen. In der kommenden Spielzeit wird er William Shakespeares »Wie es euch gefällt« erarbeiten.

In der Vorweihnachtszeit wird das vom Publikum gefeierte und von Rüdiger Pape inszenierte Familienstück »Tintenherz« wieder auf dem Spielplan des Schauspiels zu finden sein.

Mit dem Stadtteilprojekt »All Our Futures« startete das Schauspiel Frankfurt eine große künstlerische Forschungsreise in verschiedene Frankfurter Lebenswelten. Stadt als Kommunikation, als vielstimmige Verhandlung von Eigen- und Fremdbeschreibungen – dieser Gedanke bildet den Kern des Partnerschaftsprojekts, das auf drei Jahre angelegt ist. Rund 180 Jugendliche, zehn Künstler_innen und neun Pädagog_innen an drei »Schauplätzen« im Norden, Osten und Westen Frankfurts sind seit 2017 aktiv damit beschäftigt, die vielen individuellen »Zukünfte« unserer Stadt, ihre möglichen Verfassungen und Regeln kreativ zu erforschen. Das erste Jahr des Projekts begann mit einem Erkundungsprozess, der sich mit der Lebensrealität der Jugendlichen einer jeden Gruppe und ihrer unmittelbaren Umgebung im Stadtteil beschäftigte und im Juni 2018 in einer Ausstellung im Foyer des Schauspielhauses mündete. In der Spielzeit 2018/19 begegneten sich die Gruppen der einzelnen Stadtteile, sie besuchten ihre »Welten« gegenseitig. Das »Andere« wurde in die eigene künstlerische Arbeit integriert, um gemeinsam etwas Neues zu schaffen. Die Teilnehmer_innen von »All Our Futures« gaben im Verlauf der Spielzeit in regelmäßigen Präsentationen, den »Tryouts«, Einblick in ihre aktuelle Arbeit. Mit der Stückentwicklung »Die Gründung« findet dieser Prozess auf der Bühne des Schauspielhauses im April 2020 seinen Höhepunkt und Abschluss. Mit der Autorin Tina Müller und der Regisseurin Jessica Glause erarbeiten die Jugendlichen eine theatrale Zukunftsvision ihrer Stadt.

Das Bockenheimer Depot steht unter dem Zeichen der Koproduktionen und Kooperationen des Schauspiel Frankfurt mit verschiedenen Partnern. Im Rahmen der Ruhrtriennale wird der weltweit gefeierte brasilianische Star der Tanzszene Bruno Beltrão und seine Tanzcompany Grupo de Rua eine neue Produktion entwickeln, die in Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt im Bockenheimer Depot gezeigt wird. In der Uraufführung »New Creation 2019« (Arbeitstitel) wird Beltrão nach choreografischen Übersetzungen für die immer explosiver werdenden gesellschaftlichen Konstellationen suchen.

In Koproduktion mit der Oper Frankfurt entsteht ein seit drei Jahren geplantes Auftragswerk der italienischen Komponistin Lucia Ronchetti. Mit »Inferno« hat sie sich des ersten Teils von Dantes »Göttliche Komödie« angenommen und eine Oper für Schauspieler_innen und Sänger_innen komponiert. Regie führt der Opern- und Schauspielregisseur sowie Intendant des Schauspiel Dortmund, Kay Voges, zusammen mit Co-Regisseur Marcus Lobbes.

Für »Wieder da« erhielt der gefeierte norwegische Gegenwartsdramatiker Fredrik Brattberg 2012 den Ibsen-Award. Zu Beginn der Spielzeit feiert das Stück seine Deutschsprachige Erstaufführung im Bockenheimer Depot in der Regie von Kornelius Eich, der seit 2017 fester Regieassistent am Schauspiel Frankfurt ist und dessen erste Regiearbeit »Abschied von den Eltern« in der Spielzeit 2019/20 in den Kammerspielen wiederaufgenommen wird.

