Das war die Heidelberg Music Conference 2020

Heidelberger Frühling (© Heidelberger Frühling)

Aufgrund der großen Nachfrage werden ausgewählte Beiträge der digitalen Ausgabe 2020 ab 23. November unter music-conference.de öffentlich zugänglich gemacht

Am vergangenen Freitag ist die zweitägige 7. Heidelberg Music Conference zu Ende gegangen, die pandemiebedingt im digitalen Raum stattfand. 212 TeilnehmerInnen aus der Musikbranche in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Benelux folgten der Aufforderung „Wir müssen reden!“ des Musikfestivals „Heidelberger Frühling“ zum hochaktuellen Tagungsthema „Was jetzt?! Auf der Suche nach der Relevanz von morgen“.

Als SpeakerInnen waren hochkarätige ProtagonistInnen aus Kultur, Forschung, Kreativwirtschaft und Politik wie Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan, Konzertforscher Prof. John Sloboda, Konzertdesigner Folkert Uhde oder Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, geladen, Andrea Thilo moderierte die zwei Mal vierstündige Konferenz. Die TeilnehmerInnen waren eingeladen, sich in Workshops und Speeddatings aktiv zu beteiligen.

„Die Heidelberg Music Conference war ein großer Erfolg. Von vielen Teilnehmenden haben wir positives Feedback erhalten, zur technischen Umsetzung, den partizipativen Formaten und den diskutierten Inhalten. Ich hoffe, dass die Tagung bei allen noch nachwirken wird. Nicht zuletzt war es uns ein wichtiges Anliegen, die Möglichkeiten einer digitalen Konferenz – wie auch eines digitalen kulturellen Angebots im Allgemeinen – aufzuzeigen, ohne dabei in Konkurrenz zu analogen Veranstaltungen zu stehen“, sagt Thorsten Schmidt, Intendant des „Heidelberger Frühling“.

Die Heidelberg Music Conference gilt als eines der wichtigsten deutschsprachigen Branchentreffen der Klassikfestivals und Konzerthäuser und fand 2020 zum ersten Mal digital statt. Veranstalter ist die Heidelberger Frühling gGmbH. Die Onlineausgabe 2020 wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der GEMA und des Förderprogramms NEUSTART KULTUR. Kooperationspartner sind Deutschlandfunk Kultur, Kulturmanagement.net und die Classical:Next.