Denkraum – Redenreihe am Schauspiel Frankfurt: Gleichberechtigung _ Was kann das Recht zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen?

Ute Sacksofsky (Bild: Schauspiel Frankfurt)

Mit Ute Sacksofsky (Goethe-Universität, Exzellenzcluster »Normative Orders«) am 26. Februar, 20.00 Uhr, Chagallsaal

»Männer und Frauen sind gleichberechtigt« – so steht es in Artikel 3, Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes. Um diesen Satz wurde 1948 unter den sogenannten »Vätern des Grundgesetzes« (nur vier der 77 Mitglieder des Parlamentarischen Rats waren Frauen) noch heftig gestritten. Und heute? Warum vollzieht sich der Wandel der Geschlechterverhältnisse trotz eindeutiger rechtlicher Rahmenbedingungen so langsam, und wie kann die Rechtsprechung zu einer gerechteren gesellschaftlichen Praxis ohne Diskriminierung beitragen?

Die prominente Juristin Ute Sacksofsky, Vizepräsidentin des Hessischen Staatsgerichtshofes und Mitglied des Exzellenzclusters »Normative Orders«, gibt zu diesen Fragen Denkanstöße.

Der Denkraum ist eine partizipative Redenreihe im Schauspiel Frankfurt, die sich in dieser Spielzeit anlässlich der 70 Jahre Grundgesetz der Frage »Verfassung_aber wie?« widmet. Nach jedem Impulsvortrag eines sich abwechselnden Gastes erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Tischgesprächen zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an den Redner oder die Rednerin zu formulieren. Der jeweilige Moderator des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Spezialisten auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

Moderation: Alexander Leiffheidt

Die nächsten Termine im Überblick:
19. März 2019:
Gemeinwohl _ Was bleibt vom Allgemeinen, wenn alle das Besondere wollen?
mit Andreas Reckwitz (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder)

2. April 2019:
Privatsphäre _ Wie sind wir geschützt im digitalen Zeitalter?
mit Marina Weisband (ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, netzpolitische Beraterin)
Die partizipative Vortragsreihe Denkraum wird gefördert von der Heraeus Bildungsstiftung und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster »Normative Orders« der Goethe-Universität Frankfurt


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