Kammerspiele

Die Kammerspiele sind ein bewährter Ort für zeitgenössische Stoffe. Lukas Bärfuss ist ein mehrfach ausgezeichneter Schweizer Schriftsteller, Dramaturg und Dramatiker, dessen Stücke in ganz Deutschland und der Schweiz gespielt werden. Mit »Der Bus« schickt er seine brillant gezeichneten Figuren auf Sinnsuche. Regisseurin Felicitas Brucker war fünf Jahre lang Hausregisseurin am Schauspielhaus Wien und stellt sich mit dieser Arbeit dem Frankfurter Publikum erstmals vor. So auch Barbara Bürk, die zu den wichtigsten Regisseurinnen der deutschen Theaterlandschaft gehört. Ihre von Musikalität geprägten Inszenierungen wurden zum Berliner Theatertreffen und den Mülheimer Theatertagen eingeladen und mit dem FAUST-Theaterpreis ausgezeichnet. Für die Bühne wird sie Eduard von Keyserlings Erzählung »Am Südhang« für die Bühne adaptieren und es als musikalisches Schauspiel zur Uraufführung bringen.

Mit »Und es schmilzt« hat die Belgierin Lize Spit einen der aufsehenerregendsten Debütromane geschrieben, in dem sie die Abgründe einer Dreiecksbeziehung schildert. Regisseurin Heike M. Goetze, die ebenfalls zum ersten Mal am Schauspiel Frankfurt arbeitet, schreibt eine eigene Fassung des Romans als theatrale Untersuchung des Inhumanen.

Anja Hillings Stücke werden an renommierten deutschsprachigen Theatern gespielt. Für das Schauspiel Frankfurt entstand das Auftragswerk »Liberté oh no no no«, das Sebastian Schug im Sommer 2020 uraufführen wird.

Miloš Lolić hat sich dem Publikum mit Elfriede Jelineks »Am Königsweg« vorgestellt. In der kommenden Spielzeit wird er eines der meist gespielten Stücke Heiner Müllers erarbeiten, »Quartett«, das auf dem Briefroman »Gefährliche Liebschaften« basiert. Auch das Regieduo Nele Stuhler und Jan Koslowski ist dem Frankfurter Publikum noch durch seine Stückentwicklung »Der alte Schinken« präsent. In ihrem neuen Projekt »1994 – Futuro al dente« loten sie die Zukunft mit den Schauspieler_innen als Kosmonauten aus.

Die monodramatische Serie über das Leben in Frankfurt als gemeinsame Reihe mit dem Literaturhaus Frankfurt am Main e.V. findet im dritten Jahr ihre Fortsetzung. Jeweils drei Autor_innen schreiben in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten ein Monodrama, das eine Biografie eines Frankfurter Lebens zum Thema hat und in den Kammerspielen zur Uraufführung kommt. Nach Olga Grjasnowa, Teresa Präauer, Wilhelm Genazino sowie Angelika Klüssendorf, Thomas Pletzinger und Antje Rávik Strubel werden die Monodramen in der kommenden Spielzeit erneut von drei Autor_innen verfasst, die zum ersten Mal für das Schauspiel Frankfurt schreiben: Zsuzsa Bánk erhielt zahlreiche Preise, u.a. den aspekte-Literaturpreis für ihren Roman »Der Schwimmer«. Zuletzt erschien ihr Roman »Schlafen werden wir später«. Lars Brandt ist Schriftsteller und Filmemacher, besondere Aufmerksamkeit erhielt sein Buch »Andenken« als literarischer Brief an seinen Vater Willy Brandt. Martin Mosebach zählt zu den führenden deutschen Gegenwartsautoren. Er ist u.a. Büchner-Preisträger und Mitglied in den wichtigsten künstlerischen und wissenschaftlichen Akademien. Sein Roman »Westend« steht im Zentrum des diesjährigen Lesefests »Frankfurt liest ein Buch«. Die Monodramen werden von Intendant Anselm Weber und Kornelius Eich auf die Bühne gebracht. Am Ende dieser dreijährigen Serie von 2017 bis 2020 werden alle neun Monodramen als literarisch-dramatisches Kaleidoskop dieser Stadt an einem Wochenende gezeigt.

Junges Schauspiel

Das Junge Schauspiel schafft kreative Spielräume und professionelle Mittel für Begegnungen und den Austausch von Jugendlichen unterschiedlichen Alters, Herkunft oder Bildung. In den Projekten, Performances, Workshops und Gesprächen stehen sie im Mittelpunkt des Spielplans des Jungen Schauspiels. Mit »Heidi in Frankfurt – Ein Integrationstheater« entsteht ein inklusives Jugendperformanceprojekt für Jugendliche ab 14 Jahren in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank. Jugendliche mit unterschiedlichen Weltanschauungen und Zugehörigkeitsgefühlen positionieren sich zu den gesellschaftlichen Entwicklungen. »Freies Feld« ist ein Jugendclub-Projekt ab 14 Jahren und experimentiert mit einem Raum außerhalb des Theaters. Jugendliche mit diversen Einschränkungen, Hintergründen, Vorlieben und Fähigkeiten finden sich an einem Ort zusammen, den sie mit ihren eigenen Ideen bereichern und an dem sie ihre Themen performen können. Im »Jugendclub« können sich theaterbegeisterte Menschen zwischen 14 und 25 Jahren ausprobieren: ob durch Gespräche mit Theaterschaffenden, offenen Schauspieltrainings, Workshops, in vier verschiedenen Labs oder im Open Stage für eigene Performances.

Studiojahr Schauspiel

Das Studiojahr Schauspiel wurde mit Beginn der neuen Intendanz 2017 ins Leben gerufen. Schauspielstudierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. absolvieren ihr drittes Ausbildungsjahr in Form eines Praxisjahres am Schauspiel Frankfurt und spielen das erste Mal an einem professionellen Theater. Sie sind in Produktionen des Spielplans zu sehen und ergänzen das Programm durch eigene Formate. In den Klassenzimmerstücken, die jeweils in der Box Premiere feiern und von Schulklassen anschließend unter Angabe eines Wunschtermins gebucht werden können, möchten die Studierenden nicht nur auftreten, sondern sich mit Kindern und Jugendlichen austauschen: in »Himmel und Hände« (Mülheimer KinderStückePreis 2016) von Carsten Brandau mit Kindern ab 5 Jahren, in Juli Zehs »Corpus Delicti« mit Jugendlichen ab 15 Jahren.

In den Kammerspielen entsteht mit »Ready to start« ein Liederabend mit musikalischen Prognosen für die Zukunft. Regie führt Matthias Faltz, der ab 2019/20 zusammen mit Michael Quast die Volksbühne am Großen Hirschgraben in Frankfurt leiten wird, die musikalische Leitung übernimmt wieder Günter Lehr. Die Wahl der Ensembleproduktion fiel für die neue Spielzeit auf das Stück »Das Leben auf der Praça Roosevelt« von einer der meist gespielten deutschsprachigen Theaterautorinnen, Dea Loher, und wird inszeniert von der mehrfach ausgezeichneten Schauspielerin Susanne Wolff.

Gastspiele

Mit Unterstützung des diesjährigen Ehrengastes der Frankfurter Buchmesse 2019 – Norwegen – zeigt das Schauspiel Frankfurt zwei Gastspiele, die den Norwegen-Schwerpunkt der Spielzeit 2019/20 abrunden. In der Regie der jungen Regisseurin Eline Arbo am Nationaltheatret in Oslo wird am Schauspiel Frankfurt Ibsens »Nordische Heerfahrt« am 16. und 17. Oktober 2019 in den Kammerspielen zu sehen sein.

Am 23. und 24. Oktober 2019 wird im Schauspielhaus eine Bühnenadaption von Jon Fosses Erzählung »Schlaflos« in der Inszenierung von Luk Perceval gezeigt, der am Schauspiel Frankfurt »Mut und Gnade« sehr erfolgreich erarbeitet hat. Es ist ein Gastspiel vom Det Norske Teatret in Oslo.

Neben »Peer Gynt« (Wiederaufnahme, Regie: Andreas Kriegenburg) sowie »Brand« von Henrik Ibsen (Premiere 12. Oktober 2019) und »Wieder da« von Fredrik Brattberg (Deutschsprachige Erstaufführung am 7. September 2019) und den beiden genannten Gastspielen stehen somit fünf norwegische Stücke auf dem Spielplan, die die norwegische Theaterlandschaft exemplarisch abbilden.

Der Vorverkauf für September und die ersten Vorstellungen im Oktober startet am 3. Juli 2019. Reservierungen von Abonnements sind mit Erscheinen des neuen Spielzeithefts ab 7. Mai 2019 möglich.

Am 1. September lädt das Schauspiel Frankfurt zusammen mit der Oper zum Theaterfest ab 11.00 Uhr ein.

PREMIEREN 2019/20

»YVONNE, DIE BURGUNDERPRINZESSIN« von Witold Gombrowicz
Regie: Mateja Koležnik
Premiere am 6. September 2019, Schauspielhaus

»WIEDER DA« von Fredrik Brattberg
Regie: Kornelius Eich
Deutschsprachige Erstaufführung am 7. September 2019, Bockenheimer Depot

»NEW CREATION 2019« (ARBEITSTITEL) von Bruno Beltrāo / Grupo de Rua
Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm und der Ruhrtriennale
Uraufführung am 13. September 2019, Bockenheimer Depot

»DER BUS« von Lukas Bärfuss
Regie: Felicitas Brucker
Premiere am 14. September 2019, Kammerspiele

»BRAND« von Henrik Ibsen
Neuübersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel
Regie: Roger Vontobel
Premiere am 12. Oktober 2019, Schauspielhaus

»THE FE.MALE TRAIL« Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik
von Katharina Bach und Band aka bitchboy
Premiere Herbst 2019, Schauspielhaus

»UND ES SCHMILZT« von Lize Spit
Regie: Heike M. Goetze
Uraufführung am 15. November 2019, Kammerspiele

»GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT« von Jean-Paul Sartre
Regie: Johanna Wehner
Premiere am 30. November 2019, Schauspielhaus

»1994 – FUTURO AL DENTE« eine Stückentwicklung von Nele Stuhler und Jan Koslowski
Uraufführung am 6. Dezember 2019, Kammerspiele

»QUARTETT« von Heiner Müller
Regie: Miloš Lolić
Premiere am 24. Januar 2020, Kammerspiele

»JEDERMANN (STIRBT)« von Ferdinand Schmalz
Regie: Jan Bosse
Deutsche Erstaufführung am 31. Januar 2020, Schauspielhaus

»AM SÜDHANG« von Eduard von Keyserling
Regie: Barbara Bürk
Uraufführung am 21. Februar 2020, Kammerspiele

»ORESTIE« von Aischylos
Regie: Jan-Christoph Gockel
Premiere am 22. Februar 2020, Schauspielhaus

»FRÜCHTE DES ZORNS« von John Steinbeck
Regie: Roger Vontobel
Premiere am 27. März 2020, Schauspielhaus

»STIMMEN EINER STADT« (VII-IX) 3 Monodramen von Zsuzsa Bánk, Lars Brandt, Martin Mosebach
Regie: Anselm Weber, Regiemitarbeit: Kornelius Eich
Uraufführungen am 9. April 2020, Kammerspiele

»INFERNO« Oper von Lucia Ronchetti
Koproduktion mit der Oper Frankfurt
Regie: Kay Voges, Co-Regie: Marcus Lobbes
Uraufführung am 18. April 2020, Bockenheimer Depot

»DIE GRÜNDUNG« von Tina Müller und den Jugendlichen von »All Our Futures«
Regie: Jessica Glause
Uraufführung am 25. April 2020, Schauspielhaus

»WIE ES EUCH GEFÄLLT« von William Shakespeare
Regie: David Bösch
Premiere am 23. Mai 2020, Schauspielhaus

»LIBERTÉ OH NO NO NO« von Anja Hilling
Regie: Sebastian Schug
Uraufführung im Juni 2020, Kammerspiele

JUNGES SCHAUSPIEL

»ALL OUR FUTURES« 3 Jahre, 3 Orte, 180 Jugendliche
Künstlerische Leitung: Martina Droste und Alexander Leiffheidt
September 2017 bis Juni 2020, Frankfurter Stadtteile, Bockenheimer Depot und Schauspielhaus

»HEIDI IN FRANKFURT – EIN INTEGRATIONSTHEATER«
Inklusives Jugendperformanceprojekt ab 14 Jahren
von Martina Droste
Premiere am 11. Oktober 2019, Kammerspiele

»FREIES FELD«
Jugendclub-Projekt ab 14 Jahren
Premiere im Januar 2020, Stadtraum Frankfurt

STUDIOJAHR SCHAUSPIEL

»HIMMEL UND HÄNDE« von Carsten Brandau, ab 5 Jahren
Regie: Andreas Mach
Premiere am 22. September 2019, Box, Klassenzimmer und Kindergärten

»CORPUS DELICTI« von Juli Zeh, ab 15 Jahren
Regie: Marie Schwesinger
Premiere am 27. Oktober 2019, Box und Klassenzimmer

»DAS LEBEN AUF DER PRAÇA ROOSEVELT« von Dea Loher
Regie: Susanne Wolff
Premiere am 24. April 2020, Kammerspiele

»READY TO START« Musikalische Prognosen für die Zukunft
Regie: Matthias Faltz
Premiere am 22. Mai 2020, Kammerspiele


X-RÄUME
Die Reihen der X-Räume schaffen Orte für Begegnungen, Diskussionen und Werkschauen, bei denen sich Künstler_innen präsentieren, Zuschauer nachfragen und Bürger_innen der Stadt ins Gespräch kommen. Sie dienen als Plattform für die Suche nach der Frage: Wie wollen wir leben?

DENKRAUM – ZUKUNFT_ABER WIE?
Die erfolgreich eingeführte partizipative Redenreihe geht in ihre dritte Spielzeit. Im Denkraum skizzieren Spezialist_innen Themen und Entwicklungen, die unsere Gesellschaft zukünftig prägen.

FREIRAUM – ALLES IST MÖGLICH
Im Freiraum überschreiten die Künstler_innen ihre eigenen Grenzen und präsentieren sich mit ihren Ideen, Projekten, Passionen und generellen Fragen an das Leben und die Kunst.

WELTRAUM – PLATTFORM FÜR KUNST UND AKTION
Der Weltraum entsteht als neues Format in der Reihe X-Räume. Wir laden Künstler_innen aus verschiedenen Kulturen ein, ihre Arbeiten und eigenen Gedanken zur Zukunft zu präsentieren.


Wiederaufnahmen:

SCHAUSPIELHAUS
»DAS SIEBTE KREUZ« von Anna Seghers, Regie: Anselm Weber
»FUROR« von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, Regie: Anselm Weber
»PEER GYNT« von Henrik Ibsen, Regie: Andreas Kriegenburg
»RICHARD III« von William Shakespeare, Regie: Jan Bosse
»ROMEO UND JULIA« von William Shakespeare, Regie: Marius von Mayenburg
»TINTENHERZ« von Cornelia Funke, Regie: Rüdiger Pape
»THE NATION I & II« von Eric de Vroedt, Regie: David Bösch
»VOR SONNENAUFGANG« von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann, Regie: Roger Vontobel

KAMMERSPIELE
»ABSCHIED VON DEN ELTERN« von Peter Weiss, Regie: Kornelius Eich
»AN OAK TREE (DIE EICHE)« von Tim Crouch, Regie: Tim Crouch mit Sebastian Reiß
»AUS STAUB« von Jan Neumann, Regie: Jan Neumann
»DAS HEERLAGER DER HEILIGEN« nach Jean Raspail, Regie: Hermann Schmidt-Rahmer
»DER ALTE SCHINKEN« Stückentwicklung von Nele Stuhler und Jan Koslowski
»DIE VERWANDLUNG« nach Franz Kafka, Regie: Jan-Christoph Gockel
»EINE FRAU FLIEHT VOR EINER NACHRICHT« von David Grossman, Regie: Jessica Glause
»HUSBANDS AND WIVES« von Woody Allen, Regie: Christian Brey
»RÄUBER.SCHULDENREICH« von Ewald Palmetshofer, Regie: David Bösch
»SIDDHARTHA« von Hermann Hesse, Regie: Lisa Nielebock
»SKLAVEN LEBEN« von Konstantin Küspert, Regie: Jan-Christoph Gockel
»STIMMEN EINER STADT« (I-VI) von W. Genazino, O. Grjasnowa, A. Klüssendorf, T. Pletzinger, T. Präauer, A. Rávik Strubel, Regie: Anselm Weber

BOX
»PATENTÖCHTER« von Corinna Ponto und Julia Albrecht, Regie: Regina Wenig


26 Premieren, davon
10 Uraufführungen
1 Deutschsprachige Erstaufführung
1 Deutsche Erstaufführung

21 Titel im Repertoire
26 feste Ensemblemitglieder
7 Ensemblemitglieder Studiojahr Schauspiel

Vorverkaufsbeginn für September und die ersten Vorstellungen im Oktober: 3. Juli 2019
Reservierungen von Abonnements für die neue Spielzeit: ab 7. Mai 2019
Theaterfest gemeinsam mit der Oper am 1. September 2019 ab 11.00 Uhr



www.schauspielfrankfurt.de